Wuppertal (ots) -
Mit einem Weltrekordversuch von 4.000 Reparaturen soll der im Jahr 2024 in Großbritannien erreichte Rekord Ende Oktober in NRW geknackt werden.Vom 26. bis 31. Oktober bringt die Circular Week 2026 Akteur:innen aus Kommunen, Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen. Im Mittelpunkt stehen Städte als Orte der Umsetzung. Alle sind eingeladen, ihr Reparier-Talent einzubringen.
Der Begriff Kreislaufwirtschaft steht im Mittelpunkt der Circular Week 2026. Sie will anschaulich zeigen, dass ihr Erfolg vor Ort erzielt wird: im Alltag der Menschen, auf Plätzen und Straßen, in Städten, Gemeinden und in Unternehmen.
Vom 26. bis 31. Oktober verbindet die europäische Aktionswoche politische und strategische Debatten mit konkreten Projekten und Veranstaltungen in Deutschland, Polen und Europa. Die diesjährige Ausgabe steht unter dem Leitgedanken "Turning Europe's Circular Ambition into Urban Reality". Erstmals wird die Circular Week gemeinsam von INNOWO (Polnischer Lead) und dem Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP; Deutscher Lead) getragen. Nordrhein-Westfalen soll dabei einen besonderen regionalen Schwerpunkt bilden.
Michael Kuhndt, Executive Director des CSCP aus Wuppertal, erklärt, warum gerade Städte dabei eine zentrale Rolle spielen: "Warum stehen Kommunen, Städte und Regionen im Fokus der Circular Week? Weil genau hier aus zirkulären Ambitionen konkrete Veränderungen werden. Politische Ziele treffen auf diejenigen, die sie vor Ort umsetzen: Kommunen, Unternehmen, Initiativen und die Menschen, die ihre Stadt gestalten.", sagt Michael Kuhndt, Executive Director des CSCP.
Städte als Treiber der Circular Economy
Ein zentraler Höhepunkt ist die Circular Week Online Konferenz am 27. Oktober. Hier kommen Vertreter:innen aus Kommunen, Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft zu einem digitalen Austausch zusammen.
Die Verbindung von strategischer Ebene und konkreter Umsetzung prägt das Konferenz-Programm, bei dem Teilnehmer:innen zwischen den verschiedenen Sessions frei wählen können. In außergewöhnlich partizipativ und interaktiv gestalteten Gesprächsrunden werden unter anderem resiliente Infrastrukturen und Versorgungssysteme, neue regulatorische Rahmenbedingungen, Reparatur und Produktlebensdauer, die Beteiligung von Bürger:innen, neue Kompetenzen für die Circular Economy sowie Finanzierung und Umsetzung in Städten diskutiert und vorangetrieben.
"Wie können Städte widerstandsfähiger werden?" Damit beschäftigt sich der Track "Resilienz und Infrastruktur", in dem die Expertin Dr. Esther Heidbüchel vom Wuppertaler CSCP zwischen Ressourcenknappheit, Klimawandel, fragilen Lieferketten und geopolitischen Spannungen den Horizont weitet: "Es geht nicht allein darum, nach einer Krise zum vorherigen Zustand zurückzukehren. Entscheidend ist vielmehr Anpassungsfähigkeit und die Fähigkeit, sich unter veränderten Bedingungen weiterzuentwickeln."
Ein weiterer Track widmet sich "Regulate, Repair, Redesign". Denn Reparatur wird nur dann zur echten Alternative zum Neukauf, wenn die entsprechenden Produkte, Infrastrukturen, Geschäftsmodelle und politischen Rahmenbedingungen vorhanden sind:"Product longevity is completely underestimated", sagt Stephan Schaller, Senior Expert am CSCP.
Circular Economy muss im Alltag funktionieren
Doch auch die besten Infrastrukturen und Geschäftsmodelle funktionieren nicht ohne Menschen. Der Track "Bürger:innen erreichen" beschäftigt sich deshalb mit einer zentralen Frage: Wie können zirkuläre Entscheidungen für Menschen einfacher, attraktiver und alltagstauglicher werden? Rosa Strube, Head of Sustainable Lifestyles am CSCP, bringt es auf einen einfachen Punkt: "People are at the heart of every major transformation."
Genau diese Verbindung von Systemveränderung und alltäglichem Handeln wird während der Circular Week an vielen Stellen sichtbar. Die Online Konferenz zeigt die strategischen und politischen Hebel, aber auch konkrete Orte, Projekte und Lösungsansätze.
