Heidelberg (ots) -
So sieht Gerechtigkeit á la Union aus: Seit Wochen erklärt sie der SPD im Stil des Oberlehrers, warum es künftig keine abschlagsfreie Frührente nach 45 Beitragsjahren für Arbeitnehmer mehr geben dürfe. Nur um jetzt den von Experten ebenfalls empfohlenen Wechsel der Abgeordneten in die Rentenkasse zu verweigern. Unbestritten: Die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren hat ökonomisch betrachtet völlig andere Ausmaße als die Pensionen von Bundestagsabgeordneten. Doch bei der Debatte geht es in erster Linie nicht um Ökonomie - sondern um Solidarität. Es ist kaum zu vermitteln, dass Millionen Menschen in der Zukunft die Möglichkeit der abschlagsfreien Rente gestrichen werden soll und die Privilegien der politischen Elite unangetastet bleiben. Wer so etwas fordert, verkennt die Stimmung im Land.
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Rhein-Neckar-Zeitung
Dr. Klaus Welzel
Telefon: +49 (06221) 519-5011
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/66730/6376974
So sieht Gerechtigkeit á la Union aus: Seit Wochen erklärt sie der SPD im Stil des Oberlehrers, warum es künftig keine abschlagsfreie Frührente nach 45 Beitragsjahren für Arbeitnehmer mehr geben dürfe. Nur um jetzt den von Experten ebenfalls empfohlenen Wechsel der Abgeordneten in die Rentenkasse zu verweigern. Unbestritten: Die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren hat ökonomisch betrachtet völlig andere Ausmaße als die Pensionen von Bundestagsabgeordneten. Doch bei der Debatte geht es in erster Linie nicht um Ökonomie - sondern um Solidarität. Es ist kaum zu vermitteln, dass Millionen Menschen in der Zukunft die Möglichkeit der abschlagsfreien Rente gestrichen werden soll und die Privilegien der politischen Elite unangetastet bleiben. Wer so etwas fordert, verkennt die Stimmung im Land.
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