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"Blue Wave" in den USA bestätigt: Die Demokraten haben sich die Kontrolle über den Senat und das Repräsentantenhaus gesichert. Bemerkenswert sind starke Zugewinne in traditionell republikanischen Bundesstaaten: Senatssitze in Texas, South Carolina, Kansas und Iowa gingen an die Demokraten, während Schlüsselmandate in Georgia und New Hampshire verteidigt wurden.
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Mehrheitsverhältnisse noch offen: Das exakte Ausmaß der demokratischen Mehrheiten in beiden Kammern steht derzeit noch nicht final fest.
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Geteilte Macht ("Divided Government"): Mit einem demokratisch kontrollierten Kongress und Donald Trump im Weißen Haus stehen den USA zwei Jahre politischer Stillstand bzw. Kompromisszwang bevor. Weitere Steuersenkungen, Deregulierungen und umfangreiche Gesetzesinitiativen werden erheblich schwieriger durchzusetzen sein; die parlamentarische Aufsicht ("Oversight") wird spürbar zunehmen.
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Exekutivbefugnisse bleiben intakt: Trump behält weitreichende Vollmachten, insbesondere in der Handels- und Außenpolitik. Die Wahlergebnisse bedeuten daher keineswegs automatisch eine Rücknahme von Zöllen oder eine Kehrtwende in Washingtons Iran-Politik.
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Renditen und Dollar geben nach: Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen sank nach Bekanntwerden der Ergebnisse auf rund 4,90 - Der US-Dollar gab ebenfalls nach (USDIDX -0,36 - da Investoren ihre Erwartungen hinsichtlich weiterer Steuersenkungen und fiskalischer Impulse zurückschraubten.
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Tech-Sektor unter Druck wegen KI-Infrastruktur: Technologiewerte gerieten ins Minus, da die Märkte strengere Auflagen für den Ausbau von KI-Rechenzentren einpreisen. Der Widerstand gegen neue Datenzentren wächst vor allem aufgrund steigender Strompreise, hohen Wasserverbrauchs und der Belastung lokaler Netze. Diese Risiken gehen vor allem von bundesstaatlichen und kommunalen Initiativen aus.
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Texas wählt neue Führung: Die Demokratin Gina Hinojosa setzte sich bei den Gouverneurswahlen in Texas gegen Greg Abbott durch; James Talarico gewann den Senatssitz. Hinojosa hatte ihren Wahlkampf unter anderem auf eine strengere Regulierung von Rechenzentren ausgerichtet - ein brisanter Faktor für Texas als Kernregion der US-amerikanischen KI-Infrastruktur.
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Globale Halbleiter-Korrektur: Der US100 (Nasdaq 100) verlor zwischenzeitlich über 2 - bevor eine leichte Erholung einsetzte. In Tokio schloss der Nikkei 225 mit einem Minus von 1,33 - SoftBank und Chiptitel zählten zu den größten Verlierern. Auch südkoreanische und taiwanische Halbleiterhersteller gerieten unter Abgabedruck....
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