Frankfurt am Main/Berlin (ots) -
Parlamentarisches Mittagessen bringt Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Sport sowie Athletinnen und Athleten zusammen / 259 international gewonnene Medaillen belegen Potenzial des deutschen Spitzensports
Unter dem Motto "Leistung braucht Zukunft" hat die Sporthilfe bei einem Parlamentarischen Mittagessen in Berlin Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Sport sowie Athletinnen und Athleten zum Austausch über die Zukunft des deutschen Spitzensports zusammengebracht. Im Mittelpunkt des Treffens stand die Vorstellung des aktuellen Leistungsberichts der Sommer- und Spielsportarten durch Sporthilfe-Vorstand Max Hartung. Begleitet wurde die Präsentation unter anderem von Heike Henkel, Olympiasiegerin im Hochsprung 1992, und Jan Helmich, Paralympics-Bronzemedaillengewinner im Rudern 2024.
Der Leistungsbericht zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial im deutschen Spitzensport steckt: Die von der Sporthilfe geförderten Athletinnen und Athleten aus den Sommer- und Spielsportarten gewannen in den vergangenen zwölf Monaten (vom 01.10.2025 bis 30.09.2026) insgesamt 259 Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften. 92-mal standen sie ganz oben auf dem Podium und gewannen Gold, davon 27-mal bei Welt- und 65-mal bei Europameisterschaften. Insgesamt erreichten 369 Sporthilfe-Geförderte in olympischen, paralympischen, nicht-olympischen und deaflympischen Disziplinen international einen Medaillenrang. Die Medaillengewinnerinnen und Medaillengewinner kommen aus allen 16 Bundesländern und repräsentieren mehr als 60 Sommer- und Spielsportarten. Damit dokumentiert der Leistungsbericht nicht nur einzelne Spitzenleistungen, sondern die Breite und Vielfalt der von der Sporthilfe geförderten Athletinnen und Athleten.
"Der vorliegende Bericht zeigt, wie erfolgreich Deutschlands Athletinnen und Athleten im internationalen Wettbewerb im vergangenen Jahr abgeschnitten haben, obwohl ihre Förderbedingungen mit denen vieler internationaler Wettbewerber häufig kaum vergleichbar sind. Hinter diesen Erfolgen stehen Talent, harte Arbeit und jahrelanges Engagement. Für uns ist dieser Leistungsbericht deshalb mehr als eine Medaillenbilanz", sagt Max Hartung, Sprecher des Sporthilfe-Vorstands. "Jetzt müssen wir die Rahmenbedingungen so gestalten, dass in Deutschland nicht die finanziellen Möglichkeiten des Elternhauses darüber entscheiden, ob ein Talent seinen Weg im Spitzensport gehen kann. Entscheidend dürfen allein Leistung und Einsatz sein."
Für die Förderung der Athletinnen und Athleten in den Sommer- und Spielsportarten wandte die Sporthilfe im Zeitraum von Oktober 2025 bis September 2026 rund 16,4 Millionen Euro auf. Rund 9,6 Millionen Euro davon stammten aus Bundesmitteln.
In einer Keynote betonte die Vorsitzende des Sportausschusses des Deutschen Bundestages, Aydan Özoguz, die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen für den Spitzensport in Deutschland: "Die Erfolge der Athletinnen und Athleten zeigen, wie leistungsfähig der deutsche Spitzensport ist. Der Leistungsbericht verdeutlicht zugleich, welch wichtigen Beitrag die Sporthilfe leistet, damit sich Sportlerinnen und Sportler auf Training, Wettkämpfe sowie ihre berufliche und persönliche Zukunft konzentrieren können. Solche Strukturen zu stärken, bleibt eine gemeinsame Aufgabe von Politik und Sport."
Stellvertretend für die deutschen Spitzenathletinnen und -athleten schilderte beim Parlamentarischen Mittagessen Jan Helmich, Paralympics-Bronzemedaillengewinner im Rudern 2024, wie wichtig diese Unterstützung im Alltag ist: "Die Sporthilfe-Förderung ermöglicht es mir, meinen Sport auf höchstem Niveau auszuüben und mich auf meine Ziele zu konzentrieren. Gleichzeitig sind die Lebenshaltungskosten deutlich gestiegen. Deshalb ist es wichtig, dass die Förderung mit dieser Entwicklung Schritt hält."
Vor diesem Hintergrund begrüßt die Sporthilfe die im Bundeshaushalt 2027 vorgesehene Erhöhung der Bundesmittel um 4,5 Mio. Euro für die unmittelbare Athletenförderung. Sie ermöglicht eine Anhebung der monatlichen Grundförderung im Top-Team der Sporthilfe von 800 Euro auf 1.050 Euro sowie im Potenzial-Team von 700 Euro auf 850 Euro. Zugleich betont die Sporthilfe, dass eine Erhöhung der Bundesmittel auf die von ihr geforderten 7,8 Mio. Euro die Wirkung noch deutlich verstärken würde. Damit könnte die Grundförderung im Top-Team auf 1.500 Euro und im Potenzial-Team auf 1.000 Euro angehoben werden und Athletinnen und Athleten somit im Trainings- und Lebensalltag noch spürbarer entlasten.
