Frankfurt am Main / München / Freiburg (ots) -
Der querschnittsgelähmte Michael Mehringer steht im Zentrum eines bahnbrechenden medizinischen Experiments am TUM Klinikum in München, das in dem Film "Chip im Kopf. Wie Gehirnimplantate die Medizin verändern" am Montag, 26. Oktober, um 23.05 Uhr im Ersten sowie in der ARD Mediathek dokumentiert wird.
Mithilfe eines sogenannten Brain-Computer-Interfaces (BCI) trainiert Michel Mehringer am Klinikum in München, einen Roboterarm allein über seine Gedanken zu steuern. Über 256 hauchdünne Nadeln in seinem motorischen Kortex werden seine Hirnsignale direkt an einen Rechner übertragen, um ihm so ein Stück Selbstständigkeit im Alltag zurückzugeben. Die Forschung auf diesem Gebiet schreitet rasant voran und beschränkt sich längst nicht mehr nur auf das Auslesen von Daten. So hat ein Freiburger Unternehmen eine BCI-Technologie entwickelt, die Informationen auch direkt ins Gehirn zurückleiten kann - ein Verfahren, das den regenerativen Heilungsprozess nach Schlaganfällen deutlich beschleunigt. Neben den enormen medizinischen Chancen wirft die Verknüpfung von Mensch und Maschine jedoch auch zukunftsweisende Fragen auf, etwa bezüglich Risiken und einer möglichen Leistungssteigerung des menschlichen Gehirns.
Die Wissenschaftsjournalistin Lena Ganschow hat Michael Mehringer und das Münchner Forschungsteam aus den Bereichen Neurowissenschaften, Neurochirurgie und Robotik ein halbes Jahr lang begleitet. Ihre Reportage geht den Behandlungsmöglichkeiten bei Schädigungen des Nervensystems auf den Grund und beleuchtet die Chancen und ethischen Gefahren dieser Schlüsseltechnologie auf dem Weg in eine neue Ära der Medizin.
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Christian Bender
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/177784/6375297
Der querschnittsgelähmte Michael Mehringer steht im Zentrum eines bahnbrechenden medizinischen Experiments am TUM Klinikum in München, das in dem Film "Chip im Kopf. Wie Gehirnimplantate die Medizin verändern" am Montag, 26. Oktober, um 23.05 Uhr im Ersten sowie in der ARD Mediathek dokumentiert wird.
Mithilfe eines sogenannten Brain-Computer-Interfaces (BCI) trainiert Michel Mehringer am Klinikum in München, einen Roboterarm allein über seine Gedanken zu steuern. Über 256 hauchdünne Nadeln in seinem motorischen Kortex werden seine Hirnsignale direkt an einen Rechner übertragen, um ihm so ein Stück Selbstständigkeit im Alltag zurückzugeben. Die Forschung auf diesem Gebiet schreitet rasant voran und beschränkt sich längst nicht mehr nur auf das Auslesen von Daten. So hat ein Freiburger Unternehmen eine BCI-Technologie entwickelt, die Informationen auch direkt ins Gehirn zurückleiten kann - ein Verfahren, das den regenerativen Heilungsprozess nach Schlaganfällen deutlich beschleunigt. Neben den enormen medizinischen Chancen wirft die Verknüpfung von Mensch und Maschine jedoch auch zukunftsweisende Fragen auf, etwa bezüglich Risiken und einer möglichen Leistungssteigerung des menschlichen Gehirns.
Die Wissenschaftsjournalistin Lena Ganschow hat Michael Mehringer und das Münchner Forschungsteam aus den Bereichen Neurowissenschaften, Neurochirurgie und Robotik ein halbes Jahr lang begleitet. Ihre Reportage geht den Behandlungsmöglichkeiten bei Schädigungen des Nervensystems auf den Grund und beleuchtet die Chancen und ethischen Gefahren dieser Schlüsseltechnologie auf dem Weg in eine neue Ära der Medizin.
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