4.000 Reparaturen: NRW will den Weltrekord
Besonders greifbar wird dieser Ansatz beim Reparatur-Weltrekord NRW. Im gesamten Oktober sind Menschen in NRW aufgerufen, Reparaturen zu dokumentieren. Ziel ist es, mehr als 4.000 Reparaturen innerhalb eines Monats zusammenzubringen und damit den bisherigen Rekord von 3.177 Reparaturen aus Großbritannien aus dem Jahr 2024 zu übertreffen.
Ob Fahrrad, Elektrogerät, Möbelstück, Kleidung oder ein anderer Alltagsgegenstand: Jede erfolgreiche Reparatur kann zum Rekord beitragen. Beteiligen können sich Privatpersonen ebenso wie Repair Cafés, Reparaturinitiativen, Handwerksbetriebe, Unternehmen, Bildungseinrichtungen oder andere Organisationen. Erfolgreiche Reparaturen können ganz einfach online auf www.reparatur-weltrekord.de gemeldet werden, das Einreichen dauert nur eine Minute.
Der Weltrekord wird vom CSCP im Rahmen der Circular Week 2026 organisiert und von zahlreichen Partnern in NRW unterstützt. Dabei geht es um mehr als eine möglichst große Zahl. Die Aktion soll sichtbar machen, wie viel Reparaturkompetenz bereits heute im Land vorhanden ist und zeigen, dass längere Produktlebensdauer nicht nur ein politisches Ziel, sondern eine echte Alternative zum Neukauf ist.
"Reparatur ist nicht mehr nur ein 'Nice-to-have', sondern wird zunehmend zu einer Marktanforderung und zu einem starken Business Case." - Stephan Schaller, Senior Expert, CSCP
Das Finale: Repair & Share Festival in Wuppertal
Am 31. Oktober kommt die Reparaturbewegung beim Repair & Share Festival in Wuppertal zusammen. Das Festival bildet den Abschluss der Circular Week und des Reparatur-Weltrekords und verbindet das Thema Reparatur mit Wiederverwendung, Sharing und praktischer Beteiligung.
Damit endet die Circular Week dort, wo sie begonnen hat: bei der Frage, wie aus einer großen Vision konkrete Veränderung werden kann.
Eine Woche, viele Orte, eine gemeinsame Bewegung
Auch abseits der Online Konferenz und des Weltrekords zeigt die Circular Week, wie breit die Bewegung inzwischen aufgestellt ist. Am 26. Oktober startet die Woche in Aachen mit der Eröffnung des Circular City Hub und Urban Mining Hub. In Duisburg folgt am 28. Oktober der Circular Day Rhein.Ruhr. Am 30. Oktober bringt das Fab City Gathering in Wuppertal lokale Akteure und internationale Netzwerke zusammen. In Warschau findet am 29. Oktober mit dem European Sustainability Congress ein weiterer großer europäischer Programmpunkt statt.
So verbindet die Circular Week unterschiedliche Perspektiven und Maßstabsebenen: von europäischer Politik und kommunaler Strategie bis hin zum Repair Café um die Ecke.
"Während der Circular Week bringen wir diese Perspektiven zusammen und laden dazu ein, Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam konkrete Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln." - Michael Kuhndt, Executive Director, CSCP
Auf einen Blick und weitere Informationen
Circular Week 2026: 26.-31. Oktober 2026
https://www.cscp.org/our-work/circular-week-2026/
Online Konferenz: 27. Oktober 2026
https://events.zoom.us/ev/AmGcZlN9hm9QW_ZBsEMMzgzFy16VOBXrfml7m7hiPmUVzEsU2E3P~Ag7eguvg5uVv70uZp3eQMLcQBomoctnlg1CwXjE1x5tsxKlYIjDcyH2a3g
Reparatur-Weltrekord NRW: gesamter Oktober 2026
https://www.reparatur-weltrekord.de/
Partner
Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP) gGmbh -> Circular Week 2026 Lead Partner Germany
INNOWO -> Circular Week 2026 Lead Partner Poland
Gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr der Landes Nordrhein-Westfahlen
Nils Kreft
Communication Coordinator Circular Week 2026
email: nils.kreft@cscp.org
phone: +49 202 459 58 - 10
Original-Content von: CSCP gGmbH, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/101131/40000223
Mit einem Weltrekordversuch von 4.000 Reparaturen soll der im Jahr 2024 in Großbritannien erreichte Rekord Ende Oktober in NRW geknackt werden.Vom 26. bis 31. Oktober bringt die Circular Week 2026 Akteur:innen aus Kommunen, Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen. Im Mittelpunkt stehen Städte als Orte der Umsetzung. Alle sind eingeladen, ihr Reparier-Talent einzubringen.
