Frankfurt (ots) -
Elektroautos nähern sich in Indien der Zehn-Prozent-Marke bei den Pkw-Neuzulassungen. Im September 2026 haben sich die BEV-Zulassungszahlen gegenüber dem Vorjahresmonat nahezu verdoppelt. Während Tata und Mahindra & Mahindra im September 63 Prozent aller batterieelektrischen Pkw-Neuzulassungen auf sich vereinten, schließt sich für europäische Autobauer das Zeitfenster für den Ausbau der Marktposition zunehmend.
Indien könnte vor dem Durchbruch zur nächsten großen Elektromobilitätsnation stehen. Die aktuelle internationale Elektromobilitätsstudie der Management- und Technologieberatung BearingPoint zeigt für den indischen Markt einen bemerkenswerten Abstand zwischen der Kaufbereitschaft urbaner Konsumentinnen und Konsumenten und der bisherigen Marktentwicklung: Unter den Befragten, die innerhalb der kommenden drei Jahre wahrscheinlich ein Fahrzeug erwerben werden, bevorzugen 39 Prozent ein neues batterieelektrisches Fahrzeug (BEV). Weitere 25 Prozent würden sich für einen Hybrid- oder Plug-in-Hybrid entscheiden. Lediglich 17 Prozent bevorzugen einen neuen Benziner oder Diesel. Gleichzeitig lag der Anteil von Elektrofahrzeugen an den Pkw-Neuzulassungen in Indien laut FADA zum Jahresende 2025 noch bei lediglich vier Prozent. Die jüngsten Zulassungszahlen zeigen jedoch eine deutliche Dynamik: Nach einem kontinuierlichen Anstieg im Verlauf des Jahres 2026 erreichte der Anteil batterieelektrischer Fahrzeuge im September bereits über acht Prozent.
"Viele deutsche und europäische Hersteller blicken derzeit vor allem auf China und die USA. Dabei könnte Indien der nächste große Wachstumsmotor der globalen Elektromobilität werden. Die Kombination aus hoher Kaufbereitschaft, steigenden BEV-Zulassungen und der bereits starken Position lokaler Hersteller erinnert an frühere Skalierungsphasen anderer großer Elektromobilitätsmärkte. Das Zeitfenster für einen erfolgreichen Markteintritt steht nicht unbegrenzt offen. Wer jetzt keine belastbare lokale Marktposition aufbaut, riskiert, einen entscheidenden Teil der Wachstumsphase zu verpassen", kommentiert Manuel Schuler, globaler Leiter Automotive bei BearingPoint.
Finanzierbarkeit entscheidet über die nächste Phase des Marktwachstums
Anders als in vielen etablierten westlichen Automobilmärkten spielt die Finanzierung bei der Anschaffung eines neuen Fahrzeugs in Indien eine besonders wichtige Rolle. Dabei ist für viele Verbraucherinnen und Verbraucher nicht allein der Fahrzeugpreis ausschlaggebend, sondern auch die monatliche finanzielle Belastung.
Diese Besonderheit spiegelt sich deutlich in den Studienergebnissen wider: Mit 43 Prozent bevorzugen die Befragten eine Fahrzeugfinanzierung, während sich lediglich 34 Prozent für einen Barkauf entscheiden. Indien ist damit der Einzige der untersuchten Märkte, in dem Finanzierungsmodelle den Barkauf bereits übertreffen. Gleichzeitig verzeichnen Auto-Abo-Modelle mit über sechs Prozent den höchsten Wert aller untersuchten Länder.
Für Hersteller ergibt sich daraus ein klarer Ansatzpunkt: Neben dem Fahrzeugpreis sollten sie die monatliche finanzielle Belastung stärker in den Blick nehmen und durch passende Finanzierungsangebote den Zugang zur Elektromobilität erleichtern. Dazu zählen beispielsweise Battery-as-a-Service-Konzepte, getrennte Finanzierungsmodelle für Fahrzeuge und Batterien oder Batteriewechselsysteme.
Lokale Hersteller setzen internationale Wettbewerber unter Druck
Während in vielen Märkten technologische Innovationen im Mittelpunkt stehen, dominieren in Indien klassische Vertrauensfaktoren die Kaufentscheidung. Als wichtigste Kriterien nennen die Studienteilnehmenden Fahrzeugsicherheit (66 Prozent), Garantieumfang (63 Prozent), Reparierbarkeit der Batterie (62 Prozent), Vertrauen in die Markenqualität (61 Prozent) sowie Wartungs- und Reparaturkosten (61 Prozent). Digitale Funktionen, technologischer Vorsprung und Design spielen eine deutlich geringere Rolle.
