DJ Aktien Schweiz etwas leichter - Schwergewichte belasten SMI
DOW JONES--Zurückhaltung hat auch am Dienstag den Handel am schweizerischen Aktienmarkt geprägt. Anleger warteten auf das Ergebnis der US-Kongresswahl, das am Mittwoch erwartet werde, hieß es aus dem Handel. Beide Häuser des Kongresses - Repräsentantenhaus und Senat - werden derzeit von den Republikanern, der Partei des US-Präsidenten Donald Trump, kontrolliert. Trump hat sich bisher als eifriger Verfechter der Künstlichen Intelligenz (KI) gezeigt. Doch die wachsende KI-Skepsis der Wähler, die um ihre Jobs fürchten und dem Bau von Datenzentren kritisch gegenüberstehen, könnte die Republikaner ihre Mehrheit kosten. Auch die seit dem Amtsantritt Trumps und nicht zuletzt durch den Iran-Krieg gestiegenen Lebenshaltungskosten sind ein Thema, das viele Wähler beschäftigt.
Der SMI verlor 0,4 Prozent auf 14.743 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 14 Kursverlierer und sechs -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 23,61 (zuvor: 22,19) Millionen Aktien.
Die schon am Montag kräftig abverkauften Pharmaschwergewichte Novartis (kaum verändert) und Roche (-1,6%) konnten anfängliche Gewinne nicht halten. Das ebenfalls als defensiv geltende Schwergewicht Nestle schloss 0,3 Prozent niedriger.
Aktien des Bausektors, die zu Wochenbeginn den Markt angeführt hatten, wurden nun verkauft. Amrize, Geberit und Sika verloren 0,7 bis 2,2 Prozent. Geberit hatte Geschäftszahlen vorgelegt, die im Handel als solide bezeichnet wurden. Marktteilnehmer führten das Kursminus auf Gewinnmitnahmen zurück. Holcim hielten sich mit plus 0,1 Prozent besser als der Markt.
Nach dem überraschenden Rücktritt des Finanzchefs verloren Galderma 1,3 Prozent. CFO Luigi La Corte hatte sein Amt erst vor wenigen Monaten angetreten. Auf der Gewinnerseite fanden sich ABB, die nachrichtenlos um 1,6 Prozent stiegen.
In der zweiten Reihe fielen Sonova um 1,3 Prozent. Die UBS hatte die Titel auf "Neutral" abgestuft. Clariant gewannen 1,4 Prozent. Die Geschäftszahlen zum dritten Quartal hatten die Erwartungen verfehlt, wie die Analysten von JP Morgen anmerkten. Die Aussagen zu den Aufträgen im vierten Quartal seien jedoch ermutigend.
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November 03, 2026 11:47 ET (16:47 GMT)
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