Der Begriff Kreislaufwirtschaft steht im Mittelpunkt der Circular Week 2026. Sie will anschaulich zeigen, dass ihr Erfolg vor Ort erzielt wird: im Alltag der Menschen, auf Plätzen und Straßen, in Städten, Gemeinden und in Unternehmen.
Vom 26. bis 31. Oktober verbindet die europäische Aktionswoche politische und strategische Debatten mit konkreten Projekten und Veranstaltungen in Deutschland, Polen und Europa. Die diesjährige Ausgabe steht unter dem Leitgedanken "Turning Europe's Circular Ambition into Urban Reality". Erstmals wird die Circular Week gemeinsam von INNOWO (Polnischer Lead) und dem Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP; Deutscher Lead) getragen. Nordrhein-Westfalen soll dabei einen besonderen regionalen Schwerpunkt bilden.
Michael Kuhndt, Executive Director des CSCP aus Wuppertal, erklärt, warum gerade Städte dabei eine zentrale Rolle spielen: "Warum stehen Kommunen, Städte und Regionen im Fokus der Circular Week? Weil genau hier aus zirkulären Ambitionen konkrete Veränderungen werden. Politische Ziele treffen auf diejenigen, die sie vor Ort umsetzen: Kommunen, Unternehmen, Initiativen und die Menschen, die ihre Stadt gestalten.", sagt Michael Kuhndt, Executive Director des CSCP.
Städte als Treiber der Circular Economy
Ein zentraler Höhepunkt ist die Circular Week Online Konferenz am 27. Oktober. Hier kommen Vertreter:innen aus Kommunen, Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft zu einem digitalen Austausch zusammen.
Die Verbindung von strategischer Ebene und konkreter Umsetzung prägt das Konferenz-Programm, bei dem Teilnehmer:innen zwischen den verschiedenen Sessions frei wählen können. In außergewöhnlich partizipativ und interaktiv gestalteten Gesprächsrunden werden unter anderem resiliente Infrastrukturen und Versorgungssysteme, neue regulatorische Rahmenbedingungen, Reparatur und Produktlebensdauer, die Beteiligung von Bürger:innen, neue Kompetenzen für die Circular Economy sowie Finanzierung und Umsetzung in Städten diskutiert und vorangetrieben.
"Wie können Städte widerstandsfähiger werden?" Damit beschäftigt sich der Track "Resilienz und Infrastruktur", in dem die Expertin Dr. Esther Heidbüchel vom Wuppertaler CSCP zwischen Ressourcenknappheit, Klimawandel, fragilen Lieferketten und geopolitischen Spannungen den Horizont weitet: "Es geht nicht allein darum, nach einer Krise zum vorherigen Zustand zurückzukehren. Entscheidend ist vielmehr Anpassungsfähigkeit und die Fähigkeit, sich unter veränderten Bedingungen weiterzuentwickeln."
Ein weiterer Track widmet sich "Regulate, Repair, Redesign". Denn Reparatur wird nur dann zur echten Alternative zum Neukauf, wenn die entsprechenden Produkte, Infrastrukturen, Geschäftsmodelle und politischen Rahmenbedingungen vorhanden sind:"Product longevity is completely underestimated", sagt Stephan Schaller, Senior Expert am CSCP.
Circular Economy muss im Alltag funktionieren
Doch auch die besten Infrastrukturen und Geschäftsmodelle funktionieren nicht ohne Menschen. Der Track "Bürger:innen erreichen" beschäftigt sich deshalb mit einer zentralen Frage: Wie können zirkuläre Entscheidungen für Menschen einfacher, attraktiver und alltagstauglicher werden? Rosa Strube, Head of Sustainable Lifestyles am CSCP, bringt es auf einen einfachen Punkt: "People are at the heart of every major transformation."
Genau diese Verbindung von Systemveränderung und alltäglichem Handeln wird während der Circular Week an vielen Stellen sichtbar. Die Online Konferenz zeigt die strategischen und politischen Hebel, aber auch konkrete Orte, Projekte und Lösungsansätze.
