Kassel (ots) -
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. organisiert traditionell die zentrale Gedenkstunde im Deutschen Bundestag
Der Volkstrauertag ist erschütternd aktuell. Vor mehr als 100 Jahren wurde er als Tag der Solidarität mit denen ins Leben gerufen, die unter dem Ersten Weltkrieg und seinen Folgen leiden mussten. Ein Ende der Kriege und Krisen ist auch heute nicht absehbar - täglich steigt die Zahl der Opfer. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert inzwischen länger als der Erste Weltkrieg.
Die diesjährige Gedenkstunde im Deutschen Bundestag steht im Zeichen der engen Verbundenheit Deutschlands mit Österreich. Beide Nationen haben auf unterschiedliche Weise den Weg von der Verdrängung zur gemeinsamen historischen Verantwortung beschritten. Wie tief diese Verbindung reicht, zeigt sich auch auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge. 250.000 österreichische Angehörige der Wehrmacht starben in Europa. Unzählige österreichische Kriegstote, die nach dem "Anschluss" 1938 die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen mussten, ruhen heute auf deutschen Kriegsgräberstätten.
Alexander Van der Bellen steht für aufrichtige Erinnerung
Der Präsident des Volksbundes, Wolfgang Schneiderhan, wird die Gäste zur Gedenkstunde im Deutschen Bundestag begrüßen.
Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen hält die Gedenkrede. Seine Biografie spiegelt europäische Geschichte: Seine Mutter war gebürtige Estin, der Vater gebürtiger Russe mit niederländischen Vorfahren. Nach mehrmaliger Flucht fand die Familie schließlich in Österreich eine neue Heimat, zunächst in Wien, dann in Tirol. Als Staatsoberhaupt eines Landes, das sowohl Opfer als auch Mitverursacher der europäischen Tragödien des 20. Jahrhunderts war, steht Van der Bellen für eine Kultur des aufrichtigen Erinnerns und für die Übernahme gemeinsamer Verantwortung für ein friedliches Europa. Zum Fundament dieser Kultur gehören die historischen Reden von Richard von Weizsäcker 1985 und des österreichischen Bundeskanzlers Franz Vranitzky 1991. Sie brachen mit politischen Dogmen und ebneten den Weg für eine ehrliche Aufarbeitung.
In der Gedenkstunde kommen "junge Stimmen" zu Wort. Vier junge Erwachsene aus Deutschland und Österreich berichten über ihre Erfahrungen, die sie in unterschiedlichen internationalen Projekten des Volksbundes gemacht haben.
Musikkorps und Jugendchor
Das Land Nordrhein-Westfalen hat ab November den Bundesratsvorsitz inne und entsendet traditionsgemäß den Chor. Der Kölner Jugendchor St. Stephan sorgt gemeinsam mit dem Musikkorps der Bundeswehr für den musikalischen Rahmen der Gedenkstunde.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Schirmherr des Volksbundes, spricht das Totengedenken.
Das ZDF überträgt am 15. November ab 13.30 Uhr live.
Wir freuen uns über Ihre Berichterstattung.
Am Volkstrauertag haben Sie mit einer gültigen Bundestagsakkreditierung (Kurzzeitakkreditierungen oder Jahresakkreditierungen) Zutritt zur Pressetribüne über Eingang Nord des Reichstagsgebäudes. Wenn Sie keine gültige Akkreditierung für den Deutschen Bundestag besitzen, beantragen Sie bitte bis spätestens 11. November bei der Akkreditierungsstelle des Deutschen Bundestags eine Kurzzeitakkreditierung unter akkreditierung@bundestag.de. Das Akkreditierungsformular finden Sie unter https://www.bundestag.de/presse/akkreditierung/.
Die Presseakkreditierungen müssen bis spätestens 13. November, 12 Uhr persönlich bei der Akkreditierungsstelle des Deutschen Bundestags, Wilhelmstr. 65, Raum E 13, 10117 Berlin abgeholt werden.
Bei Fragen bezüglich technischer Anforderungen Ihrerseits wenden Sie sich bitte an das Team des Volksbundes unter vtt-bundestag@volksbund.de.
Im Anschluss an die Gedenkstunde findet auf der Fraktionsebene ein Empfang statt. Der Empfang ist nicht presseöffentlich.
Pressekontakt:
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.
