Anzeige
❌
Mehr »
Donnerstag, 29.10.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
US-Bann naht: Pentagon sperrt China-Metalle - dieser Nickel-Explorer reagiert
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche

WKN: A14Y6F | ISIN: US02079K3059 | Ticker-Symbol: ABEA
Tradegate
29.10.26 | 18:47
253,15 Euro
-4,90 % -13,05
1-Jahres-Chart
ALPHABET INC CL A Chart 1 Jahr
5-Tage-Chart
ALPHABET INC CL A 5-Tage-Chart
RealtimeGeldBriefZeit
253,10253,1518:48
253,05253,1018:48
Dow Jones News
338 Leser
Artikel bewerten:
(1)

MÄRKTE USA/Leichter - Enttäuschende Zahlen schicken Alphabet auf Talfahrt

DJ MÄRKTE USA/Leichter - Enttäuschende Zahlen schicken Alphabet auf Talfahrt

DOW JONES--An den US-Börsen dominieren am Donnerstag im Verlauf weiter Kursverluste. Gegen Mittag (Ortszeit New York) fällt der Dow-Jones-Index um 0,3 Prozent auf 52.3001 Punkte. Der S&P-500 verliert 0,4 Prozent und der Nasdaq-Composite 1,4 Prozent. Vor allem der Quartalsausweis der Google-Mutter Alphabet wird mit Enttäuschung aufgenommen und belastet den Technologiesektor. Als Stimmungsdämpfer wirken Händlern zufolge auch die Geschäftszahlen des südkoreanischen Chipkonzerns Samsung, der zwar einen Rekordgewinn meldete, mit dem Ausblick aber hinter den hochgesteckten Markterwartungen zurückblieb.

Ansonsten stehen die Märkte noch unter dem Eindruck des Zinsentscheids der US-Notenbank vom Vortag. Die Federal Reserve hatte den Leitzins unverändert belassen. In der anschließenden Pressekonferenz räumte Fed-Chef Kevin Warsh jedoch ein, dass die Inflation noch immer zu hoch sei. Gleichzeitig betonte er die jüngste Stärke der US-Wirtschaft. Am Markt wird nun mit einer Zinserhöhung im Dezember gerechnet. Die Renditen der US-Anleihen geben gleichwohl nach. Die Zehnjahresrendite sinkt um 5 Basispunkte auf 5,00 Prozent. Der Dollarindex zeigt sich gut behauptet.

Konjunkturseitig stieg das Bruttoinlandsprodukt der USA im dritten Quartal stärker als angenommen. Der PCE-Preisindex bewegte sich im September im Rahmen der Erwartungen. Die persönlichen Einkommen und Ausgaben stiegen nur etwas weniger deutlich als von Volkswirten prognostiziert. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ging wider Erwarten etwas zurück. Derweil hat die Europäische Zentralbank wie erwartet den Leitzins unverändert belassen.

Alphabet brechen um 12 Prozent ein. Trotz eines kräftig gestiegenen Umsatzes im Cloud-Computing-Geschäft verfehlte der Konzernumsatz die Konsensschätzungen von Analysten. Ursächlich waren überraschend schwache Umsätze im Dienstleistungsgeschäft, zu dem auch die Google-Suche gehört. Die Monetarisierung der auf künstlicher Intelligenz basierenden Suchmaschine verlaufe langsamer als erhofft, was neue Zweifel an den Ertragsmöglichkeiten der KI aufwerfe, heißt es. Auch der deutlich negative Cashflow als Folge der massiven Investitionen in den Ausbau der KI-Kapazitäten stoße bei den Anleger auf Skepsis.

Nach zunächst positiv aufgenommenen Geschäftszahlen von Microsoft dreht die Aktie ins Minus und verliert aktuell 1,3 Prozent. Vor allem dank der Cloudsparte Azure steigerte Microsoft den Umsatz stärker als erwartet. Auch der Gewinn übertraf die Konsensschätzung. Die Aktie kann sich wohl der negativen Stimmung im Sektor nicht entziehen, wie Händler vermuten. Die Zahlen von Ebay (+2,5%) kommen gut an.

