Bonn (ots) -
Im deutschen Consultingmarkt planen 58 Prozent der Unternehmen für 2027 eine Erhöhung der Festgehälter. Die Gehaltserhöhungen fallen mit durchschnittlich 2,3 Prozent jedoch moderater aus als im Vorjahr (2026: 3,1 %). Dies zeigt eine aktuelle Blitzumfrage des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberatungen BDU e.V.
Aufgeschlüsselt nach Umsatzklassen gehen die geplanten Anpassungen der Festgehälter weit auseinander: Dabei planen die Beratungen mit einem Umsatz von 1 bis 5 Mio. Euro mit 2,7 Prozent die höchste Anpassung, die geringste ist bei Beratungen zwischen 5 und 10 Mio. Euro Umsatz mit 1,3 Prozent vorgesehen. Die großen Beratungen liegen mit einer Steigerung von 2,3 Prozent im Mittelfeld.
Zwischen den Beratungsfeldern sind die Unterschiede der Festgehälter geringer: Hier liegen die geplanten Steigerungen zwischen 2,1 und 2,6 Prozent. Die höchsten Anpassungen planen Beratungen aus den Bereichen HR- und Strategieberatung, IT- und Organisationsberatungen die geringsten Änderungen.
Zielgehälter steigen analog zu den Festgehältern
Die geplanten Zielgehaltsanpassungen zeigen ein ähnliches Muster wie die Festgehaltsplanung. Die höchsten Zuwächse sind für Consultants und Senior Consultants mit jeweils rund drei Prozent vorgesehen. Die Gehaltsbänder bleiben dagegen überwiegend unverändert.
Die höchsten Anpassungen gibt es bei Consultants und Senior Consultants mit drei Prozent. Reduzierungen der variablen Anteile zugunsten des Festgehalts sind kaum geplant. Erhöhungen sind vor allem bei Managern und Consultants vorgesehen. Bei Analysten und internen Funktionen sollen die variablen Anteile überwiegend stabil bleiben.
Etwa ein Viertel der Unternehmen plant Erhöhung der Einstiegsgehälter
Im Gesamtmarkt planen nur 24 Prozent der Unternehmen eine leichte Erhöhung der Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen. Vor allem kleine Beratungsunternehmen sind hier besonders auffällig. 17 Prozent planen eine leichte Erhöhung, aber ebenso 17 Prozent sogar eine Senkung der Einstiegsgehälter. Die großen Beratungsunternehmen planen keine Senkungen, allerdings bleiben hier die Einstiegsgehälter bei mehr als Dreiviertel der Unternehmen stabil (77 %).
Personalplanung 2027: Berufserfahrene Consultants im Fokus
Über alle Größenklassen hinweg planen mehr Unternehmen zusätzliche Stellen für die Gruppe der Berufserfahrenen als für Berufseinsteiger. Bei Beratungen über 50 Mio. Euro Umsatz sind es 86 Prozent.
Bei Berufseinsteigern fallen die Aufbaupläne je nach Unternehmensgröße unterschiedlich aus. Während in der kleinsten Umsatzklasse 29 Prozent zusätzliche Stellen vorsehen, sind es in der größten 71 Prozent.
Auf der Leitungsebene rechnet die Mehrheit der Beratungen mit einem unveränderten Personalbestand. Am häufigsten planen größere Unternehmen zusätzliche Stellen (36 %).
Im Backoffice bleibt die Personalplanung zurückhaltend. Insbesondere bei Beratungen über 50 Mio. Euro Umsatz überwiegen die Abbaupläne. Hier planen 31 Prozent einen Stellenabbau und acht Prozent einen Stellenaufbau.
Über die Befragung:
An der Blitzumfrage im Zeitraum zwischen dem 22. September und 5. Oktober 2026 haben sich insgesamt76 Consultingunternehmen mit den Schwerpunkten Strategieberatung, Organisations- und Prozessberatung, IT-Beratung oder HR-Beratung beteiligt.
Über den BDU:
Im Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen BDU e.V. sind aktuell rund 600 Unternehmen mit 19.000 Beraterinnen und Beratern organisiert. Damit zählt der BDU weltweit zu den drei führenden Wirtschafts- und Berufsverbänden der Consultingwirtschaft.
Pressekontakt:
Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen BDU e.V.