Gerade mit Blick auf die angestrebte Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele in Deutschland gewinnt die Diskussion über die Zukunftsfähigkeit des Spitzensports weiter an Bedeutung. Das Parlamentarische Mittagessen bot dafür den Rahmen zum Austausch zwischen Politik, Sport sowie Athletinnen und Athleten.
Sporthilfe Leistungsbericht Sommer- und Spielsportarten 2026 in Zahlen:
- 259 internationale Medaillen
- 69 WM- und 190 EM-Medaillen
- 92 x Gold, 73 x Silber und 94 x Bronze
- 369 Sporthilfe-geförderte Athletinnen und Athleten auf dem Podium
- Medaillengewinnerinnen und Medaillengewinner aus allen Bundesländern
- in mehr als 60 Sommer- und Spielsportarten bzw. Disziplinen
- zudem 225 Medaillen im Nachwuchsbereich ab 16 Jahren (68 bei WM, 157 bei EM)
- 16,4 Mio. Euro Fördervolumen in den Sommer- und Spielsportarten
- davon 9,6 Mio. Euro aus Bundesmitteln
Hier gibt es den kompletten Leistungsbericht zur Ansicht und zum Download... (https://www.sporthilfe.de/fileadmin/pdf/Sporthilfe_Leistungsbericht_Sommer_2026.pdf)
Hinweis an die Foto-Redaktionen: Fotomaterial von der Veranstaltung finden Sie zur kostenfreien Verwendung hier zum Download (https://www.picdrop.com/picture-alliance/JCRSYvv2PZ).
Passwort: berlin21126 / Fotocredit: dpa picture-alliance/Sporthilfe/Marten Ronneburg
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"Nationale Förderer" sind Mercedes-Benz, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, PwC Deutschland, Deutsche Post, Generali & Deutsche Vermögensberatung, DEUTZ und die Tipico Champion Initiative. Sie unterstützen die Sporthilfe, die von ihr betreuten Sportlerinnen und Sportler und die gesellschaftspolitischen Ziele der Stiftung in herausragender Weise.
Die Sporthilfe wird gefördert durch das Bundeskanzleramt aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Pressekontakt:
Stiftung Deutsche Sporthilfe
Lisa Uriel
Hanauer Landstr. 166
60314 Frankfurt am Main
Tel: 069/67803-510
E-Mail: lisa.uriel@sporthilfe.de
Internet: www.sporthilfe.de
Original-Content von: Sporthilfe, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/51413/6382703
Parlamentarisches Mittagessen bringt Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Sport sowie Athletinnen und Athleten zusammen / 259 international gewonnene Medaillen belegen Potenzial des deutschen Spitzensports
Unter dem Motto "Leistung braucht Zukunft" hat die Sporthilfe bei einem Parlamentarischen Mittagessen in Berlin Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Sport sowie Athletinnen und Athleten zum Austausch über die Zukunft des deutschen Spitzensports zusammengebracht. Im Mittelpunkt des Treffens stand die Vorstellung des aktuellen Leistungsberichts der Sommer- und Spielsportarten durch Sporthilfe-Vorstand Max Hartung. Begleitet wurde die Präsentation unter anderem von Heike Henkel, Olympiasiegerin im Hochsprung 1992, und Jan Helmich, Paralympics-Bronzemedaillengewinner im Rudern 2024.
Der Leistungsbericht zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial im deutschen Spitzensport steckt: Die von der Sporthilfe geförderten Athletinnen und Athleten aus den Sommer- und Spielsportarten gewannen in den vergangenen zwölf Monaten (vom 01.10.2025 bis 30.09.2026) insgesamt 259 Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften. 92-mal standen sie ganz oben auf dem Podium und gewannen Gold, davon 27-mal bei Welt- und 65-mal bei Europameisterschaften. Insgesamt erreichten 369 Sporthilfe-Geförderte in olympischen, paralympischen, nicht-olympischen und deaflympischen Disziplinen international einen Medaillenrang. Die Medaillengewinnerinnen und Medaillengewinner kommen aus allen 16 Bundesländern und repräsentieren mehr als 60 Sommer- und Spielsportarten. Damit dokumentiert der Leistungsbericht nicht nur einzelne Spitzenleistungen, sondern die Breite und Vielfalt der von der Sporthilfe geförderten Athletinnen und Athleten.
