Leipzig (ots) -
Im Rahmen des 69. Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm hat der Mitteldeutsche Rundfunk als Kooperationspartner auch in diesem Jahr zwei Preise gestiftet: Die "Goldene Taube Langfilm" im "Internationalen Wettbewerb Dokumentarfilm" sowie der MDR-Preis "Bester Osteuropäischer Film" wurden am 31. Oktober 2026 in Leipzig verliehen.
Die vom MDR seit 2013 jährlich gestiftete und mit 10.000 Euro dotierte "Goldene Taube Langfilm" in der Sektion "Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm" geht in diesem Jahr an "Letters from the Silenced Country" von Andrei Kutsila.
Seit 1995 verleiht der MDR im Rahmen des DOK-Festivals den Preis für den besten osteuropäischen Dokumentarfilm. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis geht ebenfalls an "Letters from the Silenced Country" von Andrei Kutsila.
In der Jury-Begründung heißt es: "Letters from the Silenced Country" ist ein herausragender Beleg dafür, wie persönliche Geschichten und Biografien die Schicksale einer ganzen Nation sichtbar machen können. Andrei Kutsila verbindet auf meisterhafte Weise unterschiedliche Formen des filmischen Erzählens und schafft so eine vielschichtige dokumentarische Sprache, die das Unsichtbare auf die Leinwand bringt und zum Schweigen gebrachte Stimmen hörbar macht. Neben der Realität politischer Repression in Belarus behandelt der Film universelle Themen wie Freiheit, Trennung, Liebe und menschliche Verbundenheit.
Der Film ist ein dokumentarisches Porträt von Belarus, erzählt aus der Perspektive von Menschen, die Verfolgung, Haft oder Exil unter dem Lukaschenko-Regime erlebt haben. Durch Briefe und Zeichnungen aus dem Gefängnis, Archivmaterial und Interviews macht der Film die Folgen politischer Repression und staatlicher Gewalt sichtbar. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die trotz ständiger Überwachung und Inhaftierung an ihrem Wunsch nach Freiheit festhalten und dafür einen hohen persönlichen Preis zahlen.
Der Preis für die "Goldene Taube Langfilm" wurde von MDR-Programmdirektor Boris Lochthofen übergeben. Der Preis für den besten osteuropäischen Dokumentarfilm wurde von Thomas Beyer, Dokumentarfilm-Redakteur beim MDR, überreicht.
Gemeinsames Engagement für den Dokumentarfilm
Der MDR hat sich auch in diesem Jahr als Kooperationspartner für den Dokumentarfilm stark gemacht und in hohem Maße im Rahmen des Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm engagiert.
So veranstaltete der MDR einen MDR-Tag mit dem "ARD TopDocs - Wettbewerb" sowie einem "Special Screening" im Leipziger Hauptbahnhof. Der MDR bot im Oktober wieder einen Schwerpunkt "Kino aus Osteuropa" an. Seit 16.10. in der ARD Mediathek und vom 17.10. bis zum 23.10.2026 im MDR-Fernsehen wurden 12 Kinofilm-Highlights aus 12 Ländern gezeigt, darunter eine TV-Premiere. Der MDR begleitete zudem das Festival im Radio, Fernsehen und im Netz und berichtete für die gesamte ARD von DOK Leipzig.
Der MDR hat zu DOK Leipzig und dem "ARD TopDocs - Wettbewerb" bereits folgende Medieninformationen veröffentlicht:
ARD TopDocs Wettbewerb 2026 - drei Finalisten stehen fest | ard.de (https://www.ard.de/die-ard/presse-kontakt/ard-pressemeldungen/2026/09-22-drei-finalisten-des-15-ard-topdocs-wettbewerb-2026-stehen-fest-100.html)
DOK Leipzig: MDR engagiert sich weiterhin für das internationale Dokumentarfilmfestival | mdr.de (https://www.mdr.de/presse/dok-leipzig-308.html)
"Die unglaubliche Geschichte des Moorhuhns" gewinnt den 15. "ARD TopDocs Wettbewerb" (https://www.ard.de/die-ard/presse-kontakt/ard-pressemeldungen/2026/10-29-die-unglaubliche-geschichte-des-moorhuhns-gewinnt-15-ard-topdocs-wettbewerb-100.html)
Pressekontakt:
MDR, Kommunikations- und Mediendesk, E-Mail:
kommunikation-desk@mdr.de
Original-Content von: MDR Mitteldeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/7880/6381837
Im Rahmen des 69. Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm hat der Mitteldeutsche Rundfunk als Kooperationspartner auch in diesem Jahr zwei Preise gestiftet: Die "Goldene Taube Langfilm" im "Internationalen Wettbewerb Dokumentarfilm" sowie der MDR-Preis "Bester Osteuropäischer Film" wurden am 31. Oktober 2026 in Leipzig verliehen.