Pressesprecherin Diane Tempel-Bornett
+49561-7009-139
presse@volksbund.de
Original-Content von: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/18238/6382828
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. organisiert traditionell die zentrale Gedenkstunde im Deutschen Bundestag
Der Volkstrauertag ist erschütternd aktuell. Vor mehr als 100 Jahren wurde er als Tag der Solidarität mit denen ins Leben gerufen, die unter dem Ersten Weltkrieg und seinen Folgen leiden mussten. Ein Ende der Kriege und Krisen ist auch heute nicht absehbar - täglich steigt die Zahl der Opfer. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert inzwischen länger als der Erste Weltkrieg.
Die diesjährige Gedenkstunde im Deutschen Bundestag steht im Zeichen der engen Verbundenheit Deutschlands mit Österreich. Beide Nationen haben auf unterschiedliche Weise den Weg von der Verdrängung zur gemeinsamen historischen Verantwortung beschritten. Wie tief diese Verbindung reicht, zeigt sich auch auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge. 250.000 österreichische Angehörige der Wehrmacht starben in Europa. Unzählige österreichische Kriegstote, die nach dem "Anschluss" 1938 die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen mussten, ruhen heute auf deutschen Kriegsgräberstätten.
Alexander Van der Bellen steht für aufrichtige Erinnerung
Der Präsident des Volksbundes, Wolfgang Schneiderhan, wird die Gäste zur Gedenkstunde im Deutschen Bundestag begrüßen.
Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen hält die Gedenkrede. Seine Biografie spiegelt europäische Geschichte: Seine Mutter war gebürtige Estin, der Vater gebürtiger Russe mit niederländischen Vorfahren. Nach mehrmaliger Flucht fand die Familie schließlich in Österreich eine neue Heimat, zunächst in Wien, dann in Tirol. Als Staatsoberhaupt eines Landes, das sowohl Opfer als auch Mitverursacher der europäischen Tragödien des 20. Jahrhunderts war, steht Van der Bellen für eine Kultur des aufrichtigen Erinnerns und für die Übernahme gemeinsamer Verantwortung für ein friedliches Europa. Zum Fundament dieser Kultur gehören die historischen Reden von Richard von Weizsäcker 1985 und des österreichischen Bundeskanzlers Franz Vranitzky 1991. Sie brachen mit politischen Dogmen und ebneten den Weg für eine ehrliche Aufarbeitung.
In der Gedenkstunde kommen "junge Stimmen" zu Wort. Vier junge Erwachsene aus Deutschland und Österreich berichten über ihre Erfahrungen, die sie in unterschiedlichen internationalen Projekten des Volksbundes gemacht haben.
Musikkorps und Jugendchor
Das Land Nordrhein-Westfalen hat ab November den Bundesratsvorsitz inne und entsendet traditionsgemäß den Chor. Der Kölner Jugendchor St. Stephan sorgt gemeinsam mit dem Musikkorps der Bundeswehr für den musikalischen Rahmen der Gedenkstunde.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Schirmherr des Volksbundes, spricht das Totengedenken.
Das ZDF überträgt am 15. November ab 13.30 Uhr live.
Wir freuen uns über Ihre Berichterstattung.
Am Volkstrauertag haben Sie mit einer gültigen Bundestagsakkreditierung (Kurzzeitakkreditierungen oder Jahresakkreditierungen) Zutritt zur Pressetribüne über Eingang Nord des Reichstagsgebäudes. Wenn Sie keine gültige Akkreditierung für den Deutschen Bundestag besitzen, beantragen Sie bitte bis spätestens 11. November bei der Akkreditierungsstelle des Deutschen Bundestags eine Kurzzeitakkreditierung unter akkreditierung@bundestag.de. Das Akkreditierungsformular finden Sie unter https://www.bundestag.de/presse/akkreditierung/.
Die Presseakkreditierungen müssen bis spätestens 13. November, 12 Uhr persönlich bei der Akkreditierungsstelle des Deutschen Bundestags, Wilhelmstr. 65, Raum E 13, 10117 Berlin abgeholt werden.
Bei Fragen bezüglich technischer Anforderungen Ihrerseits wenden Sie sich bitte an das Team des Volksbundes unter vtt-bundestag@volksbund.de.
Im Anschluss an die Gedenkstunde findet auf der Fraktionsebene ein Empfang statt. Der Empfang ist nicht presseöffentlich.
Pressekontakt:
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.
Pressesprecherin Diane Tempel-Bornett
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