Frankfurt (ots) -
Die Kür eines Kandidaten für das höchste Staatsamt ist eigentlich eine Sache, mit der Friedrich Merz glänzen könnte. Doch der CDU-Chef und Kanzler ist dabei, diese Chance zu verstolpern. Die Suche nach einer Kandidatin oder einem Kandidaten wird zur Hängepartie. Mit jeder Woche, die verstreicht, wächst der Eindruck, dass Bundeskanzler Friedrich Merz und seiner Partei eine überzeugende Idee fehlt und er nicht in der Lage ist, den Prozess professionell und geräuschlos zu organisieren. Anstatt das Verfahren zu steuern, wird Merz getrieben, vor allem von der CSU. Beim CSU-Parteitag hat sich Merz vorerst Zeit verschafft: mit einer wohlwollenden Geste gegenüber der bayerischen Wunschkandidatin Ilse Aigner, ohne sich in der Sache irgendwie zu äußern. Das Problem an sich ist er damit aber nicht los. Söder hat Aigner früh als Kandidatin ins Spiel gebracht. Bislang ist sie die Einzige. Damit hat er einen Punkt für die CSU gemacht - und einen Punkt für sich selbst in der Partei.
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Die Kür eines Kandidaten für das höchste Staatsamt ist eigentlich eine Sache, mit der Friedrich Merz glänzen könnte. Doch der CDU-Chef und Kanzler ist dabei, diese Chance zu verstolpern. Die Suche nach einer Kandidatin oder einem Kandidaten wird zur Hängepartie. Mit jeder Woche, die verstreicht, wächst der Eindruck, dass Bundeskanzler Friedrich Merz und seiner Partei eine überzeugende Idee fehlt und er nicht in der Lage ist, den Prozess professionell und geräuschlos zu organisieren. Anstatt das Verfahren zu steuern, wird Merz getrieben, vor allem von der CSU. Beim CSU-Parteitag hat sich Merz vorerst Zeit verschafft: mit einer wohlwollenden Geste gegenüber der bayerischen Wunschkandidatin Ilse Aigner, ohne sich in der Sache irgendwie zu äußern. Das Problem an sich ist er damit aber nicht los. Söder hat Aigner früh als Kandidatin ins Spiel gebracht. Bislang ist sie die Einzige. Damit hat er einen Punkt für die CSU gemacht - und einen Punkt für sich selbst in der Partei.
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