Bern (ots) -
Mit dem Jahrbuch Qualität der Medien 2026 publiziert das fög - Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft erneut seine Analyse der Medienqualität in der Schweiz. Die Angebote der SRG erzielen weiterhin hohe Qualitätswerte. Eine Vertiefungsstudie zeigt zudem, dass die Bevölkerung auch im digitalen Raum einen starken und vielfältigen Service public erwartet.
Das Jahrbuch Qualität der Medien 2026 des fög - Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft attestiert den Angeboten der SRG erneut eine hohe journalistische Qualität. Im Radio-, Fernseh- und Onlinebereich liegen sie über dem Durchschnitt der übrigen untersuchten Medientypen. Die SRG-Angebote gehören neben Titeln wie der NZZ und Le Temps zudem zu den Medien, die in der Schweiz am meisten Vertrauen geniessen.
Die höchsten Qualitätswerte erzielen die SRG-Informationsangebote von Radio und Fernsehen mit 7,6 beziehungsweise 7,5 von 10 Punkten. Auch die Onlineangebote der SRG legen gegenüber dem Vorjahr zu und erreichen neu 6,6 Punkte. Das Jahrbuch führt diese Entwicklung insbesondere auf Verbesserungen bei Einordnungsleistungen und Professionalität zurück.
Bevölkerung erwartet eine digitale SRG
Das Jahrbuch beleuchtet auch die Erwartungen der Bevölkerung an die SRG. Eine im Rahmen des Jahrbuchs veröffentlichte Vertiefungsstudie zeigt, dass die SRG weiterhin einen starken Rückhalt in der Bevölkerung geniesst, und dass öffentliche Medien von der Bevölkerung als wichtig empfunden werden. Die Befragten verbinden mit der SRG nicht nur verlässliche Information, sondern erwarten klar ein vielfältiges Angebot aus Information, Kultur, Bildung, Sport und Unterhaltung. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Bevölkerung von der SRG ein breit aufgestelltes Angebot für alle Sprachregionen erwartet.
Die Studie zeigt zudem, dass die Bevölkerung auch erwartet, dass die SRG ihre Inhalte über die relevanten digitalen Kanäle zugänglich macht. Insbesondere jüngeren Nutzerinnen und Nutzern sind digitale Plattformen wichtig, namentlich sehen rund 70 Prozent der 18- bis 24-Jährigen eine Präsenz auf Social Media als wichtig an. Ebenso wünscht sich eine Mehrheit der Jüngeren auf den digitalen Kanälen der SRG neben Video- und Audioinhalten auch Textformate.
Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung einer starken digitalen Präsenz für die SRG. "Unsere mediale Grundversorgung, der Schweizer Service public, muss dort präsent sein, wo Menschen Medien nutzen und öffentliche Debatten stattfinden", sagt Susanne Wille, Generaldirektorin der SRG. "Damit wir langfristig unseren Verfassungsauftrag erfüllen und zur Meinungsbildung und zum Zusammenhalt beitragen können, müssen wir uns auch im digitalen Raum weiterentwickeln." Positiv bewertet werden auch zentrale publizistische Leistungen der SRG. Die Befragten attestieren ihr insbesondere eine sachliche und korrekte Berichterstattung und auch die Berücksichtigung unterschiedlicher politischer Meinungen wird mehrheitlich positiv beurteilt.
Vertrauenswürdige Medien werden wichtiger
Das Jahrbuch widmet sich in einer weiteren Untersuchung auch dem Thema Desinformation. Rund 57 Prozent der Befragten sehen dies als grosses Problem an und schätzen professionelle Nachrichtenmedien als unverzichtbar ein. Dass die Bevölkerung dem Ausbau von Fact-Checking-Angeboten und der Förderung der Medienkompetenz der SRG ebenfalls hohe Bedeutung beimisst, deckt sich mit zentralen publizistischen Zielen des Service public.
Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung eines breiten und digital zugänglichen Service public, der verlässliche Informationen einordnet, ein vielfältiges Angebot bietet, unterschiedliche Perspektiven sichtbar macht und so zur Meinungsbildung beiträgt.