Von diesen Präferenzen profitieren insbesondere lokal etablierte Hersteller. Tata Motors und Mahindra & Mahindra führen nicht nur das Markenranking der Befragten an, sondern vereinten im September 2026 laut FADA zusammen rund 63 Prozent aller batterieelektrischen Pkw-Neuzulassungen in Indien auf sich. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass lokales Vertrauen, Marktnähe und ein leistungsfähiges Service-Ökosystem derzeit wichtiger sind als globale Markenbekanntheit allein. Für internationale Hersteller wird es dadurch zunehmend schwieriger, ohne lokale Verankerung relevante Marktanteile aufzubauen.
Gebrauchte Elektrofahrzeuge werden zum zusätzlichen Wachstumsmotor
Auch der Gebrauchtwagenmarkt könnte eine wichtige Rolle für die weitere Verbreitung der Elektromobilität in Indien spielen. 27 Prozent der Befragten bewerten den Kauf eines gebrauchten Elektrofahrzeugs als sehr attraktiv. Damit liegt Indien deutlich vor Deutschland, den USA und Großbritannien.
Voraussetzung für ein weiteres Marktwachstum bleibt jedoch das Vertrauen in die Batterie. 44 Prozent der Befragten geben an, dass ein zertifizierter Bericht zur Batteriegesundheit ihre Wahrscheinlichkeit erhöhen würde, ein gebrauchtes Elektrofahrzeug zu erwerben. Batteriezertifikate, Garantien und professionelle Gebrauchtwagenprogramme könnten daher zu wichtigen Bausteinen künftiger Geschäftsmodelle werden.
"Die hohe Offenheit gegenüber gebrauchten Elektrofahrzeugen zeigt, dass viele Verbraucher nicht zwingend nach dem neuesten Modell suchen, sondern nach einem bezahlbaren und verlässlichen Einstieg in die Elektromobilität. Für Hersteller liegt hier ein Hebel: zertifizierte Gebrauchtwagenprogramme und Batteriezertifikate schaffen Vertrauen und senken die Einstiegshürde", so Manuel Schuler.
Lokale Wertschöpfung entscheidet über den Markterfolg
Für internationale Hersteller reicht es daher nicht aus, Elektrofahrzeuge lediglich nach Indien zu exportieren. Die Studienergebnisse und die Entwicklung des Marktes zeigen, dass langfristiger Erfolg eine starke lokale Verankerung erfordert. Neben wettbewerbsfähigen Produkten gewinnen lokale Produktionskapazitäten, regionale Partnerschaften und die Integration in entstehende indische Wertschöpfungsnetzwerke zunehmend an Bedeutung.
Die Entwicklung erinnert in Teilen an die frühen Wachstumsjahre des chinesischen Elektromobilitätsmarktes. Hersteller, die frühzeitig lokale Kompetenzen, Partnerschaften und Wertschöpfung aufbauen, können nicht nur am Wachstum partizipieren, sondern die zukünftige Wettbewerbslandschaft aktiv mitgestalten.
"Deutsche und europäische Automobilhersteller müssen entscheiden, welche Rolle sie beim Aufbau des indischen Ökosystems für Elektromobilität übernehmen wollen. Die Erfahrungen aus China zeigen, dass frühe Investitionen in lokale Partnerschaften und Wertschöpfung erhebliche Wachstumschancen schaffen können. Deutsche und europäische Hersteller konnten über viele Jahre von Marktzugang, Skaleneffekten und profitablen Joint Ventures profitieren. Gleichzeitig trugen diese Partnerschaften zum Aufbau eines zunehmend eigenständigen und global wettbewerbsfähigen lokalen Automobilökosystems bei. Ob Indien eine vergleichbare Entwicklung vollziehen wird, ist offen. Die strategische Leitlinie bleibt jedoch dieselbe: Wer heute lokale Kompetenzen und Partnerschaften aufbaut, partizipiert am Wachstum und prägt zugleich die Wettbewerbslandschaft von morgen", resümiert Manuel Schuler.
