Bonn (ots) -
Mineralwasser gehört für viele von uns einfach zum Alltag: Flasche auf, trinken, fertig. Aber auch ein Blick aufs Etikett lohnt sich. Dort stehen nämlich jede Menge Angaben zu Calcium, Magnesium, Natrium oder Hydrogencarbonat. Und die Werte variieren von Mineralwasser zu Mineralwasser. Aber was steckt eigentlich dahinter - und was bringen diese Mineralstoffe unserem Körper überhaupt? Das erklärt uns jetzt meine Kollegin Helke Michael.
Sprecherin: Mineralstoffe sind lebensnotwendige Nährstoffe, die der Körper nicht selber herstellen kann, die aber wichtige Aufgaben im Körper haben, erklärt Professor Martin Smollich vom Institut für Ernährungsmedizin des Universitätsklinikum Schleswig-Holstein.
O-Ton 1 (Prof. Dr. rer. nat. Martin Smollich, 36 Sek.): "Calcium, das kennen die meisten wahrscheinlich im Zusammenhang mit Knochen und Zähnen, weil Calcium eben das Baumaterial zentral da ist. Aber Calcium spielt zum Beispiel auch eine ganz wichtige Rolle für die Muskelfunktion, dass die Muskeln kontrahieren können und für die Blutgerinnung ist Calcium auch unverzichtbar. Bei Magnesium ist es so, dass Magnesium brauchen wir auch für die Muskelaktivität und für das Nervensystem, aber auch für die Enzyme im gesamten Zellstoffwechsel und Natrium wiederum spielt eine ganz zentrale Rolle für den Flüssigkeitshaushalt und bei der Weiterleitung von Nervenimpulsen in den Nervenzellen, also da hat wirklich jeder Mineralstoff eine ganz konkrete Funktion."
Sprecherin: Damit unser Körper die Mineralstoffe überhaupt aufnehmen kann, müssen diese in gelöster Form - wie zum Beispiel im Mineralwasser - vorliegen.
O-Ton 2 (Prof. Dr. rer. nat. Martin Smollich, 31 Sek.): "Das heißt, wenn wir Mineralstoffe in Form eines Steines irgendwie verschlucken würden, die würden nicht so gut aufgenommen werden, die müssen gelöst werden. Wie viel davon dann tatsächlich auch aus Mineralwasser aufgenommen wird, hängt vom jeweiligen Mineralstoff ab und von anderen Faktoren, wie zum Beispiel, wie viel trinke ich, wie viel schwitze ich, aber auch ist der Magen jetzt voll oder leer, aber grundsätzlich ist es auf jeden Fall so, dass Mineralwasser sehr, sehr gut zur täglichen Versorgung mit Mineralstoffen beitragen kann. Vorausgesetzt natürlich, dass dann in diesem Mineralwasser auch relevante Mengen drin sind."
Sprecherin: Übrigens: Für gesunde Menschen reicht es, sich gut zu ernähren und ausreichend Mineralwasser zu trinken.
O-Ton 3 (Prof. Dr. rer. nat. Martin Smollich, 37 Sek.): "Aber grundsätzlich ist es schon mal wichtig, sich klarzumachen, dass unser Körper keinen riesengroßen Mineralstoffspeicher hat, sondern die gehen kontinuierlich verloren. Das ist vor allen Dingen über die Nieren und dann über den Urin, aber auch über den Stuhl und ganz wichtig auch über den Schweiß. Und jetzt im normalen Alltag sind diese Verluste überschaubar und die können problemlos dann natürlich über Ernährung und über Trinken wieder ausgeglichen werden. Deutlich größer sind diese Mineralstoffverluste zum Beispiel bei starkem Schwitzen, wenn es draußen heiß ist oder bei intensiver körperlicher Belastung, bei Sport oder auch, wenn ich zum Beispiel krank bin mit Durchfall und Erbrechen. Und dann muss man gezielt darauf achten, wirklich ausreichend mit Mineralstoffen versorgt zu sein."
Mineralwasser löscht nicht nur den Durst, sondern kann uns je nach Zusammensetzung auch mit Mineralstoffen versorgen. Calcium, Magnesium oder Natrium übernehmen dabei ganz unterschiedliche Aufgaben - für Knochen, Muskeln, Nerven und unseren Flüssigkeitshaushalt. Beim nächsten Blick aufs Etikett wissen wir also vielleicht schon ein bisschen besser, was die Zahlen dort eigentlich bedeuten. Mehr Infos dazu finden Sie im Netz unter mineralwasser punkt com.