Pressekontakt:
Medienstelle SRG SSR
Gianna Blum
media@srgssr.ch / Tel. 058 136 21 21
Original-Content von: SRG SSR, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.ch/de/pm/100014224/100943187
Mit dem Jahrbuch Qualität der Medien 2026 publiziert das fög - Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft erneut seine Analyse der Medienqualität in der Schweiz. Die Angebote der SRG erzielen weiterhin hohe Qualitätswerte. Eine Vertiefungsstudie zeigt zudem, dass die Bevölkerung auch im digitalen Raum einen starken und vielfältigen Service public erwartet.
Das Jahrbuch Qualität der Medien 2026 des fög - Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft attestiert den Angeboten der SRG erneut eine hohe journalistische Qualität. Im Radio-, Fernseh- und Onlinebereich liegen sie über dem Durchschnitt der übrigen untersuchten Medientypen. Die SRG-Angebote gehören neben Titeln wie der NZZ und Le Temps zudem zu den Medien, die in der Schweiz am meisten Vertrauen geniessen.
Die höchsten Qualitätswerte erzielen die SRG-Informationsangebote von Radio und Fernsehen mit 7,6 beziehungsweise 7,5 von 10 Punkten. Auch die Onlineangebote der SRG legen gegenüber dem Vorjahr zu und erreichen neu 6,6 Punkte. Das Jahrbuch führt diese Entwicklung insbesondere auf Verbesserungen bei Einordnungsleistungen und Professionalität zurück.
Bevölkerung erwartet eine digitale SRG
Das Jahrbuch beleuchtet auch die Erwartungen der Bevölkerung an die SRG. Eine im Rahmen des Jahrbuchs veröffentlichte Vertiefungsstudie zeigt, dass die SRG weiterhin einen starken Rückhalt in der Bevölkerung geniesst, und dass öffentliche Medien von der Bevölkerung als wichtig empfunden werden. Die Befragten verbinden mit der SRG nicht nur verlässliche Information, sondern erwarten klar ein vielfältiges Angebot aus Information, Kultur, Bildung, Sport und Unterhaltung. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Bevölkerung von der SRG ein breit aufgestelltes Angebot für alle Sprachregionen erwartet.
Die Studie zeigt zudem, dass die Bevölkerung auch erwartet, dass die SRG ihre Inhalte über die relevanten digitalen Kanäle zugänglich macht. Insbesondere jüngeren Nutzerinnen und Nutzern sind digitale Plattformen wichtig, namentlich sehen rund 70 Prozent der 18- bis 24-Jährigen eine Präsenz auf Social Media als wichtig an. Ebenso wünscht sich eine Mehrheit der Jüngeren auf den digitalen Kanälen der SRG neben Video- und Audioinhalten auch Textformate.
Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung einer starken digitalen Präsenz für die SRG. "Unsere mediale Grundversorgung, der Schweizer Service public, muss dort präsent sein, wo Menschen Medien nutzen und öffentliche Debatten stattfinden", sagt Susanne Wille, Generaldirektorin der SRG. "Damit wir langfristig unseren Verfassungsauftrag erfüllen und zur Meinungsbildung und zum Zusammenhalt beitragen können, müssen wir uns auch im digitalen Raum weiterentwickeln." Positiv bewertet werden auch zentrale publizistische Leistungen der SRG. Die Befragten attestieren ihr insbesondere eine sachliche und korrekte Berichterstattung und auch die Berücksichtigung unterschiedlicher politischer Meinungen wird mehrheitlich positiv beurteilt.
Vertrauenswürdige Medien werden wichtiger
Das Jahrbuch widmet sich in einer weiteren Untersuchung auch dem Thema Desinformation. Rund 57 Prozent der Befragten sehen dies als grosses Problem an und schätzen professionelle Nachrichtenmedien als unverzichtbar ein. Dass die Bevölkerung dem Ausbau von Fact-Checking-Angeboten und der Förderung der Medienkompetenz der SRG ebenfalls hohe Bedeutung beimisst, deckt sich mit zentralen publizistischen Zielen des Service public.
Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung eines breiten und digital zugänglichen Service public, der verlässliche Informationen einordnet, ein vielfältiges Angebot bietet, unterschiedliche Perspektiven sichtbar macht und so zur Meinungsbildung beiträgt.
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