Vaduz (ots) -
Wie gelingt jungen Menschen ein erfolgreicher Einstieg in Ausbildung und Beruf? Dieser Frage widmete sich der 5. Integrationsdialog im SAL in Schaan. Mehr als 80 Teilnehmende diskutierten, welche Voraussetzungen junge Menschen für einen gelungenen Übergang von der Schule in die Arbeitswelt benötigen und wie insbesondere Jugendliche aus eingewanderten Familien gezielt unterstützt werden können. Die gewonnenen Erkenntnisse fliessen unter anderem in die Kinder- und Jugendstrategie ein, die derzeit von einer Arbeitsgruppe der Regierung erarbeitet wird.
Unter dem Titel «Der Weg in die Arbeitswelt» brachte der 5. Integrationsdialog junge Menschen, Personen mit Migrationserfahrung, Fachpersonen sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung und Politik zusammen. Im Mittelpunkt standen die persönlichen Erfahrungen von jungen Menschen beim Übergang von der Schule in die Lehre, eine weiterführende Ausbildung oder den Beruf.
Dabei ging es insbesondere um zwei Fragen: Wie erleben junge Menschen den Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf? Und was braucht es, damit alle jungen Menschen gute Chancen haben und gut in Ausbildung und Arbeitswelt einsteigen können?
Unterschiedliche Perspektiven sichtbar gemacht
Den Auftakt der Veranstaltung bildete ein Podiumsgespräch mit jungen Menschen und Fachpersonen unter der Moderation von Tanja Cissé. Ihre unterschiedlichen Erfahrungen machten sichtbar, welche Chancen, aber auch welche Herausforderungen mit dem Einstieg in die Arbeitswelt verbunden sind.
Anschliessend vertieften die Teilnehmenden die zentralen Themen in Workshops. Sie brachten eigene Erfahrungen, Anliegen und konkrete Ideen ein und diskutierten gemeinsam mögliche Lösungsansätze. Der direkte Austausch zwischen Betroffenen und Fachpersonen ist ein wesentliches Element des Integrationsdialogs. Er trägt dazu bei, unterschiedliche Lebensrealitäten besser zu verstehen und praxisnahe Verbesserungen anzustossen.
Die Ergebnisse des Abends sollen auch über die Veranstaltung hinaus Wirkung entfalten. Sie fliessen unter anderem in die Erarbeitung der Kinder- und Jugendstrategie ein.
Mitwirkung als Grundlage gelingender Integration
Regierungsrat Emanuel Schädler betonte in seinen Grussworten die Bedeutung der aktiven Mitwirkung von Menschen mit Migrationserfahrung: «Denn ihr seid ein Teil unserer Gesellschaft. Ihr seid ein Teil von Liechtenstein. Und handeln müssen und wollen wir gemeinsam.»
Der Integrationsdialog wird vom Ministerium für Gesellschaft gemeinsam mit der Abteilung Chancengleichheit des Amtes für Soziale Dienste organisiert. Seit seiner ersten Durchführung im Herbst 2022 bietet er jährlich Raum für Begegnung und Austausch. Menschen mit internationalen Herkunftsgeschichten, Interessierte, Fachpersonen sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung und Politik diskutieren dabei aktuelle Fragen der Integration und entwickeln gemeinsam Perspektiven für das gesellschaftliche Zusammenleben in Liechtenstein.
Den Abschluss des Abends bildete ein gemeinsames Buffet des Internationalen Frauencafés. Es bot den Teilnehmenden Gelegenheit, die Gespräche in ungezwungener Atmosphäre fortzusetzen und die kulinarische Vielfalt der Teilnehmenden zu geniessen.
Weitere Fotos können unter regierung.li/medienportal heruntergeladen werden.
Pressekontakt:
Ministerium für Gesellschaft und Justiz
Michael Winkler, Generalsekretär
T +423 236 60 94
Original-Content von: Fürstentum Liechtenstein, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.ch/de/pm/100000148/100943147
Wie gelingt jungen Menschen ein erfolgreicher Einstieg in Ausbildung und Beruf? Dieser Frage widmete sich der 5. Integrationsdialog im SAL in Schaan. Mehr als 80 Teilnehmende diskutierten, welche Voraussetzungen junge Menschen für einen gelungenen Übergang von der Schule in die Arbeitswelt benötigen und wie insbesondere Jugendliche aus eingewanderten Familien gezielt unterstützt werden können. Die gewonnenen Erkenntnisse fliessen unter anderem in die Kinder- und Jugendstrategie ein, die derzeit von einer Arbeitsgruppe der Regierung erarbeitet wird.
Unter dem Titel «Der Weg in die Arbeitswelt» brachte der 5. Integrationsdialog junge Menschen, Personen mit Migrationserfahrung, Fachpersonen sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung und Politik zusammen. Im Mittelpunkt standen die persönlichen Erfahrungen von jungen Menschen beim Übergang von der Schule in die Lehre, eine weiterführende Ausbildung oder den Beruf.
Dabei ging es insbesondere um zwei Fragen: Wie erleben junge Menschen den Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf? Und was braucht es, damit alle jungen Menschen gute Chancen haben und gut in Ausbildung und Arbeitswelt einsteigen können?
Unterschiedliche Perspektiven sichtbar gemacht
Den Auftakt der Veranstaltung bildete ein Podiumsgespräch mit jungen Menschen und Fachpersonen unter der Moderation von Tanja Cissé. Ihre unterschiedlichen Erfahrungen machten sichtbar, welche Chancen, aber auch welche Herausforderungen mit dem Einstieg in die Arbeitswelt verbunden sind.
Anschliessend vertieften die Teilnehmenden die zentralen Themen in Workshops. Sie brachten eigene Erfahrungen, Anliegen und konkrete Ideen ein und diskutierten gemeinsam mögliche Lösungsansätze. Der direkte Austausch zwischen Betroffenen und Fachpersonen ist ein wesentliches Element des Integrationsdialogs. Er trägt dazu bei, unterschiedliche Lebensrealitäten besser zu verstehen und praxisnahe Verbesserungen anzustossen.
Die Ergebnisse des Abends sollen auch über die Veranstaltung hinaus Wirkung entfalten. Sie fliessen unter anderem in die Erarbeitung der Kinder- und Jugendstrategie ein.
Mitwirkung als Grundlage gelingender Integration
Regierungsrat Emanuel Schädler betonte in seinen Grussworten die Bedeutung der aktiven Mitwirkung von Menschen mit Migrationserfahrung: «Denn ihr seid ein Teil unserer Gesellschaft. Ihr seid ein Teil von Liechtenstein. Und handeln müssen und wollen wir gemeinsam.»
Der Integrationsdialog wird vom Ministerium für Gesellschaft gemeinsam mit der Abteilung Chancengleichheit des Amtes für Soziale Dienste organisiert. Seit seiner ersten Durchführung im Herbst 2022 bietet er jährlich Raum für Begegnung und Austausch. Menschen mit internationalen Herkunftsgeschichten, Interessierte, Fachpersonen sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung und Politik diskutieren dabei aktuelle Fragen der Integration und entwickeln gemeinsam Perspektiven für das gesellschaftliche Zusammenleben in Liechtenstein.
Den Abschluss des Abends bildete ein gemeinsames Buffet des Internationalen Frauencafés. Es bot den Teilnehmenden Gelegenheit, die Gespräche in ungezwungener Atmosphäre fortzusetzen und die kulinarische Vielfalt der Teilnehmenden zu geniessen.
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