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29.10.26 | 10:00
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MÄRKTE ASIEN/Überwiegend schwächer - Samsung fallen trotz Rekordgewinn

DJ MÄRKTE ASIEN/Überwiegend schwächer - Samsung fallen trotz Rekordgewinn

DOW JONES--Mehrheitlich mit Abgaben haben die ostasiatischen Aktienmärkte am Donnerstag den Handel beendet. Enttäuschende Ergebnisse der Google-Mutter Alphabet und deutliche Verluste bei Samsung Electronics haben auf den Technologiesektor gedrückt. Die US-Notenbank hat zwar wie erwartet das Zinsniveau unverändert gelassen. In seinem Statement äußerte sich der Offenmarktausschuss FOMC jedoch nicht zu den Zinserwartungen an der Wall Street. "Die Sammlung weiterer Informationen wird dem Ausschuss dabei helfen, den geeigneten geldpolitischen Kurs festzulegen, um eine rechtzeitige Rückkehr der Inflation zu seinem Zielwert von 2 Prozent sicherzustellen", hieß es. Zudem erklärte die Fed, dass die Wirtschaft mit einem "starken" Tempo wachse, verglichen mit "solide" im September. Der Markt erwartet mehrheitlich im Dezember eine weitere Zinserhöhung.

An der technologielastigen Börse in Seoul fiel der Kospi um 1,2 Prozent. Hier belasteten die Verluste bei Samsung Electronics (-4,1%), obwohl das Unternehmen Rekordgewinne für das dritte Quartal vermeldet hat. Teilnehmer verwiesen aber auf die Verfehlung der Gewinnerwartungen im Halbleiterbereich und die Unsicherheit über zusätzliche Ausschüttungen an die Aktionäre. Erst im Januar will der Konzern darüber entscheiden. Das Mobilfunkgeschäft verzeichnete zudem einen operativen Verlust, da höhere Speicherkosten die Rentabilität drückten. Samsung warnte auch davor, dass die KI-getriebene Speichernachfrage das Branchenangebot im Jahr 2027 übersteigen würde, und prognostizierte für dieses Jahr Investitionsausgaben für Halbleiter in Höhe von 76,8 Billionen Won, was einem Anstieg von 62 Prozent gegenüber 2025 entspricht.

Dagegen hatte SK Hynix am Mittwoch einen über den Erwartungen liegenden Gewinn ausgewiesen und einen Plan zur Ausschüttung von 100 Billionen Won (etwa 67 Milliarden Dollar) an die Aktionäre in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen angekündigt. Nach der Vortagesrally um knapp 11 Prozent ging es für SK Hynix um weitere 2,6 Prozent nach oben.

Die mit Spannung erwarteten Quartalszahlen von Microsoft und der Google-Mutter Alphabet fielen dagegen gegensätzlich aus. Das Cloud-Geschäft von Microsoft verzeichnete im ersten Geschäftsquartal weiterhin ein beschleunigtes Wachstum. Dies trug zu einem höheren Gewinn bei und dämpfte die Sorgen über potenzielle Renditen aus dem Ausbau der Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI). Die Aktie legte im nachbörslichen US-Handel um 4 Prozent zu. Dagegen knickten Alphabet um knapp 10 Prozent ein, nachdem die Ergebnisse für das dritte Quartal unter den Erwartungen ausgefallen waren.

An der Börse in Tokio schloss der Nikkei-225 mit einem Aufschlag von 1,1 Prozent, der breiter gefasste Topix verbesserte sich um 0,3 Prozent. Hier waren vor allem Werte aus dem KI-Sektor gesucht. Die Aktien von Kioxia Holdings stiegen um 1,2 Prozent und für die Titel der SoftBank Group ging es um 1,8 Prozent nach oben. Im Fokus stand auch die Zinsentscheidung der Bank of Japan (BoJ) zum Wochenausklang. Es wird mehrheitlich erwartet, dass die BoJ ihren Leitzins nach einer Anhebung im vergangenen Monat beibehalten wird. Teilnehmer würden aber auf Aussagen zum weiteren Zinspfad achten, hieß es.

An den chinesischen Börsen ging es leicht abwärts. Der Shanghai-Composite verlor 0,8 Prozent und der Hang-Seng-Index fiel im späten Handel um 0,3 Prozent. In Sydney zeigte sich der S&P/ASX-200 mit einer etwas festeren Tendenz.

Bei den Einzelwerten verloren Hyundai Motor in Seoul 1,2 Prozent. Der Nettogewinn ist im dritten Quartal eingebrochen. Ein schleppender Fahrzeugabsatz und Produktionsausfälle durch Arbeiterunruhen belasteten den Autobauer. Für die Aktien von Geely Automobile Holdings ging es um 3,6 Prozent abwärts, obwohl Chinas zweitgrößter Hersteller von Elektrofahrzeugen für das dritte Quartal einen Gewinnanstieg ausgewiesen hat, da starke Exporte das Umsatzwachstum ankurbelten.

=== 
INDEX            zuletzt +/- %   % YTD Handelsschluss 
S&P/ASX 200 (Sydney)    8.891,80  +0,5    +2,0      6:00 
Topix 500 (Tokio)     3.129,82  +0,3   +17,7      7:30 
Kospi (Seoul)       5.937,66  -1,2   +40,9      7:30 
Hang-Seng (Hongkong)   23.020,53  -0,3   -10,2      9:00 
Shanghai-Composite     3.651,43  -0,8    -8,1      8:00 
Straits-Times (Singapur)  5.404,93  +0,1   +16,3      10:00 
IDX Comp. (Indonesien)   5.127,78  -2,9   -40,7      10:00 
KLCI (Malaysia)      1.611,00  -0,2    -4,1      10:00 
 
DEVISEN           zuletzt +/- %    0:00  Mi, 8:50 Uhr % YTD 
EUR/USD           1,1138  -0,1   1,1152     1,1118  -5,2 
EUR/JPY           175,90  -0,1   176,02     175,56  -4,4 
EUR/GBP           0,8361  -0,1   0,8367     0,8367  -4,1 
USD/JPY           157,92  +0,1   157,82     157,90  +0,8 
USD/KRW          1.336,61  -0,4  1.341,69    1.337,75  -7,2 
USD/CNY           6,6614  -0,1   6,6660     6,6670  -4,7 
USD/CNH           6,6583  -0,1   6,6614     6,6655  -4,6 
USD/HKD           7,8455  0,0   7,8455     7,8445  +0,8 
AUD/USD           0,7039  -0,2   0,7053     0,7030  +5,5 
NZD/USD           0,5614  -0,2   0,5624     0,5611  -2,5 
BTC/USD          79.828,55  -1,8 81.273,58    80.906,63  -9,0 
 
ROHÖL            zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex          101,98  -0,8   -0,80     102,78 
Brent/ICE          114,67  -0,6   -0,65     115,32 
 
Metalle           zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold            4.028,84  -0,9   -38,20    4.067,04 
Silber            52,82  -2,1   -1,16      53,98 
Platin           1.507,38  -2,0   -30,74    1.538,12 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/flf

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October 29, 2026 03:50 ET (07:50 GMT)

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