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MÄRKTE USA/Etwas fester - Apple und Palantir nach Zahlen schwach

DJ MÄRKTE USA/Etwas fester - Apple und Palantir nach Zahlen schwach

DOW JONES--Überwiegend im Plus zeigen sich US-Aktien am Dienstag. Der Dow-Jones-Index sinkt zwar gegen Mittag (Ortszeit New York) um 0,4 Prozent auf 51.770 Punkte. Der S&P-500 gewinnt jedoch 0,5 Prozent, der Nasdaq-Composite legt um 1,0 Prozent zu. Vor dem Ergebnis der US-Kongresswahl dominiert weiterhin Zurückhaltung, wie es heißt. Beide Häuser des Kongresses - Repräsentantenhaus und Senat - werden derzeit von den Republikanern, der Partei des US-Präsidenten Donald Trump, kontrolliert.

Trump hat sich bisher als eifriger Verfechter der Künstlichen Intelligenz (KI) gezeigt. Doch die wachsende KI-Skepsis der Wähler, die um ihre Jobs fürchten und dem Bau von Datenzentren kritisch gegenüberstehen, könnte die Republikaner ihre Mehrheit kosten. Auch die seit dem Amtsantritt Trumps und nicht zuletzt durch den Iran-Krieg gestiegenen Lebenshaltungskosten sind ein Thema, das viele Wähler beschäftigt.

Unter den Konjunkturdaten des Tages stiegen die Auftragseingänge der Industrie im September stärker als erwartet. Die Zahl der offenen Stellen erreichte im September überraschend den höchsten Stand seit vier Monaten. Die Daten sprechen tendenziell für weitere Zinserhöhungen der US-Notenbank, kommentieren die Analysten von BMO.

Im Blick stehen daneben Zahlen und Ausblick von Apple. Der iPhone-Hersteller hat zwar im dritten Quartal besser abgeschnitten als erwartet, doch enttäuschte die Unternehmensprognose der Bruttomarge, denn Apple rechnet mit höheren Preisen für Speicherchips. Die Apple-Aktie fällt um 2,1 Prozent.

Mit Enttäuschung werden auch die Zahlen von Palantir (-2,1%) aufgenommen, obwohl diese die Erwartungen übertroffen haben. Das Unternehmen meldete jedoch ein langsameres Wachstum neuer Verträge.

Die Aktien von Pfizer fallen um 1 Prozent, nachdem der Pharmakonzern bei Vorlage seines Quartalsausweises den Ausblick erhöht hat. Der Umsatz mit Covid-Produkten ist weiter gesunken. Pfizer setzt daher verstärkt auf Krebstherapien und Mittel zur Gewichtsreduktion.

Auch der Chemiekonzern Dupont ist zuversichtlicher für das laufende Geschäftsjahr, was der Aktie zu einem Plus von rund 9 Prozent verhilft. Shopify (-5,4%) hat mit Umsatz und operativem Bruttoergebnis die Erwartungen von Analysten verfehlt.

Die schon am Vortag kräftig gefallenen Ölpreise geben weiter nach. Der Preis für das Barrel Brentöl sinkt um 1,2 Prozent auf 103,50 Dollar. Die Akteure am Ölmarkt setzten weiter auf eine diplomatische Lösung im Iran-Krieg, heißt es. Am Anleihemarkt ziehen die Renditen wieder an, auch gestützt von den besser als erwartet ausgefallenen Konjunkturdaten; die Zehnjahresrendite steigt um 6 Basispunkte auf 4,96 Prozent. Der Dollar tendiert gut behauptet.

=== 
INDEX          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA          51.769,51  -0,4  -214,47    51.983,98 
S&P-500         7.581,08  +0,5   +39,68    7.541,40 
NASDAQ Comp      25.424,72  +1,0  +260,35    25.164,36 
NASDAQ 100       28.257,60  +1,0  +267,78    27.989,82 
 
US-Treasuries      Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre           4,62 +0,04    4,64      4,56 
5 Jahre           4,75 +0,06    4,76      4,68 
10 Jahre          4,96 +0,06    4,97      4,89 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mo, 17:20 Uhr 
EUR/USD          1,1194  +0,1   0,0009     1,1185     1,1196 
EUR/JPY          177,46  +0,4   0,7800     176,68    176,7200 
EUR/CHF          0,9184  +0,3   0,0028     0,9156     0,9177 
EUR/GBP          0,8341  -0,0  -0,0002     0,8343     0,8341 
USD/JPY          158,5  +0,4   0,5600     157,94    157,8300 
GBP/USD          1,3419  +0,1   0,0014     1,3405     1,3414 
USD/CNY          6,6701  +0,3   0,0221     6,6480     6,6480 
USD/CNH          6,6698  +0,4   0,0237     6,6461     6,6471 
AUS/USD          0,6972  -0,3  -0,0024     0,6996     0,7015 
Bitcoin/USD      77.615,14  +1,2   884,21    76.730,93   77.353,25 
 
ROHOEL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         96,06  -0,4   -0,40      96,46 
Brent/ICE         103,5  -1,2   -1,27     104,77 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          3.928,48  -0,5   -18,94    3.947,42 
Silber           49,68  -1,9   -0,95      50,63 
Platin         1.428,77  -1,4   -20,48    1.449,25 
 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/apo

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November 03, 2026 12:33 ET (17:33 GMT)

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Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

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Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

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