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MÄRKTE ASIEN/Technologieaktien erholt - Ölpreise gesunken

DJ MÄRKTE ASIEN/Technologieaktien erholt - Ölpreise gesunken

Von Steffen Gosenheimer

DOW JONES--An den ostasiatischen Aktienmärkten ist es am Montag uneinheitlich zugegangen. Tendenziell gut im Markt lagen Technologiewerte. Sie setzten ihre Berg- und Talfahrt der vergangenen Wochen fort, nachdem sie am Freitag noch stark unter die Räder gekommen waren, belastet vor allem von einem schwachen Intel-Ausblick. Dies schürte Sorgen über die Gewinnerwartungen von Halbleiterunternehmen allgemein und anderen Unternehmen mit KI-Fantasie.

Die Akteure warteten nun auf Zahlen und Ausblick von Apple nach Ende des Handels an der Wall Street, hieß es. Im Blick stehen unter anderem Aussagen zur Nachfrage nach der iPhone-18-Reihe, deren Vorbestellungen Mitte Oktober begannen.

Für etwas Entspannung sorgten unterdessen deutlich fallende Ölpreise. Brent-Öl verbilligte sich um rund 3 Prozent auf unter 110 Dollar je Fass, nachdem am Freitag in der Spitze noch über 117 Dollar aufgerufen worden waren. Im Handel war von der Hoffnung auf Fortschritte bei diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Kriegs gegen den Iran die Rede. Laut Axios sagte US-Präsident Trump dem israelischen Premierminister Netanjahu, dass er es vorziehe, der Diplomatie mehr Zeit zu geben, bevor er entscheide, ob militärische Maßnahmen wieder aufgenommen werden sollten.

Die Erholung der Technologieaktien spiegelte der Kospi in Seoul wider, er machte einen Satz um 2,2 Prozent nach oben, hatte zwischenzeitlich aber auch schon über 3 Prozent im Plus gelegen. Die Indexschwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix gewannen 1,8 bzw. 3,8 Prozent.

Der breite Topix-500 in Tokio gab dagegen um 0,9 Prozent nach, der Nikkei-225 büßte 0,3 Prozent ein. Hier könnten sich einige Akteure auch im Hinblick auf einen Feiertag am Dienstag etwas zurückgehalten haben, an dem sie auf neue Entwicklungen nicht sofort reagieren können.

Der Shanghai-Composite rückte um 1,1 Prozent vor, der HSI in Hongkong lag im Späthandel 0,5 Prozent höher. Neue Konjunkturdaten aus China fielen robust aus: Der RatingDog-Einkaufsmanagerindex ging im Oktober minimal auf 52,0 Punkte zurück, und zeigte sich damit bereits den elften Monat in Folge im Wachstum anzeigenden Bereich.

In Sydney gab der S&P/ASX-200 um 0,6 Prozent nach. Hier hätten sich die Anleger vor der geldpolitischen Entscheidung der Notenbank am Dienstag vorsichtig verhalten, sagten Händler. Es werde allgemein erwartet, dass die Zentralbank ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf 4,85 Prozent anhebe und damit bereits das fünfte Mal in diesem Jahr. Der Zinsausblick habe sich verschärft, nachdem die Verbraucherpreisinflation im September auf 4,3 von 4,0 Prozent im August gestiegen sei.

In Hongkong legten Xiaomi um 6,7 Prozent zu, nachdem der Smartphonehersteller mitgeteilt hatte, dass seine Auslieferungen von Elektrofahrzeugen im Oktober mit über 50.000 den bisher höchsten Monatswert erreichten.

In Sydney litten Aktien von Lithiumproduzenten unter einer Studie von Citi, in der die Analysten ihre Prognosen für die Lithiumpreise senkten. Als Gründe führt Citi ein langsameres Wachstum der Batterienachfrage auf, Handelsunsicherheiten und allgemeinere makroökonomische Gegenwinde. Unter anderem gaben Argosy Minerals um 6,2, Core Lithium um 4,8, Global Lithium Resources um 1,6 oder Wildcat Resources um 2,3 Prozent nach.

In Taipeh legten Mediatek um 1,2 Prozent zu. Das Nachfragewachstum für KI werde "auf jeden Fall" anhalten, hatte der Unternehmenschef in einer Telefonkonferenz nach der Ergebnisbekanntgabe gesagt. Der größte Chipentwickler Taiwans hatte für das dritte Quartal einen 18,3-prozentigen Umsatzanstieg gemeldet und ein Plus des Nettogewinns von 10,8 Prozent.

=== 
INDEX           zuletzt +/- %   % YTD Handelsschluss 
S&P/ASX 200 (Sydney)   8.856,50  -0,6    +1,6      06:00 
Topix 500 (Tokio)     3.072,41  -0,9   +15,5      07:30 
Kospi (Seoul)       5.859,08  +2,2   +39,0      07:30 
Hang-Seng (Hongkong)   23.404,72  +0,5    -8,7      09:00 
Shanghai-Composite    3.638,03  +1,1    -8,5      08:00 
Straits-Times (Singapur) 5.303,01  -1,4   +14,1      10:00 
IDX Comp. (Indonesien)  5.112,01  +1,1   -40,9      10:00 
KLCI (Malaysia)      1.618,33  +0,2    -3,7      10:00 
 
DEVISEN          zuletzt +/- %   00:00  Fr, 8:05 Uhr % YTD 
EUR/USD           1,1194  +0,3   1,1158     1,1179  -4,7 
EUR/JPY           176,56  +0,4   175,83     176,28  -4,0 
EUR/GBP           0,8344  +0,1   0,8333     0,8345  -4,3 
USD/JPY           157,71  +0,1   157,53     157,67  +0,7 
USD/KRW          1.343,24  +0,7  1.333,46    1.333,94  -6,8 
USD/CNY           6,6457  -0,1   6,6538     6,6570  -5,0 
USD/CNH           6,6432  -0,1   6,6528     6,6545  -4,8 
USD/HKD           7,8464  +0,0   7,8446     7,8449  +0,8 
AUD/USD           0,7016  -0,2   0,7030     0,7029  +5,2 
NZD/USD           0,5619  -0,2   0,5628     0,5632  -2,4 
BTC/USD         77.977,10  +0,2 77.809,26    78.423,10 -11,1 
 
ROHÖL           zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex          100,87  -3,1   -3,25     104,12 
Brent/ICE          110,07  -3,0   -3,36     113,43 
 
Metalle          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold           3.901,30  +0,7   26,28    3.875,02 
Silber            50,22  +2,3    1,12      49,10 
Platin          1.428,64  -0,2   -2,58    1.431,22 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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November 02, 2026 02:46 ET (07:46 GMT)

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