Über die Umfrage
Die BearingPoint-Studie basiert auf einer internationalen Online-Befragung von Autofahrerinnen, Autofahrern und potenziellen Fahrzeugkäufern in Deutschland, Großbritannien, den USA, China und Indien. Insgesamt wurden rund 10.000 Personen befragt. Die Erhebungen fanden länderspezifisch zwischen Ende Januar und Ende März 2026 statt. Abgefragt wurden unter anderem Kaufabsichten, bevorzugte Antriebsarten, Nutzungs- und Finanzierungsmodelle, Markenpräferenzen und Einstellungen zu gebrauchten Elektrofahrzeugen. Die indische Stichprobe hat einen urbanen Schwerpunkt. Die Ergebnisse beschreiben daher insbesondere die Perspektive urbaner indischer Konsumentinnen und Konsumenten.
Über BearingPoint
BearingPoint ist eine unabhängige Management- und Technologieberatung mit europäischen Wurzeln und globaler Reichweite, die Unternehmen mithilfe moderner Technologien transformiert. Wir unterstützen Unternehmen bei der Transformation, indem wir fundiertes Branchenwissen mit starken Kompetenzen in Strategie, Geschäftsprozessen, Technologie und KI kombinieren. Unsere Beraterteams arbeiten dabei in unterschiedlichsten Industrien - immer nah am Kunden. Spezialisierte SAP- und Microsoft-Einheiten, ein starker Fokus auf KI sowie ergebnisorientierte Softwarelösungen ermöglichen maßgeschneiderte, innovative Lösungen für die Herausforderungen unserer Kunden.
Zu BearingPoints Kunden gehören viele der weltweit führenden Unternehmen und Organisationen. Das globale Netzwerk von BearingPoint mit mehr als 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt Kunden in über 70 Ländern und engagiert sich gemeinsam mit ihnen für einen messbaren und langfristigen Geschäftserfolg.
BearingPoint gehört zu den TIME World's Best Companies und den Forbes World's Best Employers. Das Unternehmen ist zudem eine zertifizierte B Corporation, die hohe soziale und ökologische Standards erfüllt.
Weitere Informationen:
Homepage: www.bearingpoint.com
LinkedIn: www.linkedin.com/company/bearingpoint
Instagram: https://www.instagram.com/bearingpoint_dach/
Pressekontakt:
Alexander Bock
Global Senior Manager Communications
Tel: +49 89 540338029
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Elektroautos nähern sich in Indien der Zehn-Prozent-Marke bei den Pkw-Neuzulassungen. Im September 2026 haben sich die BEV-Zulassungszahlen gegenüber dem Vorjahresmonat nahezu verdoppelt. Während Tata und Mahindra & Mahindra im September 63 Prozent aller batterieelektrischen Pkw-Neuzulassungen auf sich vereinten, schließt sich für europäische Autobauer das Zeitfenster für den Ausbau der Marktposition zunehmend.
Indien könnte vor dem Durchbruch zur nächsten großen Elektromobilitätsnation stehen. Die aktuelle internationale Elektromobilitätsstudie der Management- und Technologieberatung BearingPoint zeigt für den indischen Markt einen bemerkenswerten Abstand zwischen der Kaufbereitschaft urbaner Konsumentinnen und Konsumenten und der bisherigen Marktentwicklung: Unter den Befragten, die innerhalb der kommenden drei Jahre wahrscheinlich ein Fahrzeug erwerben werden, bevorzugen 39 Prozent ein neues batterieelektrisches Fahrzeug (BEV). Weitere 25 Prozent würden sich für einen Hybrid- oder Plug-in-Hybrid entscheiden. Lediglich 17 Prozent bevorzugen einen neuen Benziner oder Diesel. Gleichzeitig lag der Anteil von Elektrofahrzeugen an den Pkw-Neuzulassungen in Indien laut FADA zum Jahresende 2025 noch bei lediglich vier Prozent. Die jüngsten Zulassungszahlen zeigen jedoch eine deutliche Dynamik: Nach einem kontinuierlichen Anstieg im Verlauf des Jahres 2026 erreichte der Anteil batterieelektrischer Fahrzeuge im September bereits über acht Prozent.
