München (ots) -
Eine außergewöhnliche Produzentin, leidenschaftliche Kämpferin für Geschichten und eine der prägendsten Persönlichkeiten des deutschen Films und Fernsehens ist von uns gegangen.
Mit großer Trauer nehmen die ARD und die ARD Degeto Abschied von Regina Ziegler. Sie war eine Pionierin, eine außergewöhnliche Unternehmerin und vor allem eine Frau, die mit unerschütterlicher Leidenschaft an die Kraft guter Geschichten glaubte. Über mehr als fünf Jahrzehnte hat sie den deutschen Film und das Fernsehen entscheidend mitgeprägt, Maßstäbe gesetzt und unzählige Menschen mit ihren Produktionen bewegt. Regina Ziegler gehörte zu den Menschen, die nicht darauf warteten, dass sich Türen öffneten. Sie öffnete sie selbst. Als sie 1973 ihre eigene Produktionsfirma gründete, war die Filmbranche noch weit stärker von Männern geprägt als heute. Sie ließ sich davon nicht aufhalten. Mit Mut, Beharrlichkeit, großer Kreativität und einem außergewöhnlichen Gespür für Stoffe und Talente schuf sie eines der bedeutendsten unabhängigen Produktionsunternehmen Deutschlands.
Dabei war Regina Ziegler nie auf ein Genre, eine Erzählform oder einen bestimmten Publikumsgeschmack festgelegt. Sie liebte das große Kino ebenso wie das Fernsehen, die anspruchsvolle Auseinandersetzung mit Geschichte und Gesellschaft ebenso wie die populäre Unterhaltung. Sie wusste, dass Geschichten Menschen erreichen müssen, um etwas bewegen zu können. Mit herausragenden und preisgekrönten Produktionen wie "Die große Flatter", "Weissensee", "Der Mann mit dem Fagott", "Gladbeck" und "Martha Liebermann - Ein gestohlenes Leben" hat Regina Ziegler über Jahrzehnte das Programm der ARD bereichert und entscheidend mitgeprägt. Ihre Werke erzählen von den großen Umbrüchen unserer Geschichte, von gesellschaftlichen Konflikten und menschlichen Schicksalen. Dabei verstand sie es wie nur wenige, anspruchsvolle Stoffe mit emotionaler Erzählkraft und einem besonderen Gespür für das Publikum zu verbinden. Sie hatte den Mut, auch unbequeme Geschichten zu erzählen, und die Gabe, Menschen zu berühren und zum Nachdenken anzuregen. Ihr Schaffen steht beispielhaft für das, was die Zusammenarbeit zwischen unabhängigen Produzentinnen und Produzenten und dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk im besten Sinne ausmacht: künstlerische Qualität, gesellschaftliche Relevanz und Geschichten, die ein großes Publikum erreichen.
Für die ARD und die ARD Degeto war Regina Ziegler über viele Jahrzehnte eine bedeutende kreative Partnerin. Eine Produzentin mit klaren Überzeugungen, mit Haltung und mit dem Willen, auch schwierige Vorhaben Wirklichkeit werden zu lassen. Sie konnte unbequem sein, wenn es nötig war, leidenschaftlich, wenn sie für eine Idee brannte, und beharrlich, wenn andere längst aufgegeben hätten. Gerade diese Eigenschaften machten sie zu einer so außergewöhnlichen Persönlichkeit unserer Branche.
"Regina Ziegler hat Geschichten nicht nur erzählt. Sie hat sie möglich gemacht. Sie war eine Frau, die an ihre Ideen glaubte, für ihre Überzeugungen kämpfte und sich auch von Widerständen nicht entmutigen ließ. Mit ihr verlieren wir eine der großen Persönlichkeiten unserer Branche und eine wichtige kreative Partnerin. Ihr Lebenswerk ist beeindruckend. Was aber ebenso bleiben wird, ist ihr Vorbild: ihr Mut, ihre Unabhängigkeit und ihre unerschütterliche Leidenschaft für das Filmemachen. Dafür sind wir ihr zutiefst dankbar", so ARD-Programmdirektorin Christine Strobl und Christoph Pellander, Geschäftsführer ARD Degeto Film. "Unsere Gedanken sind bei ihrer Tochter Tanja Ziegler, ihrer Familie, ihren Freundinnen und Freunden sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Ziegler Film. Wir verneigen uns vor einer außergewöhnlichen Lebensleistung. Danke, Regina Ziegler."
Zum Tod von Regina Ziegler sind in der ARD Mediathek u. a. ihre Werke "Martha Liebermann - Ein gestohlenes Leben" und "Weißensee" verfügbar.
