Adidas wächst, meldet ein Rekordquartal und bleibt günstig. Puma schrumpft, die Aktie lebt von der Fantasie um Großaktionär Anta. Was die Quartalszahlen für Anleger bedeuten. (function(d,u,ac){var s=d.createElement('script');s.type='text/javascript';s.src='https://a.omappapi.com/app/js/api.min.js';s.async=true;s.dataset.user=u;s.dataset.campaign=ac;d.getElementsByTagName('head')[0].appendChild(s);})(document,386410,'q8tyuini4sqwefdhodq9'); Adidas wächst, Puma schrumpft, dabei kämpfen die Nachbarn aus Herzogenaurach mit demselben Problem. In Europa und den USA liegt zu viel Ware im Handel, Händler bestellen vorsichtig. Der Rabattdruck trifft beide. Doch nur Adidas gewinnt Marktanteile. Der Drei-Streifen-Konzern steigerte den Umsatz im dritten Quartal um 9% (währungsbereinigt 7%) auf rund 7,3 Mrd. Euro. Das Wachstum hat sich damit gegenüber den beiden Vorquartalen halbiert. Das EBIT stieg um 37% auf gut 1 Mrd. Euro. Die Jahresprognose hebt Adidas auf rund 2,5 Mrd. Euro an - die Anhebung entspricht praktisch den Zollerstattungen (s. Ticker vom 22.10.). Ohne das Zollgeld lag die Bruttomarge bei rund 51,5%, leicht unter dem Vorjahr (51,8%). Europa schrumpfte um 4%, auch weil eine SAP-Umstellung bis zu 50 Mio. Euro Umsatz ins vierte Quartal verschob. Dort soll ein hohes einstelliges Plus folgen. Bekleidung wuchs um 19%, Schuhe stagnierten. Bei der Lifestyle-Linie Originals legte Bekleidung fast 50% zu, Schuhe sanken. Den Großhandel beliefert Adidas bewusst zurückhaltend (+2%), um Rabatte zu vermeiden, im eigenen Vertrieb stieg der Umsatz um 17%. In China wuchs Adidas um 13%, Nike verlor dort zuletzt rund ein Viertel seines Umsatzes. Schwachstellen bleiben Basketball (-23%) und Nordamerika. Dort fiel das Segmentergebnis um 26%, obwohl der Umsatz um 12% zulegte. Die laufenden US-Zölle belasten die Marge, die Erstattung für zu viel gezahlte Zölle verbucht Adidas zentral. Die Vorräte sanken ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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