BERLIN (dpa-AFX) - CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann hat die Krawalle nach Jugend-Demonstrationen in mehreren deutschen Städten kritisiert. Sie sagte der Deutschen Presse-Agentur, es sei traurig, dass friedlicher Protest teilweise kaum mehr möglich sei. "Ein wirklich inhaltliches Ziel der Demonstrationen blieb bis zuletzt fraglich - für einige war das der perfekte Deckmantel für Gewalt und Ausschreitungen, die sicher die Mehrheit der Teilnehmer ablehnten. Diese zerstörerische Wut gegen das Land, in dem man lebt, ist mir unerklärlich."
Hoppermann verurteilte, dass sich bei Protesten teils Hass und Aggressivität gegen den Staat und die Polizei durchgesetzt hätten. Der gewaltbereite Linksextremismus sei das "politische Vorfeld" der Linkspartei, mit der SPD und Grüne im Land Berlin regieren wollten. Mit Blick auf migrantische Gewalttäter betonte sie: "Respekt vor diesem Staat, unseren Institutionen und vor allem unserer Polizei sollten bei der Aufnahme in unsere Gesellschaft zentral sein."
Schwere Ausschreitungen in Frankfurt
Nach zunächst friedlichen Demonstrationen Zehntausender junger Menschen war es am Abend vor allem in Frankfurt am Main und Köln zu gewalttätigen Szenen und Ausschreitungen gekommen. In Berlin gab es Flaschen- und Böllerwürfe. In einigen Städten setzte die Polizei Wasserwerfer ein.
Die Initiative "Gen Z regelt" hatte zu friedlichen Protesten in mehr als 30 Städten aufgerufen. Sie fordert unter anderem mehr Geld für Schulen, Maßnahmen gegen steigende Lebenshaltungskosten und mehr Klimaschutz./sam/DP/zb