Pressekontakt:
Ingrid Günther
ARD-Programmdirektion
Kommunikation | PR
E-Mail: presse.daserste@ard.de
Original-Content von: ARD Das Erste, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/6694/6381868
Eine außergewöhnliche Produzentin, leidenschaftliche Kämpferin für Geschichten und eine der prägendsten Persönlichkeiten des deutschen Films und Fernsehens ist von uns gegangen.
Mit großer Trauer nehmen die ARD und die ARD Degeto Abschied von Regina Ziegler. Sie war eine Pionierin, eine außergewöhnliche Unternehmerin und vor allem eine Frau, die mit unerschütterlicher Leidenschaft an die Kraft guter Geschichten glaubte. Über mehr als fünf Jahrzehnte hat sie den deutschen Film und das Fernsehen entscheidend mitgeprägt, Maßstäbe gesetzt und unzählige Menschen mit ihren Produktionen bewegt. Regina Ziegler gehörte zu den Menschen, die nicht darauf warteten, dass sich Türen öffneten. Sie öffnete sie selbst. Als sie 1973 ihre eigene Produktionsfirma gründete, war die Filmbranche noch weit stärker von Männern geprägt als heute. Sie ließ sich davon nicht aufhalten. Mit Mut, Beharrlichkeit, großer Kreativität und einem außergewöhnlichen Gespür für Stoffe und Talente schuf sie eines der bedeutendsten unabhängigen Produktionsunternehmen Deutschlands.
Dabei war Regina Ziegler nie auf ein Genre, eine Erzählform oder einen bestimmten Publikumsgeschmack festgelegt. Sie liebte das große Kino ebenso wie das Fernsehen, die anspruchsvolle Auseinandersetzung mit Geschichte und Gesellschaft ebenso wie die populäre Unterhaltung. Sie wusste, dass Geschichten Menschen erreichen müssen, um etwas bewegen zu können. Mit herausragenden und preisgekrönten Produktionen wie "Die große Flatter", "Weissensee", "Der Mann mit dem Fagott", "Gladbeck" und "Martha Liebermann - Ein gestohlenes Leben" hat Regina Ziegler über Jahrzehnte das Programm der ARD bereichert und entscheidend mitgeprägt. Ihre Werke erzählen von den großen Umbrüchen unserer Geschichte, von gesellschaftlichen Konflikten und menschlichen Schicksalen. Dabei verstand sie es wie nur wenige, anspruchsvolle Stoffe mit emotionaler Erzählkraft und einem besonderen Gespür für das Publikum zu verbinden. Sie hatte den Mut, auch unbequeme Geschichten zu erzählen, und die Gabe, Menschen zu berühren und zum Nachdenken anzuregen. Ihr Schaffen steht beispielhaft für das, was die Zusammenarbeit zwischen unabhängigen Produzentinnen und Produzenten und dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk im besten Sinne ausmacht: künstlerische Qualität, gesellschaftliche Relevanz und Geschichten, die ein großes Publikum erreichen.
Für die ARD und die ARD Degeto war Regina Ziegler über viele Jahrzehnte eine bedeutende kreative Partnerin. Eine Produzentin mit klaren Überzeugungen, mit Haltung und mit dem Willen, auch schwierige Vorhaben Wirklichkeit werden zu lassen. Sie konnte unbequem sein, wenn es nötig war, leidenschaftlich, wenn sie für eine Idee brannte, und beharrlich, wenn andere längst aufgegeben hätten. Gerade diese Eigenschaften machten sie zu einer so außergewöhnlichen Persönlichkeit unserer Branche.
"Regina Ziegler hat Geschichten nicht nur erzählt. Sie hat sie möglich gemacht. Sie war eine Frau, die an ihre Ideen glaubte, für ihre Überzeugungen kämpfte und sich auch von Widerständen nicht entmutigen ließ. Mit ihr verlieren wir eine der großen Persönlichkeiten unserer Branche und eine wichtige kreative Partnerin. Ihr Lebenswerk ist beeindruckend. Was aber ebenso bleiben wird, ist ihr Vorbild: ihr Mut, ihre Unabhängigkeit und ihre unerschütterliche Leidenschaft für das Filmemachen. Dafür sind wir ihr zutiefst dankbar", so ARD-Programmdirektorin Christine Strobl und Christoph Pellander, Geschäftsführer ARD Degeto Film. "Unsere Gedanken sind bei ihrer Tochter Tanja Ziegler, ihrer Familie, ihren Freundinnen und Freunden sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Ziegler Film. Wir verneigen uns vor einer außergewöhnlichen Lebensleistung. Danke, Regina Ziegler."
Zum Tod von Regina Ziegler sind in der ARD Mediathek u. a. ihre Werke "Martha Liebermann - Ein gestohlenes Leben" und "Weißensee" verfügbar.
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Ingrid Günther
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