Zürich (ots) -
Die Winterhilfe unterstützt jedes Jahr rund 50'000 Menschen in der Schweiz, die an der Armutsgrenze leben. Das Hilfswerk übernimmt offene Krankenkassenprämien oder Kosten für medizinische Leistungen, die nicht selbst getragen werden können und von keiner Versicherung bezahlt werden. Von 6,4 Mio. Franken Gesamtprojektaufwand im Geschäftsjahr 2025/2026 entfallen knapp 1,3 Mio., also 20 Prozent, auf Gesundheitskosten.
Spätfolgen verhindern
In der Bearbeitung von Gesuchen von Klientinnen und Klienten zeigt sich der Winterhilfe, dass Armut Auswirkungen auf die Gesundheitsvorsorge hat, zum Beispiel beim Verzicht auf zahnärztliche Leistungen. Die Leistungen im Bereich Gesundheitskosten werden schweizweit am häufigsten nachgefragt und helfen Menschen mit knappem Budget, notwendige medizinische Leistungen in Anspruch zu nehmen, Krankenkassenausstände zu begleichen und damit den Zugang zur zukünftigen medizinischen Versorgung sicherzustellen. So können beispielsweise dringend notwendige Zahnarzttermine wahrgenommen und mögliche gesundheitliche Spätfolgen verhindert werden. Damit trägt die Winterhilfe dazu bei, die Gesundheit von Menschen in finanziell prekären Lebenssituationen zu schützen.
Spenden ermöglichen Lebensqualität
Die Winterhilfe ist ein ganzjährig tätiges spendenfinanziertes Inlandshilfswerk, das Menschen, die an der Armutsgrenze leben, meist Working-Poor, unterstützt. Zum Portfolio der Winterhilfe gehören die Bezahlung von Rechnungen und Sachleistungen sowie ein Förderprogramm, das betroffenen Kindern soziale Teilhabe und Förderung ermöglicht.
Steigende Prämien belasten Haushalte mit knappen Budgets
Im Durchschnitt werden die Krankenkassenprämien per 2027 um fünf Prozent steigen. Für alle eine zusätzliche finanzielle Belastung, doch für Haushalte mit kleinem Einkommen können Prämienerhöhungen fatale Folgen haben. Um Kosten zu sparen, wählen viele Betroffene eine hohe Franchise. Im Krankheitsfall können sie jedoch die anfallenden Behandlungskosten häufig kaum tragen. Aus Angst vor hohen Rechnungen schieben sie deshalb Arztbesuche auf oder verzichten ganz darauf.
Pressekontakt:
Esther Güdel
Winterhilfe Schweiz
044 269 40 51 / esther.guedel@winterhilfe.ch
www.winterhilfe.ch
Original-Content von: Winterhilfe Schweiz / Secours suisse d'hiver / Soccorso svizzero d'inverno, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.ch/de/pm/100007476/100943341
Die Winterhilfe unterstützt jedes Jahr rund 50'000 Menschen in der Schweiz, die an der Armutsgrenze leben. Das Hilfswerk übernimmt offene Krankenkassenprämien oder Kosten für medizinische Leistungen, die nicht selbst getragen werden können und von keiner Versicherung bezahlt werden. Von 6,4 Mio. Franken Gesamtprojektaufwand im Geschäftsjahr 2025/2026 entfallen knapp 1,3 Mio., also 20 Prozent, auf Gesundheitskosten.
Spätfolgen verhindern
In der Bearbeitung von Gesuchen von Klientinnen und Klienten zeigt sich der Winterhilfe, dass Armut Auswirkungen auf die Gesundheitsvorsorge hat, zum Beispiel beim Verzicht auf zahnärztliche Leistungen. Die Leistungen im Bereich Gesundheitskosten werden schweizweit am häufigsten nachgefragt und helfen Menschen mit knappem Budget, notwendige medizinische Leistungen in Anspruch zu nehmen, Krankenkassenausstände zu begleichen und damit den Zugang zur zukünftigen medizinischen Versorgung sicherzustellen. So können beispielsweise dringend notwendige Zahnarzttermine wahrgenommen und mögliche gesundheitliche Spätfolgen verhindert werden. Damit trägt die Winterhilfe dazu bei, die Gesundheit von Menschen in finanziell prekären Lebenssituationen zu schützen.
Spenden ermöglichen Lebensqualität
Die Winterhilfe ist ein ganzjährig tätiges spendenfinanziertes Inlandshilfswerk, das Menschen, die an der Armutsgrenze leben, meist Working-Poor, unterstützt. Zum Portfolio der Winterhilfe gehören die Bezahlung von Rechnungen und Sachleistungen sowie ein Förderprogramm, das betroffenen Kindern soziale Teilhabe und Förderung ermöglicht.
Steigende Prämien belasten Haushalte mit knappen Budgets
Im Durchschnitt werden die Krankenkassenprämien per 2027 um fünf Prozent steigen. Für alle eine zusätzliche finanzielle Belastung, doch für Haushalte mit kleinem Einkommen können Prämienerhöhungen fatale Folgen haben. Um Kosten zu sparen, wählen viele Betroffene eine hohe Franchise. Im Krankheitsfall können sie jedoch die anfallenden Behandlungskosten häufig kaum tragen. Aus Angst vor hohen Rechnungen schieben sie deshalb Arztbesuche auf oder verzichten ganz darauf.
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Esther Güdel
Winterhilfe Schweiz
044 269 40 51 / esther.guedel@winterhilfe.ch
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