Die vom MDR seit 2013 jährlich gestiftete und mit 10.000 Euro dotierte "Goldene Taube Langfilm" in der Sektion "Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm" geht in diesem Jahr an "Letters from the Silenced Country" von Andrei Kutsila.
Seit 1995 verleiht der MDR im Rahmen des DOK-Festivals den Preis für den besten osteuropäischen Dokumentarfilm. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis geht ebenfalls an "Letters from the Silenced Country" von Andrei Kutsila.
In der Jury-Begründung heißt es: "Letters from the Silenced Country" ist ein herausragender Beleg dafür, wie persönliche Geschichten und Biografien die Schicksale einer ganzen Nation sichtbar machen können. Andrei Kutsila verbindet auf meisterhafte Weise unterschiedliche Formen des filmischen Erzählens und schafft so eine vielschichtige dokumentarische Sprache, die das Unsichtbare auf die Leinwand bringt und zum Schweigen gebrachte Stimmen hörbar macht. Neben der Realität politischer Repression in Belarus behandelt der Film universelle Themen wie Freiheit, Trennung, Liebe und menschliche Verbundenheit.
Der Film ist ein dokumentarisches Porträt von Belarus, erzählt aus der Perspektive von Menschen, die Verfolgung, Haft oder Exil unter dem Lukaschenko-Regime erlebt haben. Durch Briefe und Zeichnungen aus dem Gefängnis, Archivmaterial und Interviews macht der Film die Folgen politischer Repression und staatlicher Gewalt sichtbar. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die trotz ständiger Überwachung und Inhaftierung an ihrem Wunsch nach Freiheit festhalten und dafür einen hohen persönlichen Preis zahlen.
Der Preis für die "Goldene Taube Langfilm" wurde von MDR-Programmdirektor Boris Lochthofen übergeben. Der Preis für den besten osteuropäischen Dokumentarfilm wurde von Thomas Beyer, Dokumentarfilm-Redakteur beim MDR, überreicht.
Gemeinsames Engagement für den Dokumentarfilm
Der MDR hat sich auch in diesem Jahr als Kooperationspartner für den Dokumentarfilm stark gemacht und in hohem Maße im Rahmen des Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm engagiert.
So veranstaltete der MDR einen MDR-Tag mit dem "ARD TopDocs - Wettbewerb" sowie einem "Special Screening" im Leipziger Hauptbahnhof. Der MDR bot im Oktober wieder einen Schwerpunkt "Kino aus Osteuropa" an. Seit 16.10. in der ARD Mediathek und vom 17.10. bis zum 23.10.2026 im MDR-Fernsehen wurden 12 Kinofilm-Highlights aus 12 Ländern gezeigt, darunter eine TV-Premiere. Der MDR begleitete zudem das Festival im Radio, Fernsehen und im Netz und berichtete für die gesamte ARD von DOK Leipzig.
Der MDR hat zu DOK Leipzig und dem "ARD TopDocs - Wettbewerb" bereits folgende Medieninformationen veröffentlicht:
ARD TopDocs Wettbewerb 2026 - drei Finalisten stehen fest | ard.de (https://www.ard.de/die-ard/presse-kontakt/ard-pressemeldungen/2026/09-22-drei-finalisten-des-15-ard-topdocs-wettbewerb-2026-stehen-fest-100.html)
DOK Leipzig: MDR engagiert sich weiterhin für das internationale Dokumentarfilmfestival | mdr.de (https://www.mdr.de/presse/dok-leipzig-308.html)
"Die unglaubliche Geschichte des Moorhuhns" gewinnt den 15. "ARD TopDocs Wettbewerb" (https://www.ard.de/die-ard/presse-kontakt/ard-pressemeldungen/2026/10-29-die-unglaubliche-geschichte-des-moorhuhns-gewinnt-15-ard-topdocs-wettbewerb-100.html)
Pressekontakt:
MDR, Kommunikations- und Mediendesk, E-Mail:
kommunikation-desk@mdr.de
Original-Content von: MDR Mitteldeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/7880/6381837
© 2026 news aktuell
