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SpaceX meldet erstmals einen Milliardengewinn und prüft den Zusammenschluss mit Tesla. Warum das Phantom der HCKM die Aktie trotz möglicher Rücksetzer per Sparplan kauft.
Raketen, Satelliteninternet, künstliche Intelligenz und bald womöglich auch Elektroautos und Roboter: Elon Musk hat am 20. Oktober bestätigt, dass Tesla und SpaceX einen Zusammenschluss prüfen. Beide Unternehmen haben dafür auf Wunsch von Aktionären unabhängige Sonderausschüsse gebildet. Mit einem Börsenwert von zusammen rund 3.5 Billionen US-Dollar wäre es die größte Fusion der Geschichte.
Fast nebenbei legte SpaceX am selben Tag die Zahlen für das dritte Quartal vor. Sie fielen deutlich besser aus als erwartet: Der Umsatz stieg auf 14.6 Milliarden US-Dollar, unter dem Strich stand erstmals ein Milliardengewinn. Trotzdem notierte die Aktie Ende vergangener Woche bei rund 148 Dollar und damit etwa ein Drittel unter ihrem Rekordhoch aus dem Juni.
Für Phantom der HKCM ist SpaceX der einzige Wert, den er entgegen seiner eigentlichen Strategie über einen Sparplan kauft. Warum er das tut und welches Szenario er für die SpaceX-Aktie im Blick hat, erklärt er im HKCM-Format Phantoms Deep Dive.
Starship, Starlink und eine Rekord-Startkadenz: SpaceX setzt in der Raumfahrt die Maßstäbe.
Rekordquartal: Die KI-Sparte überholt Starlink
Die Zahlen zeigen, wie stark sich SpaceX in kurzer Zeit verändert hat. Im dritten Quartal stieg der Umsatz um 161 Prozent auf 14.6 Milliarden US-Dollar. Analysten hatten mit knapp 13 Milliarden gerechnet. Der Nettogewinn lag bei 4.4 Milliarden Dollar, nach einem Verlust im Vorquartal.
Bemerkenswert ist vor allem, woher das Wachstum kommt. Die KI-Sparte, in der das frühere xAI aufgegangen ist, erzielte mit 7.56 Milliarden Dollar erstmals mehr Umsatz als das Satelliteninternet Starlink. Starlink selbst wuchs um 69 Prozent auf 5.25 Milliarden US-Dollar und zählte Ende September 13.6 Millionen Privatkunden. Das klassische Raketengeschäft steuerte 1.77 Milliarden Dollar bei.
Der Erfolg hat allerdings seinen Preis. Für das laufende Quartal kündigte SpaceX Investitionen zwischen 35 und 40 Milliarden US-Dollar an. Ein großer Teil davon fließt in Rechenzentren für künstliche Intelligenz.
40 Milliarden Dollar für Nvidia-Chips
Wie groß der Kapitalhunger ist, zeigt ein Bericht der Financial Times von Anfang Oktober. Demnach verhandelt SpaceX über eine Finanzierung von rund 40 Milliarden US-Dollar, um KI-Chips von Nvidia zu kaufen. Etwa 10 Milliarden sollen aus Bankkrediten stammen, weitere 30 Milliarden aus Anleihen mit Investment-Grade-Rating. Angeführt wird die Finanzierung vom Vermögensverwalter Apollo, der Abschluss wird für 2027 erwartet.
Mit dem Geld will Musk vor allem das Rechenzentrum Colossus 2 in Memphis ausbauen. Dort soll sich die Zahl der Nvidia-Chips bis Jahresende mehr als verdoppeln. Kritiker sehen darin ein wachsendes Risiko, denn die Investitionen müssen sich erst noch auszahlen.
Für das Phantom der HKCM überwiegt dennoch die Chance. Er verweist auf die Aktionärsstruktur. Neben Musk, der rund die Hälfte der Anteile hält, sind laut den jüngsten Pflichtmeldungen bei der US-Börsenaufsicht unter anderem Fidelity, Alphabet, Nvidia, BlackRock und ARK Invest mit Milliardenbeträgen investiert. Die Harvard-Stiftung hat SpaceX sogar zu ihrer größten Einzelaktien-Position gemacht.
"Wenn die klügsten Köpfe des institutionellen Kapitals in diesem Maße konvergieren, ist das kein spekulativer Hype mehr", sagt das Phantom.
HKCM-Analyse: Ein Rücksetzer ist möglich, der Sparplan läuft trotzdem
Seit dem Börsengang im Juni hat die SpaceX-Aktie eine wilde Achterbahnfahrt hinter sich. Kurz nach dem Start markierte sie ihr bisheriges Rekordhoch bei 225.61 US-Dollar. Danach folgte eine dreiteilige Korrektur, die den Kurs bis Anfang August bis auf 104.85 Dollar drückte. Seitdem arbeitet sich die Aktie wieder nach oben und notiert aktuell um 148 US-Dollar.
Genau dieses Tief könnte der Wendepunkt gewesen sein. Ist die Korrektur damit abgeschlossen, befindet sich SpaceX bereits am Anfang eines übergeordneten Aufwärtstrends. Die Erholung seit August wäre dann keine Zwischenbewegung, sondern der Auftakt einer größeren Aufwärtsbewegung.
Entscheidend sind dabei zwei Marken. Die Unterstützung bei 104.85 US-Dollar muss halten, ein signifikanter Rückfall darunter wäre ein klares Warnsignal für dieses Szenario. Nach oben ist das Rekordhoch bei 225.61 US-Dollar der wichtigste Widerstand. Ein nachhaltiger Sprung darüber würde den neuen Aufwärtstrend bestätigen und der Aktie aus Sicht des Phantoms deutlich Luft nach oben verschaffen.
Erst nach einem solchen kräftigen Anstieg rechnet er mit einer größeren Zwischenkorrektur. Die würde den übergeordneten Trend aber nicht beenden, sondern nur unterbrechen.

Hat SpaceX das Korrekturtief bereits hinter sich, könnte die Aktie direkt über ihr Rekordhoch bei 225.61 Dollar steigen.
Für Anleger, die auf einen günstigeren Einstieg warten, wäre das die unangenehmste Entwicklung. Genau deshalb setzt das Phantom bei SpaceX ausnahmsweise auf einen Sparplan. "Wenn du versuchst, den perfekten Einstiegspunkt zu timen, läufst du am Ende Gefahr, fett in die Röhre zu schauen", sagt er. Mit regelmäßigen Käufen ist er von Anfang an dabei und baut sich einen soliden Durchschnittskurs auf, unabhängig davon, wie schnell die Aktie Fahrt aufnimmt.
Langfristig ist er überzeugt: SpaceX hat die Kosten für den Transport in den Orbit massiv gesenkt, ist für NASA und US-Militär systemrelevant und finanziert mit Starlink die eigene Raketenentwicklung. Diese Mischung macht das Unternehmen in seinen Augen zum Fundament einer Infrastruktur der Zukunft.
Welche Überlegungen hinter der Strategie des Phantoms stecken, lesen Sie im vollständigen Phantoms Deep Dive in den HKCM Insights. Dort finden Sie auch den Chart mit den konkreten Zielzonen und weitere Hintergrundinformationen.
Hinweis: Dieser Text gibt die persönliche Meinung des Phantoms der HKCM wieder und ist keine Anlageberatung.
Enthaltene Werte: US84615Q1031
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