FRANKFURT (dpa-AFX) - Das SDax-Unternehmen Teamviewer hat am Dienstag seine Anleger einmal mehr herb enttäuscht. Der Kurs des Fernwartungssoftware-Anbieters brach um ein Viertel ein, weil 2026 jetzt anders als bisher kein Umsatzwachstum mehr erwartet wird. Zeitweise stand der Kurs mit 5,35 Euro auf dem tiefsten Stand seit Juli. Zuletzt wurden dann 5,40 Euro für die Aktien bezahlt. Die Jahresbilanz ist durch den Kurseinbruch wieder klar negativ geworden.
Teamviewer rechnet wegen verzögerter Vertragsabschlüsse bei Großkunden und wegen wirtschaftlicher Unsicherheiten in diesem Jahr nicht mehr mit einem Umsatzwachstum. Der Erlös dürfte währungsbereinigt gegenüber dem Pro-Forma-Wert des Vorjahres um ein bis zwei Prozent sinken, hieß es. Bisher war ein Abschneiden mindestens auf Vorjahresniveau bis zu einem Wachstum von 3 Prozent anvisiert worden.
Laut DZ-Bank-Experte Armin Kremser verhinderten überraschend deutliche Kundenabwanderungen im Enterprise-Bereich ein besseres Abschneiden./tih/mis




