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MÄRKTE USA/Börse uneinheitlich erwartet - Apple und Palantir schwach

DJ MÄRKTE USA/Börse uneinheitlich erwartet - Apple und Palantir schwach

DOW JONES--Am Dienstag zeichnet sich an den US-Börsen keine einheitliche Tendenz zur Eröffnung ab. Während der S&P-Future vorbörslich knapp behauptet tendiert, legt der Nasdaq-Future um 0,3 Prozent zu. Vor dem Ergebnis der US-Kongresswahl dominiert weiterhin Zurückhaltung, wie es heißt. Beide Häuser des Kongresses - Repräsentantenhaus und Senat - werden derzeit von den Republikanern, der Partei des US-Präsidenten Donald Trump, dominiert.

Trump hat sich bisher als eifriger Verfechter der Künstlichen Intelligenz (KI) gezeigt. Doch die wachsende KI-Skepsis der Wähler, die um ihre Jobs fürchten und dem Bau von Datenzentren kritisch gegenüberstehen, könnte die Republikaner ihre Mehrheit kosten. Auch die seit dem Amtsantritt Trumps und nicht zuletzt durch den Iran-Krieg gestiegenen Lebenshaltungskosten sind ein Thema, das viele Wähler beschäftigt.

Im Blick stehen daneben Zahlen und Ausblick von Apple. Der iPhone-Hersteller hat zwar im dritten Quartal besser abgeschnitten als erwartet, doch enttäuschte die Unternehmensprognose der Bruttomarge, denn Apple rechnet mit höheren Preisen für Speicherchips. Im vorbörslichen Handel fällt die Apple-Aktie um 3,8 Prozent.

Mit Enttäuschung werden auch die Zahlen von Palantir (-5,9%) aufgenommen, obwohl diese die Erwartungen übertroffen haben. Das Unternehmen meldete jedoch ein langsameres Wachstum neuer Verträge.

Die Aktien von Pfizer verlieren 0,2 Prozent, nachdem der Pharmakonzern bei Vorlage seines Quartalsausweises den Ausblick erhöht hat. Auch der Chemiekonzern Dupont ist zuversichtlicher für das laufende Geschäftsjahr, was der Aktie zu einem Plus von 1,9 Prozent verhilft. Shopify (-15%) hat mit Umsatz und operativem Bruttoergebnis die Erwartungen von Analysten verfehlt.

An Konjunkturdaten werden nur die Auftragseingänge der Industrie und die Stellenangebote jeweils aus dem September veröffentlicht.

Die am Vortag kräftig gefallenen Ölpreise stabilisieren sich. Der Preis für das Barrel Brentöl steigt 0,1 Prozent auf knapp 106 Dollar. Zu Wochenbeginn war der Preis um gut 7 Prozent abgesackt mit der Hoffnung auf eine diplomatische Lösung im Iran-Krieg. Nun berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf US-Regierungsvertreter, US-Streitkräfte hätten die iranische Insel Qeschm angegriffen. Am Anleihemarkt ziehen die Renditen wieder an; die Zehnjahresrendite steigt um 4 Basispunkte auf 4,93 Prozent. Der Dollar tendiert gut behauptet.

=== 
US-Treasuries      Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre           4,60 +0,02    4,62      4,58 
5 Jahre           4,72 +0,03    4,74      4,70 
10 Jahre          4,93 +0,04    4,94      4,90 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mo, 17:20 Uhr 
EUR/USD          1,1182  -0,0  -0,0003     1,1185     1,1196 
EUR/JPY          176,91  +0,1   0,2300     176,68    176,7200 
EUR/CHF          0,9158  +0,0   0,0002     0,9156     0,9177 
EUR/GBP          0,8334  -0,1  -0,0009     0,8343     0,8341 
USD/JPY          158,21  +0,2   0,2700     157,94    157,8300 
GBP/USD          1,3415  +0,1   0,0010     1,3405     1,3414 
USD/CNY          6,6721  +0,4   0,0241     6,6480     6,6480 
USD/CNH          6,672  +0,4   0,0259     6,6461     6,6471 
AUS/USD          0,6982  -0,2  -0,0014     0,6996     0,7015 
Bitcoin/USD      77.296,02  +0,7   565,09    76.730,93   77.353,25 
 
ROHOEL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         97,20  +0,8    0,74      96,46 
Brent/ICE         104,89  +0,1    0,12     104,77 
 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          3.934,22  -0,3   -13,20    3.947,42 
Silber           49,64  -1,9   -0,99      50,63 
Platin         1.433,20  -1,1   -16,05    1.449,25 
 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/hab

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November 03, 2026 08:26 ET (13:26 GMT)

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Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

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