Köln (ots) -
Der Kölner Polizeipräsident Johannes Hermanns hat im WDR das Vorgehen der Polizei bei den Jugendprotesten am Wochenende verteidigt. Im Interview mit der Lokalzeit Köln sagte Hermanns, es seien ganz viele junge Leute da gewesen, die friedlich waren.
"Aber frühzeitig haben schon aus unserer Sicht extremistische Kräfte diese jungen Menschen unterlaufen, unterwandert. Wir hatten auch einen Block schwarz gekleideter Menschen, die sich relativ früh in die Versammlung eingeschlichen hatten. Da haben wir dann auch diese Waffen (geschliffene Messer und Stichwerkzeuge) festgestellt und die haben dann von vornherein für eine unfriedliche Stimmung gesorgt. Wir hatten relativ früh schon Raketenschüsse, Steinwürfe in der Versammlung und deswegen hat es am Ende auch dazu geführt, dass wir die Versammlung nicht mehr durch die Stadt haben ziehen lassen."
Die Lage sei im Laufe der Nacht noch extremer geworden, sagte Hermanns weiter.
"Und im weiteren Verlauf der Nacht, bei den Krawallen, die wir in der Stadt hatten, waren unsere Polizeikräfte schon massiven Angriffen ausgesetzt. Dieser Polizeihelm (zeigt auf einen beschädigten Helm vor sich), der ist beschädigt worden durch einen Pflastersteinwurf, der mittig ins Visier getroffen hat. Der Helm, der hat unseren Kollegen natürlich geschützt. Aber daran kann man sehen, mit welcher Gewalt hier vorgegangen wird. Und das ist nach meinem Dafürhalten schon nicht mehr nur Körperverletzungen, sondern das sind schon Attacken, die sich auf das Leben unserer jungen Kollegen richten."
Pressekontakt:
WDR Newsroom
Svenja Böhnisch
0221 220 8182
Original-Content von: WDR Newsroom, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/179961/6382865
Der Kölner Polizeipräsident Johannes Hermanns hat im WDR das Vorgehen der Polizei bei den Jugendprotesten am Wochenende verteidigt. Im Interview mit der Lokalzeit Köln sagte Hermanns, es seien ganz viele junge Leute da gewesen, die friedlich waren.
"Aber frühzeitig haben schon aus unserer Sicht extremistische Kräfte diese jungen Menschen unterlaufen, unterwandert. Wir hatten auch einen Block schwarz gekleideter Menschen, die sich relativ früh in die Versammlung eingeschlichen hatten. Da haben wir dann auch diese Waffen (geschliffene Messer und Stichwerkzeuge) festgestellt und die haben dann von vornherein für eine unfriedliche Stimmung gesorgt. Wir hatten relativ früh schon Raketenschüsse, Steinwürfe in der Versammlung und deswegen hat es am Ende auch dazu geführt, dass wir die Versammlung nicht mehr durch die Stadt haben ziehen lassen."
Die Lage sei im Laufe der Nacht noch extremer geworden, sagte Hermanns weiter.
"Und im weiteren Verlauf der Nacht, bei den Krawallen, die wir in der Stadt hatten, waren unsere Polizeikräfte schon massiven Angriffen ausgesetzt. Dieser Polizeihelm (zeigt auf einen beschädigten Helm vor sich), der ist beschädigt worden durch einen Pflastersteinwurf, der mittig ins Visier getroffen hat. Der Helm, der hat unseren Kollegen natürlich geschützt. Aber daran kann man sehen, mit welcher Gewalt hier vorgegangen wird. Und das ist nach meinem Dafürhalten schon nicht mehr nur Körperverletzungen, sondern das sind schon Attacken, die sich auf das Leben unserer jungen Kollegen richten."
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