Das Edelmetall Silber sieht sich nach dem jüngsten Zinsbeschluss der US-Notenbank Federal Reserve spürbarem Abgabedruck ausgesetzt. Obwohl die Währungshüter die Leitzinsspanne wie erwartet bei 3,75 - bis 4,00 - beließen, sorgten zwei falkenhafte Gegenstimmen für eine Zinsanhebung dafür, dass die Terminmärkte eine mögliche Straffung im Dezember verstärkt einpreisen. Flankiert von robusten US-Wirtschaftsdaten - darunter ein annualisiertes BIP-Wachstum von 3,4 - und ein Anstieg der PCE-Inflation auf 3,6 - geraten zinslose Anlageklassen ins Hintertreffen. Für den Silberpreis bedeutet dieses makroökonomische Umfeld aus steigenden Renditen und anhaltend hohen Opportunitätskosten eine spürbare Belastungsprobe, die den Kurs an eine zentrale charttechnische Bewährungsmarke drückt.
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