Besser als erwartet hat ferner die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile abgeschnitten. Die Aktie verbessert sich um 0,6 Prozent. Auch die Zahlen des Pharmakonzerns Merck & Co (+4,7%) überraschten positiv. Eine ungebrochen starke Nachfrage nach den Diabetes- und Gewichtsreduktionsmedikamenten von Eli Lilly (+6,2%) verhalf dem Unternehmen zu einem Umsatz und Gewinn deutlich über den Markterwartungen. Auch der Ausblick übertraf den Analystenkonsens.

Nach Vorlage "mäßiger" Geschäftszahlen und einem pessimistischen Ausblick stürzen Softwarenow um 25 Prozent ab. Anleger sorgen sich, dass KI das Geschäftsmodell des Softwareanbieters zerstört. Das Cybersecurity-Unternehmen Fortinet (-21%) hat zwar überzeugende Zahlen vorgelegt, Anleger hatten aber wohl noch mehr erwartet.

Marvell knicken um 12 Prozent ein. Hier belastet ein Medienbericht, wonach das Unternehmen den Wettbewerber Lumentum übernehmen will.

Hoffnungen auf eine Wiederbelebung der Friedensverhandlungen mit dem Iran lassen die Ölpreise nachgeben. Das Barrel Brentöl ermäßigt sich um 1,4 Prozent auf 113,76 Dollar. Beobachter merken jedoch an, dass die USA ihre Militärschläge gegen den Iran nach der US-Midterm-Wahl wieder aufnehmen könnten. Erst ein "glaubwürdiges" Abkommen mit dem Iran könnte die geopolitische Prämie auf dem Brentpreis beseitigen, so Naeem Aslam von Zaye Capital Markets.

=== 
INDEX          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA          52.300,50  -0,3  -174,60    52.475,10 
S&P-500         7.714,19  -0,4   -29,79    7.743,98 
NASDAQ Comp      26.186,25  -1,4  -363,60    26.549,85 
NASDAQ 100       29.399,40  -1,4  -413,76    29.813,16 
 
US-Treasuries      Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre           4,67 -0,07    4,73      4,63 
5 Jahre           4,81 -0,06    4,86      4,77 
10 Jahre          5,00 -0,05    5,04      4,95 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mi, 17:00 
EUR/USD          1,1167  +0,1   0,0015     1,1152   1,1139 
EUR/JPY          176,24  +0,1   0,2200     176,02  176,2500 
EUR/CHF          0,9225  -0,1  -0,0010     0,9235   0,9245 
EUR/GBP          0,8349  -0,2  -0,0018     0,8367   0,8374 
USD/JPY          157,8  -0,0  -0,0200     157,82  158,2100 
GBP/USD          1,3374  +0,4   0,0049     1,3325   1,3297 
USD/CNY          6,661  -0,1  -0,0050     6,6660   6,6662 
USD/CNH          6,6573  -0,1  -0,0041     6,6614   6,6634 
AUS/USD          0,7037  -0,2  -0,0016     0,7053   0,7034 
Bitcoin/USD      81.532,56  +0,3   258,98    81.273,58 80.453,83 
 
ROHOEL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         100,92  -1,8   -1,86     102,78 
Brent/ICE         113,76  -1,4   -1,56     115,32 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.014,02  -1,3   -53,02    4.067,04 
Silber           52,39  -2,9   -1,59      53,98 
Platin         1.484,08  -3,5   -54,04    1.538,12 
 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/brb

(END) Dow Jones Newswires

October 29, 2026 12:24 ET (16:24 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, die von der historischen Öl-Krise besonders profitieren könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern und die möglichen Gewinner der zweiten Öl-Welle entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.