Annette Sausen
Joseph-Schumpeter-Allee 29 | 53227 Bonn
T +49 (0) 228 9161-14 | annette.sausen@bdu.de
Original-Content von: BDU Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/9562/6382256
Im deutschen Consultingmarkt planen 58 Prozent der Unternehmen für 2027 eine Erhöhung der Festgehälter. Die Gehaltserhöhungen fallen mit durchschnittlich 2,3 Prozent jedoch moderater aus als im Vorjahr (2026: 3,1 %). Dies zeigt eine aktuelle Blitzumfrage des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberatungen BDU e.V.
Aufgeschlüsselt nach Umsatzklassen gehen die geplanten Anpassungen der Festgehälter weit auseinander: Dabei planen die Beratungen mit einem Umsatz von 1 bis 5 Mio. Euro mit 2,7 Prozent die höchste Anpassung, die geringste ist bei Beratungen zwischen 5 und 10 Mio. Euro Umsatz mit 1,3 Prozent vorgesehen. Die großen Beratungen liegen mit einer Steigerung von 2,3 Prozent im Mittelfeld.
Zwischen den Beratungsfeldern sind die Unterschiede der Festgehälter geringer: Hier liegen die geplanten Steigerungen zwischen 2,1 und 2,6 Prozent. Die höchsten Anpassungen planen Beratungen aus den Bereichen HR- und Strategieberatung, IT- und Organisationsberatungen die geringsten Änderungen.
Zielgehälter steigen analog zu den Festgehältern
Die geplanten Zielgehaltsanpassungen zeigen ein ähnliches Muster wie die Festgehaltsplanung. Die höchsten Zuwächse sind für Consultants und Senior Consultants mit jeweils rund drei Prozent vorgesehen. Die Gehaltsbänder bleiben dagegen überwiegend unverändert.
Die höchsten Anpassungen gibt es bei Consultants und Senior Consultants mit drei Prozent. Reduzierungen der variablen Anteile zugunsten des Festgehalts sind kaum geplant. Erhöhungen sind vor allem bei Managern und Consultants vorgesehen. Bei Analysten und internen Funktionen sollen die variablen Anteile überwiegend stabil bleiben.
Etwa ein Viertel der Unternehmen plant Erhöhung der Einstiegsgehälter
Im Gesamtmarkt planen nur 24 Prozent der Unternehmen eine leichte Erhöhung der Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen. Vor allem kleine Beratungsunternehmen sind hier besonders auffällig. 17 Prozent planen eine leichte Erhöhung, aber ebenso 17 Prozent sogar eine Senkung der Einstiegsgehälter. Die großen Beratungsunternehmen planen keine Senkungen, allerdings bleiben hier die Einstiegsgehälter bei mehr als Dreiviertel der Unternehmen stabil (77 %).
Personalplanung 2027: Berufserfahrene Consultants im Fokus
Über alle Größenklassen hinweg planen mehr Unternehmen zusätzliche Stellen für die Gruppe der Berufserfahrenen als für Berufseinsteiger. Bei Beratungen über 50 Mio. Euro Umsatz sind es 86 Prozent.
Bei Berufseinsteigern fallen die Aufbaupläne je nach Unternehmensgröße unterschiedlich aus. Während in der kleinsten Umsatzklasse 29 Prozent zusätzliche Stellen vorsehen, sind es in der größten 71 Prozent.
Auf der Leitungsebene rechnet die Mehrheit der Beratungen mit einem unveränderten Personalbestand. Am häufigsten planen größere Unternehmen zusätzliche Stellen (36 %).
Im Backoffice bleibt die Personalplanung zurückhaltend. Insbesondere bei Beratungen über 50 Mio. Euro Umsatz überwiegen die Abbaupläne. Hier planen 31 Prozent einen Stellenabbau und acht Prozent einen Stellenaufbau.
Über die Befragung:
An der Blitzumfrage im Zeitraum zwischen dem 22. September und 5. Oktober 2026 haben sich insgesamt76 Consultingunternehmen mit den Schwerpunkten Strategieberatung, Organisations- und Prozessberatung, IT-Beratung oder HR-Beratung beteiligt.
Über den BDU:
Im Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen BDU e.V. sind aktuell rund 600 Unternehmen mit 19.000 Beraterinnen und Beratern organisiert. Damit zählt der BDU weltweit zu den drei führenden Wirtschafts- und Berufsverbänden der Consultingwirtschaft.
Pressekontakt:
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Annette Sausen
Joseph-Schumpeter-Allee 29 | 53227 Bonn
T +49 (0) 228 9161-14 | annette.sausen@bdu.de
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