Münster (ots) -
Basierend auf Erfahrungen aus der Praxis haben die Partner der Initiative GET H2 in einem 7-Punkte-Papier Maßnahmen aufgelistet, mit denen die Bremsen beim Wasserstoffhochlauf gelöst werden können. Diese sieben Punkte sind eine Einordnung und Ergänzung des Impulspapiers zum Wasserstoffhochlauf, das am 20. Oktober durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) veröffentlicht wurde.
Die GET H2 Partner begrüßen grundlegend, dass das BMWE mit seinem Impulspapier die Unterstützung des Wasserstoffhochlaufs wieder aufgegriffen hat. "Die Richtung stimmt", sind sich die Partner einig. "Wir knüpfen an diesen Punkten an und liefern basierend auf unseren praktischen Erfahrungen Hinweise für eine konkretere Ausgestaltung der Maßnahmen." Das Paper weißt unter anderem auf die Dringlichkeit in der Umsetzung wichtiger regulatorischer Maßnahmen wie die weiterhin ausstehende Umsetzung der EU Binnenmarktrichtlinie Gas und Wasserstoff im Rahmen einer Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) hin.
Das Besondere an dem GET H2 Paper: "Die Forderungen basieren auf konkreten Erfahrungen, die mit der Umsetzung von Projekten entlang der gesamten H2-Wertschöpfungskette gemacht wurden", so die Partner der Initiative. Im August 2026 haben sie mit dem GET H2 Nukleus das erste voll integrierte Wasserstoffcluster in Betrieb genommen, in dem erneuerbarer Wasserstoff aus einer 100 MW Elektrolyse in Lingen über eine Leitungsinfrastruktur zum Chemiepark Marl transportiert wird. Die in dem Paper aufgeführten Maßnahmen zur Senkung der Erzeugungskosten von erneuerbarem Wasserstoff, zur Sicherung der Transportinfrastruktur sowie zur Unterstützung der Nachfrage sind die Voraussetzung, um die Investitionssicherheit für weitere Projekte dieser Art zu schaffen.
Die zentralen Aspekte des 7-Punkte-Papiers:
- RFNBO-Kriterien pragmatisch reformieren, Netzentgeltregime klären
- Zertifizierungssystem stärken - Handel von physischem Wasserstoff und Herkunftseigenschaft entkoppeln
- Import beschleunigen - heimische Wettbewerbsfähigkeit sichern
- Kernnetz absichern, Verteilnetze als eigenständige Priorität angehen
- Speicher als systemrelevante Infrastruktur sofort anschieben
- Erzeugung und Nachfrage zusammenbringen - Nachfrageanreize neu ordnen
- RED-III-Transportquote: Bestandsschutz sichern
Das Paper steht auf der Website von GET H2 zum Download zur Verfügung:
https://www.get-h2.de/fakten-und-studien/
Pressekontakt:
Nowega GmbH
Kai Tenzer
info@get-h2.de
0251 60998-345
Original-Content von: Nowega GmbH, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/134252/6380902
Basierend auf Erfahrungen aus der Praxis haben die Partner der Initiative GET H2 in einem 7-Punkte-Papier Maßnahmen aufgelistet, mit denen die Bremsen beim Wasserstoffhochlauf gelöst werden können. Diese sieben Punkte sind eine Einordnung und Ergänzung des Impulspapiers zum Wasserstoffhochlauf, das am 20. Oktober durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) veröffentlicht wurde.
Die GET H2 Partner begrüßen grundlegend, dass das BMWE mit seinem Impulspapier die Unterstützung des Wasserstoffhochlaufs wieder aufgegriffen hat. "Die Richtung stimmt", sind sich die Partner einig. "Wir knüpfen an diesen Punkten an und liefern basierend auf unseren praktischen Erfahrungen Hinweise für eine konkretere Ausgestaltung der Maßnahmen." Das Paper weißt unter anderem auf die Dringlichkeit in der Umsetzung wichtiger regulatorischer Maßnahmen wie die weiterhin ausstehende Umsetzung der EU Binnenmarktrichtlinie Gas und Wasserstoff im Rahmen einer Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) hin.
Das Besondere an dem GET H2 Paper: "Die Forderungen basieren auf konkreten Erfahrungen, die mit der Umsetzung von Projekten entlang der gesamten H2-Wertschöpfungskette gemacht wurden", so die Partner der Initiative. Im August 2026 haben sie mit dem GET H2 Nukleus das erste voll integrierte Wasserstoffcluster in Betrieb genommen, in dem erneuerbarer Wasserstoff aus einer 100 MW Elektrolyse in Lingen über eine Leitungsinfrastruktur zum Chemiepark Marl transportiert wird. Die in dem Paper aufgeführten Maßnahmen zur Senkung der Erzeugungskosten von erneuerbarem Wasserstoff, zur Sicherung der Transportinfrastruktur sowie zur Unterstützung der Nachfrage sind die Voraussetzung, um die Investitionssicherheit für weitere Projekte dieser Art zu schaffen.
Die zentralen Aspekte des 7-Punkte-Papiers:
- RFNBO-Kriterien pragmatisch reformieren, Netzentgeltregime klären
- Zertifizierungssystem stärken - Handel von physischem Wasserstoff und Herkunftseigenschaft entkoppeln
- Import beschleunigen - heimische Wettbewerbsfähigkeit sichern
- Kernnetz absichern, Verteilnetze als eigenständige Priorität angehen
- Speicher als systemrelevante Infrastruktur sofort anschieben
- Erzeugung und Nachfrage zusammenbringen - Nachfrageanreize neu ordnen
- RED-III-Transportquote: Bestandsschutz sichern
Das Paper steht auf der Website von GET H2 zum Download zur Verfügung:
https://www.get-h2.de/fakten-und-studien/
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Nowega GmbH
Kai Tenzer
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