Der britische Erdölkonzern meldet unter dem Strich (nach Steuern und aus Aktionärssicht) ein Ergebnis von knapp 4,7 Mrd. $ im Quartal. Und entsprechend 12,5 Mrd. $ Gewinn nach neun Monaten - gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit 3,5 Mrd. $.
Die hohe Steigerung (Faktor 3,6) ist ungleich verteilt. Im "Bereich Gas + Low Carbon" stieg das EBITDA der ersten drei Quartal um 31 %. Oil Production & Operations erreichten + 13 %. Der Spitzenwert steht im Segment Customers & Products mit + 157 %.
Wie es zu diesem Anstieg um 157 % kam, zeigt sich im Unterpunkt "Refining & Trading": Dort ist das Adjusted EBITDA im genannten Zeitraum mit + 439 % geradezu explodiert.
Die Briten hatten schon vor zwei Wochen gemeldet, mit dem Schuldenabbau deutlich vor dem Zeitplan zu liegen. Nun wird zum 30. September eine Nettoverschuldung von 13,87 Mrd. $ auswiesen. Vor einem Jahr waren es 26,05 Mrd. $.
Die britische Zeitung "The Guardian" zitiert bei der Gelegenheit Umweltschützer. Mit dem Hinweis, dass ganze Bevölkerungsschichten unter einem kalten Winter und hohen Heizkosten leiden werden, während die Erdölkonzerne hohe Gewinne einstreichen und zugleich Investitionen in Erneuerbare Energieträger reduzieren würden. Die Zeitung zitiert außerdem BP mit der Aussage, die verbliebenen Verbindlichkeiten aus der Katastrophe mit Deepwater Horizon 2010 vorzeitig komplett abzulösen.
Im Chartvergleich: Die BP-Aktie, Titel diverser Konkurrenten und der Brent-Ölpreis.
Helmut Gellermann
Börsianer lesen Bernecker-Daily.

Die hohe Steigerung (Faktor 3,6) ist ungleich verteilt. Im "Bereich Gas + Low Carbon" stieg das EBITDA der ersten drei Quartal um 31 %. Oil Production & Operations erreichten + 13 %. Der Spitzenwert steht im Segment Customers & Products mit + 157 %.
Wie es zu diesem Anstieg um 157 % kam, zeigt sich im Unterpunkt "Refining & Trading": Dort ist das Adjusted EBITDA im genannten Zeitraum mit + 439 % geradezu explodiert.
Die Briten hatten schon vor zwei Wochen gemeldet, mit dem Schuldenabbau deutlich vor dem Zeitplan zu liegen. Nun wird zum 30. September eine Nettoverschuldung von 13,87 Mrd. $ auswiesen. Vor einem Jahr waren es 26,05 Mrd. $.
Die britische Zeitung "The Guardian" zitiert bei der Gelegenheit Umweltschützer. Mit dem Hinweis, dass ganze Bevölkerungsschichten unter einem kalten Winter und hohen Heizkosten leiden werden, während die Erdölkonzerne hohe Gewinne einstreichen und zugleich Investitionen in Erneuerbare Energieträger reduzieren würden. Die Zeitung zitiert außerdem BP mit der Aussage, die verbliebenen Verbindlichkeiten aus der Katastrophe mit Deepwater Horizon 2010 vorzeitig komplett abzulösen.
Im Chartvergleich: Die BP-Aktie, Titel diverser Konkurrenten und der Brent-Ölpreis.
Helmut Gellermann
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