DJ Novartis stoppt Spätphasen-Studie für Remibrutinib bei Myasthenia gravis
Von Adria Calatayud
DOW JONES--Novartis hat eine klinische Spätphasen-Studie für das Medikament Remibrutinib bei einer seltenen neuromuskulären Erkrankung mangels Wirksamkeit abgebrochen. Führungskräfte betonten jedoch, das Arzneimittel könnte trotzdem noch das erfolgreichste in der Unternehmensgeschichte werden.
Der Schweizer Pharmakonzern gab den Abbruch der Remibrutinib-Studie bei generalisierter Myasthenia gravis am Dienstag zusammen mit den Ergebnissen für das dritte Quartal bekannt. Für die laufenden Studien zu anderen Indikationen habe diese Entscheidung jedoch keine Konsequenzen, hieß es.
Die Entscheidung folgte auf eine Analyse, wonach die Behandlung ihre Wirksamkeitsziele voraussichtlich verfehlen wird, wie Novartis mitteilte. Sicherheitsbedenken seien nicht festgestellt worden.
Die Analyse habe gezeigt, dass Remibrutinib nicht signifikant besser als die derzeitige Standardtherapie sein dürfte, sagte Novartis-Chef Vas Narasimhan während einer Telefonkonferenz mit Journalisten. Remibrutinib besitze nach wie vor das Potenzial, zum umsatzstärksten Medikament in der Geschichte von Novartis zu werden.
Vergangene Woche hatte das Unternehmen mitgeteilt, das Medikament habe in zwei Spätphasen-Studien zu der häufigsten Form von Multipler Sklerose zu einer umfassenden Kontrolle der Krankheit bei den beteiligten Patienten beigetragen. Das Präparat ist bereits unter dem Namen Rhapsido zur Behandlung von chronischer Nesselsucht bzw. chronischer spontaner Urtikaria zugelassen. Zudem wird es zur Behandlung der Hauterkrankung Hidradenitis suppurativa sowie bei Nahrungsmittelallergien untersucht.
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October 27, 2026 10:06 ET (14:06 GMT)
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