"Der vorliegende Bericht zeigt, wie erfolgreich Deutschlands Athletinnen und Athleten im internationalen Wettbewerb im vergangenen Jahr abgeschnitten haben, obwohl ihre Förderbedingungen mit denen vieler internationaler Wettbewerber häufig kaum vergleichbar sind. Hinter diesen Erfolgen stehen Talent, harte Arbeit und jahrelanges Engagement. Für uns ist dieser Leistungsbericht deshalb mehr als eine Medaillenbilanz", sagt Max Hartung, Sprecher des Sporthilfe-Vorstands. "Jetzt müssen wir die Rahmenbedingungen so gestalten, dass in Deutschland nicht die finanziellen Möglichkeiten des Elternhauses darüber entscheiden, ob ein Talent seinen Weg im Spitzensport gehen kann. Entscheidend dürfen allein Leistung und Einsatz sein."
Für die Förderung der Athletinnen und Athleten in den Sommer- und Spielsportarten wandte die Sporthilfe im Zeitraum von Oktober 2025 bis September 2026 rund 16,4 Millionen Euro auf. Rund 9,6 Millionen Euro davon stammten aus Bundesmitteln.
In einer Keynote betonte die Vorsitzende des Sportausschusses des Deutschen Bundestages, Aydan Özoguz, die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen für den Spitzensport in Deutschland: "Die Erfolge der Athletinnen und Athleten zeigen, wie leistungsfähig der deutsche Spitzensport ist. Der Leistungsbericht verdeutlicht zugleich, welch wichtigen Beitrag die Sporthilfe leistet, damit sich Sportlerinnen und Sportler auf Training, Wettkämpfe sowie ihre berufliche und persönliche Zukunft konzentrieren können. Solche Strukturen zu stärken, bleibt eine gemeinsame Aufgabe von Politik und Sport."
Stellvertretend für die deutschen Spitzenathletinnen und -athleten schilderte beim Parlamentarischen Mittagessen Jan Helmich, Paralympics-Bronzemedaillengewinner im Rudern 2024, wie wichtig diese Unterstützung im Alltag ist: "Die Sporthilfe-Förderung ermöglicht es mir, meinen Sport auf höchstem Niveau auszuüben und mich auf meine Ziele zu konzentrieren. Gleichzeitig sind die Lebenshaltungskosten deutlich gestiegen. Deshalb ist es wichtig, dass die Förderung mit dieser Entwicklung Schritt hält."
Vor diesem Hintergrund begrüßt die Sporthilfe die im Bundeshaushalt 2027 vorgesehene Erhöhung der Bundesmittel um 4,5 Mio. Euro für die unmittelbare Athletenförderung. Sie ermöglicht eine Anhebung der monatlichen Grundförderung im Top-Team der Sporthilfe von 800 Euro auf 1.050 Euro sowie im Potenzial-Team von 700 Euro auf 850 Euro. Zugleich betont die Sporthilfe, dass eine Erhöhung der Bundesmittel auf die von ihr geforderten 7,8 Mio. Euro die Wirkung noch deutlich verstärken würde. Damit könnte die Grundförderung im Top-Team auf 1.500 Euro und im Potenzial-Team auf 1.000 Euro angehoben werden und Athletinnen und Athleten somit im Trainings- und Lebensalltag noch spürbarer entlasten.
Gerade mit Blick auf die angestrebte Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele in Deutschland gewinnt die Diskussion über die Zukunftsfähigkeit des Spitzensports weiter an Bedeutung. Das Parlamentarische Mittagessen bot dafür den Rahmen zum Austausch zwischen Politik, Sport sowie Athletinnen und Athleten.
Sporthilfe Leistungsbericht Sommer- und Spielsportarten 2026 in Zahlen:
- 259 internationale Medaillen
- 69 WM- und 190 EM-Medaillen
- 92 x Gold, 73 x Silber und 94 x Bronze
- 369 Sporthilfe-geförderte Athletinnen und Athleten auf dem Podium
- Medaillengewinnerinnen und Medaillengewinner aus allen Bundesländern
- in mehr als 60 Sommer- und Spielsportarten bzw. Disziplinen
- zudem 225 Medaillen im Nachwuchsbereich ab 16 Jahren (68 bei WM, 157 bei EM)
- 16,4 Mio. Euro Fördervolumen in den Sommer- und Spielsportarten
- davon 9,6 Mio. Euro aus Bundesmitteln
Hier gibt es den kompletten Leistungsbericht zur Ansicht und zum Download... (https://www.sporthilfe.de/fileadmin/pdf/Sporthilfe_Leistungsbericht_Sommer_2026.pdf)
Hinweis an die Foto-Redaktionen: Fotomaterial von der Veranstaltung finden Sie zur kostenfreien Verwendung hier zum Download (https://www.picdrop.com/picture-alliance/JCRSYvv2PZ).
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Die Sporthilfe wird gefördert durch das Bundeskanzleramt aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Pressekontakt:
Stiftung Deutsche Sporthilfe
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60314 Frankfurt am Main
Tel: 069/67803-510
E-Mail: lisa.uriel@sporthilfe.de
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