4.000 Reparaturen: NRW will den Weltrekord
Besonders greifbar wird dieser Ansatz beim Reparatur-Weltrekord NRW. Im gesamten Oktober sind Menschen in NRW aufgerufen, Reparaturen zu dokumentieren. Ziel ist es, mehr als 4.000 Reparaturen innerhalb eines Monats zusammenzubringen und damit den bisherigen Rekord von 3.177 Reparaturen aus Großbritannien aus dem Jahr 2024 zu übertreffen.
Ob Fahrrad, Elektrogerät, Möbelstück, Kleidung oder ein anderer Alltagsgegenstand: Jede erfolgreiche Reparatur kann zum Rekord beitragen. Beteiligen können sich Privatpersonen ebenso wie Repair Cafés, Reparaturinitiativen, Handwerksbetriebe, Unternehmen, Bildungseinrichtungen oder andere Organisationen. Erfolgreiche Reparaturen können ganz einfach online auf www.reparatur-weltrekord.de gemeldet werden, das Einreichen dauert nur eine Minute.
Der Weltrekord wird vom CSCP im Rahmen der Circular Week 2026 organisiert und von zahlreichen Partnern in NRW unterstützt. Dabei geht es um mehr als eine möglichst große Zahl. Die Aktion soll sichtbar machen, wie viel Reparaturkompetenz bereits heute im Land vorhanden ist und zeigen, dass längere Produktlebensdauer nicht nur ein politisches Ziel, sondern eine echte Alternative zum Neukauf ist.
"Reparatur ist nicht mehr nur ein 'Nice-to-have', sondern wird zunehmend zu einer Marktanforderung und zu einem starken Business Case." - Stephan Schaller, Senior Expert, CSCP
Das Finale: Repair & Share Festival in Wuppertal
Am 31. Oktober kommt die Reparaturbewegung beim Repair & Share Festival in Wuppertal zusammen. Das Festival bildet den Abschluss der Circular Week und des Reparatur-Weltrekords und verbindet das Thema Reparatur mit Wiederverwendung, Sharing und praktischer Beteiligung.
Damit endet die Circular Week dort, wo sie begonnen hat: bei der Frage, wie aus einer großen Vision konkrete Veränderung werden kann.
Eine Woche, viele Orte, eine gemeinsame Bewegung
Auch abseits der Online Konferenz und des Weltrekords zeigt die Circular Week, wie breit die Bewegung inzwischen aufgestellt ist. Am 26. Oktober startet die Woche in Aachen mit der Eröffnung des Circular City Hub und Urban Mining Hub. In Duisburg folgt am 28. Oktober der Circular Day Rhein.Ruhr. Am 30. Oktober bringt das Fab City Gathering in Wuppertal lokale Akteure und internationale Netzwerke zusammen. In Warschau findet am 29. Oktober mit dem European Sustainability Congress ein weiterer großer europäischer Programmpunkt statt.
So verbindet die Circular Week unterschiedliche Perspektiven und Maßstabsebenen: von europäischer Politik und kommunaler Strategie bis hin zum Repair Café um die Ecke.
"Während der Circular Week bringen wir diese Perspektiven zusammen und laden dazu ein, Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam konkrete Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln." - Michael Kuhndt, Executive Director, CSCP
Auf einen Blick und weitere Informationen
Circular Week 2026: 26.-31. Oktober 2026
https://www.cscp.org/our-work/circular-week-2026/
Online Konferenz: 27. Oktober 2026
https://events.zoom.us/ev/AmGcZlN9hm9QW_ZBsEMMzgzFy16VOBXrfml7m7hiPmUVzEsU2E3P~Ag7eguvg5uVv70uZp3eQMLcQBomoctnlg1CwXjE1x5tsxKlYIjDcyH2a3g
Reparatur-Weltrekord NRW: gesamter Oktober 2026
https://www.reparatur-weltrekord.de/
Partner
Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP) gGmbh -> Circular Week 2026 Lead Partner Germany
INNOWO -> Circular Week 2026 Lead Partner Poland
Gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr der Landes Nordrhein-Westfahlen
Nils Kreft
Communication Coordinator Circular Week 2026
email: nils.kreft@cscp.org
phone: +49 202 459 58 - 10
Original-Content von: CSCP gGmbH, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/101131/40000223
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