DJ Deutsche Importpreise steigen im September beschleunigt
DOW JONES--Der Inflationsdruck von der Einfuhrseite hat in Deutschland im September weiter deutlich zugenommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, stiegen die Importpreise gegenüber dem Vormonat um 2,1 Prozent und lagen um 10,4 (August: 8,3) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Das war der stärkste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit November 2022.
Energieeinfuhren verteuerten sich um 14,5 Prozent auf Monats- und 61,8 Prozent auf Jahressicht, und die Einfuhr von Vorleistungsgütern um 0,5 bzw. 11,1 Prozent. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise stiegen die Importpreise mit einer Jahresrate von 5,5 Prozent.
Die Einfuhr von Strom verteuerte sich auf Jahressicht um 96,2 Prozent und die von Mineralölerzeugnissen um 81,3 Prozent. Die Einfuhr von Erdöl kostete 59,3 Prozent mehr als vor einem Jahr, und die von Erdgas 53,9 Prozent.
Im Vergleich zum Vormonat war insbesondere Erdöl teurer (plus 18,5 Prozent), elektrischer Strom und Erdgas kosteten jeweils 13,7 Prozent mehr, Mineralölerzeugnisse verteuerten sich um 12,4 Prozent. Hier musste vor allem für importierten Dieselkraftstoff und leichtes Heizöl (plus 14,5 Prozent) mehr bezahlt werden als einen Monat zuvor. Auch die Preise für Steinkohle stiegen im Vormonatsvergleich um 3,8 Prozent.
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