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MÄRKTE USA/Leichtes Plus zum Start erwartet - Fed und Unternehmenszahlen im Blick

DJ MÄRKTE USA/Leichtes Plus zum Start erwartet - Fed und Unternehmenszahlen im Blick

DOW JONES--Mit einer leicht positiven Tendenz dürfte die Wall Street in die neue Handelswoche starten. Etwas stützend wirken die fallenden Ölpreise, auch wenn sich weiter keine Lösung im Iran-Krieg abzeichnet. Ein Barrel der Sorte Brent reduziert sich um 1,7 Prozent auf 114,70 Dollar. Auch die Renditen am US-Anleihemarkt zeigen sich stabil auf dem zuletzt niedrigeren Niveau. Die Flucht in den "sicheren Hafen" Anleihen hatte in der vergangenen Woche für deutlich nachgebende Renditen gesorgt. Die Rendite zehnjähriger Papiere legt um 1 Basispunkte auf 5,00 Prozent zu. Marktteilnehmer verweisen aber darauf, dass die grundlegenden Bedenken über die KI-Investitionen weiter bestehen. Für den Future auf den S&P-500 geht es um 0,4 Prozent nach oben.

Insgesamt dürfte der Handel aber in ruhigen Bahnen verlaufen. Im Fokus stehen unter anderem die Zinsentscheidungen der US-Notenbank, der Europäischen Zentralbank und der Bank of Japan (BoJ) im Wochenverlauf. Bei der US-Notenbank wird zur Wochenmitte unmittelbar vor den Zwischenwahlen in den USA mit keiner Erhöhung der Zinsen gerechnet. Daher stehen vor allem die Aussagen von US-Notenbankpräsident Kevin Warsh zum weiteren Zinspfad im Blickpunkt. Dem FedWatch-Tool der CME zufolge erwarten Marktteilnehmer weitgehend, dass die US-Notenbank die Zinsen diese Woche unverändert lässt, sehen jedoch eine Wahrscheinlichkeit von fast 80 Prozent für eine Zinserhöhung im Dezember.

Zum anderen dominiert weiterhin die Berichtssaison. Etwa 36 Prozent der im S&P-500 gelisteten Unternehmen, darunter Amazon, die Google-Mutter Alphabet und Microsoft, werden im Wochenverlauf ihre Quartalsergebnisse vorlegen.

Der US-Dollar zeigt sich wenig verändert. Hier werde mit Spannung auf die Zinsentscheidung der Fed am Mittwoch gewartet, heißt es. Der Greenback dürfte unterstützt bleiben, da die Energiepreise weiterhin auf einem hohen Niveau liegen und die US-Notenbank voraussichtlich eine restriktive Haltung beibehalten wird, schreibt Chris Turner von ING in einer Research Note.

Der Goldpreis erholt sich leicht von den Abgaben am Freitag und klettert wieder über die Marke von 4.000 Dollar. Die Feinunze erhöht sich um 0,6 Prozent auf 4.018 Dollar.

Bei den Einzelwerten geht es für die SpaceX-Aktie vorbörslich um 1,0 Prozent nach oben. SpaceX hat sich nach Aussage von Elon Musk eine Fremdkapitalfinanzierung über 40 Milliarden US-Dollar gesichert. Dies werde es SpaceX ermöglichen, Grafikprozessoren (GPUs) - eine Art von KI-Chips - zu erwerben, teilte Musk auf der Plattform X mit. In den vergangenen Wochen waren die Anleger mit Blick auf die Fremdkapitalfinanzierung im KI-Sektor zunehmend nervöser geworden - insbesondere im Zusammenhang mit Neocloud-Unternehmen wie Coreweave, die sich für ihr Wachstum auf Fremdkapital stützen.

Verizon Communications hat den Ausblick für das Gesamtjahr erneut angehoben, da der Mobilfunkkonzern weiterhin neue Kunden für seine Postpaid-Mobilfunkdienste gewinnt. Der Mobilfunkanbieter teilte zudem mit, dass er eine Vereinbarung im Wert von mehr als 2 Milliarden Dollar mit Amazon Web Services unterzeichnet habe. Diese soll die Infrastruktur unterstützen, die für agentische und generative KI-Arbeitslasten erforderlich ist. Bei den Ergebnissen für das dritte Quartal lag der Umsatz leicht unter der Prognose der Analysten, der bereinigte Gewinn je Aktie dagegen darüber. Die Aktie verliert 0,9 Prozent.

Meta Platforms (+1,6%) plant die Beschaffung von bis zu 95 Milliarden US-Dollar durch Aktienemissionen, um damit die massiven Investitionen in die KI-Infrastruktur zu finanzieren, wie die Facebook-Muttergesellschaft mitteilt.

Ölaktien geben mit den fallenden Ölpreisen nach. Die Anleger würden auf eine Entspannung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran setzen, heißt es. Chevron rutschten um 1,3 Prozent ab, ConocoPhillips verlieren 1,7 Prozent und ExxonMobil fallen um 1,5 Prozent.

=== 
US-Treasuries      Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre           4,71 +0,03    4,71      4,66 
5 Jahre           4,83 +0,02    4,83      4,78 
10 Jahre          5,00 +0,01    5,01      4,96 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Fr, 17:24 
EUR/USD          1,1192  -0,1  -0,0010     1,1202   1,1197 
EUR/JPY          176,24  +0,3   0,5400      175,7  175,5500 
EUR/CHF          0,9251  +0,1   0,0008     0,9243   0,9236 
EUR/GBP          0,8384  +0,1   0,0009     0,8375   0,8368 
USD/JPY          157,45  +0,4   0,5900     156,86  156,7700 
GBP/USD          1,3345  -0,2  -0,0027     1,3372   1,3378 
USD/CNY          6,668  -0,0  -0,0022     6,6702   6,6702 
USD/CNH          6,668  -0,0  -0,0010     6,6690   6,6696 
AUS/USD          0,7027  -0,1  -0,0006     0,7033   0,7033 
Bitcoin/USD      80.247,77  -0,2  -168,03    80.415,80 81.497,35 
 
ROHÖL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         101,12  -2,1   -2,15     103,27 
Brent/ICE         114,7  -1,7   -2,02     116,72 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.018,46  +0,6   22,94    3.995,52 
Silber           54,08  +0,3    0,19      53,89 
Platin         1.548,90  -0,1   -1,93    1.550,83 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/uxd

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October 26, 2026 08:19 ET (12:19 GMT)

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