DJ Aktien Schweiz etwas leichter - UBS nach Zahlen mit Abgaben
DOW JONES--Mit einem kleinen Minus hat der schweizerische Aktienmarkt zur Wochenmitte die Sitzung beendet. Dabei waren die Blicke vor allem auf die am Abend anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank gerichtet. Dies sorgte für Zurückhaltung. Es wird zwar damit gerechnet, dass die Fed kurz vor den Zwischenwahlen in den USA keine weitere Zinserhöhung bekannt geben wird, doch werden Anleger vor allem auf die Aussagen von Fed-Chairman Kevin Warsh zum weiteren Zinspfad schauen - denn eine Zinserhöhung im Dezember wird mehrheitlich erwartet.
Im Technologiesektor stehen nach der Schlussglocke zudem die Quartalszahlen der Google-Mutter Alphabet und von Microsoft auf der Agenda. Die Microsoft-Zahlen dürften der Wall Street die dringend benötigte Klarheit darüber verschaffen, inwieweit der Tech-Konzern seine massiven Investitionen in KI monetarisiere, hieß es.
Der SMI reduzierte sich um 0,1 Prozent auf 14.581 Punkte.
Bei den Einzelwerten machte die Berichtssaison die Kurse. Die UBS-Aktie verlor 0,6 Prozent. Die Schweizer Bank hat im dritten Quartal "etwas enttäuschende" Zahlen vorgelegt, was die Chancen auf potenzielle Heraufstufungen einschränke, so die Analysten von Keefe, Bruyette and Woods. Die operativen Trends im globalen Wealth Management seien nicht überzeugend gewesen, da die Erträge trotz "gesunder" Nettoneugelder enttäuscht hätten. Auch der Ausblick sei "wenig inspirierend" gewesen, merkten die Analysten an. Die UBS prüft zudem wegen geplanter verschärfter Eigenkapitalvorschriften der Politik einen möglichen Umzug ihres Hauptsitzes ins Ausland oder eine Fusion.
Die Aktien von Sandoz büßten 2,7 Prozent ein, nachdem das Unternehmen einen vorsichtigeren Ausblick auf das Umsatzwachstum für 2026 gegeben hat. Als Gründe nannte der Generika-Hersteller die schwierigen Bedingungen in Deutschland sowie Lieferengpässe bei Biosimilars in europäischen und internationalen Märkten. Für das dritte Quartal meldete Sandoz einen Umsatz von 2,94 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Ein starkes Wachstum im Segment Biosimilars wurde dabei durch einen Rückgang im Generika-Geschäft ausgeglichen. Analysten hatten laut Vara-Konsens mit einem Quartalsumsatz von 3,01 Milliarden Dollar gerechnet.
Logitech verloren 10,8 Prozent, nachdem der Hardwarehersteller mitgeteilt hatte, dass steigende Logistik- und Materialkosten die Rentabilität im wichtigen Weihnachtsgeschäft beeinträchtigen würden. Der Konzern verzeichnete für das zweite Geschäftsquartal einen Umsatz von 1,22 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht einem Anstieg von 2 Prozent zu konstanten Wechselkursen im Vergleich zum Vorjahr. Dagegen lag die bereinigte Bruttomarge, ein wichtiges Maß für Preismacht und Rentabilität, bei 45,2 Prozent, was einem Anstieg von 140 Basispunkten gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Die Aktien von Straumann fielen nach Zahlen für die ersten neun Monate um 1,1 Prozent. Für die Titel von Givaudan ging es 0,8 Prozent abwärts. Das organische Wachstum von Symrise von 5,3 Prozent im dritten Quartal hat laut Jefferies die Konsensschätzung um 30 Basispunkte geschlagen. Symrise lieferte aber einen nicht überzeugenden Ausblick auf das vierte Quartal.
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October 28, 2026 12:44 ET (16:44 GMT)
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