"Viele deutsche und europäische Hersteller blicken derzeit vor allem auf China und die USA. Dabei könnte Indien der nächste große Wachstumsmotor der globalen Elektromobilität werden. Die Kombination aus hoher Kaufbereitschaft, steigenden BEV-Zulassungen und der bereits starken Position lokaler Hersteller erinnert an frühere Skalierungsphasen anderer großer Elektromobilitätsmärkte. Das Zeitfenster für einen erfolgreichen Markteintritt steht nicht unbegrenzt offen. Wer jetzt keine belastbare lokale Marktposition aufbaut, riskiert, einen entscheidenden Teil der Wachstumsphase zu verpassen", kommentiert Manuel Schuler, globaler Leiter Automotive bei BearingPoint.
Finanzierbarkeit entscheidet über die nächste Phase des Marktwachstums
Anders als in vielen etablierten westlichen Automobilmärkten spielt die Finanzierung bei der Anschaffung eines neuen Fahrzeugs in Indien eine besonders wichtige Rolle. Dabei ist für viele Verbraucherinnen und Verbraucher nicht allein der Fahrzeugpreis ausschlaggebend, sondern auch die monatliche finanzielle Belastung.
Diese Besonderheit spiegelt sich deutlich in den Studienergebnissen wider: Mit 43 Prozent bevorzugen die Befragten eine Fahrzeugfinanzierung, während sich lediglich 34 Prozent für einen Barkauf entscheiden. Indien ist damit der Einzige der untersuchten Märkte, in dem Finanzierungsmodelle den Barkauf bereits übertreffen. Gleichzeitig verzeichnen Auto-Abo-Modelle mit über sechs Prozent den höchsten Wert aller untersuchten Länder.
Für Hersteller ergibt sich daraus ein klarer Ansatzpunkt: Neben dem Fahrzeugpreis sollten sie die monatliche finanzielle Belastung stärker in den Blick nehmen und durch passende Finanzierungsangebote den Zugang zur Elektromobilität erleichtern. Dazu zählen beispielsweise Battery-as-a-Service-Konzepte, getrennte Finanzierungsmodelle für Fahrzeuge und Batterien oder Batteriewechselsysteme.
Lokale Hersteller setzen internationale Wettbewerber unter Druck
Während in vielen Märkten technologische Innovationen im Mittelpunkt stehen, dominieren in Indien klassische Vertrauensfaktoren die Kaufentscheidung. Als wichtigste Kriterien nennen die Studienteilnehmenden Fahrzeugsicherheit (66 Prozent), Garantieumfang (63 Prozent), Reparierbarkeit der Batterie (62 Prozent), Vertrauen in die Markenqualität (61 Prozent) sowie Wartungs- und Reparaturkosten (61 Prozent). Digitale Funktionen, technologischer Vorsprung und Design spielen eine deutlich geringere Rolle.
Von diesen Präferenzen profitieren insbesondere lokal etablierte Hersteller. Tata Motors und Mahindra & Mahindra führen nicht nur das Markenranking der Befragten an, sondern vereinten im September 2026 laut FADA zusammen rund 63 Prozent aller batterieelektrischen Pkw-Neuzulassungen in Indien auf sich. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass lokales Vertrauen, Marktnähe und ein leistungsfähiges Service-Ökosystem derzeit wichtiger sind als globale Markenbekanntheit allein. Für internationale Hersteller wird es dadurch zunehmend schwieriger, ohne lokale Verankerung relevante Marktanteile aufzubauen.
Gebrauchte Elektrofahrzeuge werden zum zusätzlichen Wachstumsmotor
Auch der Gebrauchtwagenmarkt könnte eine wichtige Rolle für die weitere Verbreitung der Elektromobilität in Indien spielen. 27 Prozent der Befragten bewerten den Kauf eines gebrauchten Elektrofahrzeugs als sehr attraktiv. Damit liegt Indien deutlich vor Deutschland, den USA und Großbritannien.
Voraussetzung für ein weiteres Marktwachstum bleibt jedoch das Vertrauen in die Batterie. 44 Prozent der Befragten geben an, dass ein zertifizierter Bericht zur Batteriegesundheit ihre Wahrscheinlichkeit erhöhen würde, ein gebrauchtes Elektrofahrzeug zu erwerben. Batteriezertifikate, Garantien und professionelle Gebrauchtwagenprogramme könnten daher zu wichtigen Bausteinen künftiger Geschäftsmodelle werden.
