DJ ÜBERBLICK am Mittag/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.
DIW-Konjunkturbarometer deutet auf überdurchschnittliches Wachstum
Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat im Oktober einen deutlichen Sprung nach oben gemacht. Nach 95,9 Punkten im September stieg es um gut fünfeinhalb auf nun 101,5 Punkte und liegt damit erstmals seit Februar wieder über der neutralen 100-Punkte-Marke, die ein durchschnittliches Wachstum der deutschen Wirtschaft anzeigt. Getragen wird der Anstieg demnach vor allem von der Industrie, wo sich Stimmung und Produktion zuletzt merklich verbesserten. Auch die kräftigen finanzpolitischen Impulse stützen die Konjunktur laut DIW-Mitteilung weiterhin. Nach einem wohl schwachen dritten Quartal deute das Barometer somit für das Schlussquartal auf ein spürbares Wachstum hin. "Die deutsche Wirtschaft startet offenbar einen Jahresendspurt, vor allem weil die Industrie nach Jahren der Schwäche endlich wieder Tritt fasst", sagt DIW-Konjunkturchefin Geraldine Dany-Knedlik.
IAB-Arbeitsmarktbarometer steigt über Marke von 100 Punkten
Das Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat im Oktober erstmals seit Jahresbeginn wieder im positiven Bereich gelegen. Der IAB-Frühindikator stieg um 0,3 Punkte auf 100,1 Punkte. Das European Labour Market Barometer legte auf 100,2 Punkte zu. Die Beschäftigungskomponente für Deutschland verzeichnet mit einem Anstieg von 0,6 Punkten auf 100,1 Punkte das größte Plus seit der Corona-Erholung. Die Komponente zur Vorhersage der Arbeitslosigkeit machte den Rückschlag vom Jahresbeginn wett und stieg 0,1 Punkte auf ebenfalls 100,1 Punkte. Dennoch zeigt sich laut IAB-Mitteilung insgesamt nur Stagnation - klar positive Aussichten gebe es seit 2023 nicht mehr. "Mit stabilerer Konjunktur haben sich die Arbeitsmarktaussichten aus dem Tal gekämpft. Aber für mehr reicht es im Moment noch nicht - zu schwer wiegt die Hypothek der Industriekrise und der demographischen Schrumpfung", sagte Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs "Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen" am IAB.
US/MBA Market Index Woche per 23. Okt +3,4% auf 195 (Vorwoche: 188,6)
US/MBA Purchase Index Woche per 23. Okt +3,8% auf 134,1 (Vorwoche: 129,2)
US/MBA Refinance Index Woche per 23. Okt +2,7% auf 516,8 (Vorwoche: 503,1)
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October 28, 2026 08:30 ET (12:30 GMT)
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