"Die hohe Offenheit gegenüber gebrauchten Elektrofahrzeugen zeigt, dass viele Verbraucher nicht zwingend nach dem neuesten Modell suchen, sondern nach einem bezahlbaren und verlässlichen Einstieg in die Elektromobilität. Für Hersteller liegt hier ein Hebel: zertifizierte Gebrauchtwagenprogramme und Batteriezertifikate schaffen Vertrauen und senken die Einstiegshürde", so Manuel Schuler.
Lokale Wertschöpfung entscheidet über den Markterfolg
Für internationale Hersteller reicht es daher nicht aus, Elektrofahrzeuge lediglich nach Indien zu exportieren. Die Studienergebnisse und die Entwicklung des Marktes zeigen, dass langfristiger Erfolg eine starke lokale Verankerung erfordert. Neben wettbewerbsfähigen Produkten gewinnen lokale Produktionskapazitäten, regionale Partnerschaften und die Integration in entstehende indische Wertschöpfungsnetzwerke zunehmend an Bedeutung.
Die Entwicklung erinnert in Teilen an die frühen Wachstumsjahre des chinesischen Elektromobilitätsmarktes. Hersteller, die frühzeitig lokale Kompetenzen, Partnerschaften und Wertschöpfung aufbauen, können nicht nur am Wachstum partizipieren, sondern die zukünftige Wettbewerbslandschaft aktiv mitgestalten.
"Deutsche und europäische Automobilhersteller müssen entscheiden, welche Rolle sie beim Aufbau des indischen Ökosystems für Elektromobilität übernehmen wollen. Die Erfahrungen aus China zeigen, dass frühe Investitionen in lokale Partnerschaften und Wertschöpfung erhebliche Wachstumschancen schaffen können. Deutsche und europäische Hersteller konnten über viele Jahre von Marktzugang, Skaleneffekten und profitablen Joint Ventures profitieren. Gleichzeitig trugen diese Partnerschaften zum Aufbau eines zunehmend eigenständigen und global wettbewerbsfähigen lokalen Automobilökosystems bei. Ob Indien eine vergleichbare Entwicklung vollziehen wird, ist offen. Die strategische Leitlinie bleibt jedoch dieselbe: Wer heute lokale Kompetenzen und Partnerschaften aufbaut, partizipiert am Wachstum und prägt zugleich die Wettbewerbslandschaft von morgen", resümiert Manuel Schuler.
Über die Umfrage
Die BearingPoint-Studie basiert auf einer internationalen Online-Befragung von Autofahrerinnen, Autofahrern und potenziellen Fahrzeugkäufern in Deutschland, Großbritannien, den USA, China und Indien. Insgesamt wurden rund 10.000 Personen befragt. Die Erhebungen fanden länderspezifisch zwischen Ende Januar und Ende März 2026 statt. Abgefragt wurden unter anderem Kaufabsichten, bevorzugte Antriebsarten, Nutzungs- und Finanzierungsmodelle, Markenpräferenzen und Einstellungen zu gebrauchten Elektrofahrzeugen. Die indische Stichprobe hat einen urbanen Schwerpunkt. Die Ergebnisse beschreiben daher insbesondere die Perspektive urbaner indischer Konsumentinnen und Konsumenten.
Über BearingPoint
BearingPoint ist eine unabhängige Management- und Technologieberatung mit europäischen Wurzeln und globaler Reichweite, die Unternehmen mithilfe moderner Technologien transformiert. Wir unterstützen Unternehmen bei der Transformation, indem wir fundiertes Branchenwissen mit starken Kompetenzen in Strategie, Geschäftsprozessen, Technologie und KI kombinieren. Unsere Beraterteams arbeiten dabei in unterschiedlichsten Industrien - immer nah am Kunden. Spezialisierte SAP- und Microsoft-Einheiten, ein starker Fokus auf KI sowie ergebnisorientierte Softwarelösungen ermöglichen maßgeschneiderte, innovative Lösungen für die Herausforderungen unserer Kunden.
Zu BearingPoints Kunden gehören viele der weltweit führenden Unternehmen und Organisationen. Das globale Netzwerk von BearingPoint mit mehr als 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt Kunden in über 70 Ländern und engagiert sich gemeinsam mit ihnen für einen messbaren und langfristigen Geschäftserfolg.
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