Pressekontakt:
Frank Habekost
WPR COMMUNICATION GmbH & Co. KG
Schulstraße 25, 53757 Sankt Augustin
Tel. +49 (0) 22 41 23 40 7-18/ Fax: -10
E-Mail: habekost@wprc.de Web: www.wprc.de
Original-Content von: Informationszentrale Deutsches Mineralwasser, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/28299/6383845
Mineralwasser gehört für viele von uns einfach zum Alltag: Flasche auf, trinken, fertig. Aber auch ein Blick aufs Etikett lohnt sich. Dort stehen nämlich jede Menge Angaben zu Calcium, Magnesium, Natrium oder Hydrogencarbonat. Und die Werte variieren von Mineralwasser zu Mineralwasser. Aber was steckt eigentlich dahinter - und was bringen diese Mineralstoffe unserem Körper überhaupt? Das erklärt uns jetzt meine Kollegin Helke Michael.
Sprecherin: Mineralstoffe sind lebensnotwendige Nährstoffe, die der Körper nicht selber herstellen kann, die aber wichtige Aufgaben im Körper haben, erklärt Professor Martin Smollich vom Institut für Ernährungsmedizin des Universitätsklinikum Schleswig-Holstein.
O-Ton 1 (Prof. Dr. rer. nat. Martin Smollich, 36 Sek.): "Calcium, das kennen die meisten wahrscheinlich im Zusammenhang mit Knochen und Zähnen, weil Calcium eben das Baumaterial zentral da ist. Aber Calcium spielt zum Beispiel auch eine ganz wichtige Rolle für die Muskelfunktion, dass die Muskeln kontrahieren können und für die Blutgerinnung ist Calcium auch unverzichtbar. Bei Magnesium ist es so, dass Magnesium brauchen wir auch für die Muskelaktivität und für das Nervensystem, aber auch für die Enzyme im gesamten Zellstoffwechsel und Natrium wiederum spielt eine ganz zentrale Rolle für den Flüssigkeitshaushalt und bei der Weiterleitung von Nervenimpulsen in den Nervenzellen, also da hat wirklich jeder Mineralstoff eine ganz konkrete Funktion."
Sprecherin: Damit unser Körper die Mineralstoffe überhaupt aufnehmen kann, müssen diese in gelöster Form - wie zum Beispiel im Mineralwasser - vorliegen.
O-Ton 2 (Prof. Dr. rer. nat. Martin Smollich, 31 Sek.): "Das heißt, wenn wir Mineralstoffe in Form eines Steines irgendwie verschlucken würden, die würden nicht so gut aufgenommen werden, die müssen gelöst werden. Wie viel davon dann tatsächlich auch aus Mineralwasser aufgenommen wird, hängt vom jeweiligen Mineralstoff ab und von anderen Faktoren, wie zum Beispiel, wie viel trinke ich, wie viel schwitze ich, aber auch ist der Magen jetzt voll oder leer, aber grundsätzlich ist es auf jeden Fall so, dass Mineralwasser sehr, sehr gut zur täglichen Versorgung mit Mineralstoffen beitragen kann. Vorausgesetzt natürlich, dass dann in diesem Mineralwasser auch relevante Mengen drin sind."
Sprecherin: Übrigens: Für gesunde Menschen reicht es, sich gut zu ernähren und ausreichend Mineralwasser zu trinken.
O-Ton 3 (Prof. Dr. rer. nat. Martin Smollich, 37 Sek.): "Aber grundsätzlich ist es schon mal wichtig, sich klarzumachen, dass unser Körper keinen riesengroßen Mineralstoffspeicher hat, sondern die gehen kontinuierlich verloren. Das ist vor allen Dingen über die Nieren und dann über den Urin, aber auch über den Stuhl und ganz wichtig auch über den Schweiß. Und jetzt im normalen Alltag sind diese Verluste überschaubar und die können problemlos dann natürlich über Ernährung und über Trinken wieder ausgeglichen werden. Deutlich größer sind diese Mineralstoffverluste zum Beispiel bei starkem Schwitzen, wenn es draußen heiß ist oder bei intensiver körperlicher Belastung, bei Sport oder auch, wenn ich zum Beispiel krank bin mit Durchfall und Erbrechen. Und dann muss man gezielt darauf achten, wirklich ausreichend mit Mineralstoffen versorgt zu sein."
Mineralwasser löscht nicht nur den Durst, sondern kann uns je nach Zusammensetzung auch mit Mineralstoffen versorgen. Calcium, Magnesium oder Natrium übernehmen dabei ganz unterschiedliche Aufgaben - für Knochen, Muskeln, Nerven und unseren Flüssigkeitshaushalt. Beim nächsten Blick aufs Etikett wissen wir also vielleicht schon ein bisschen besser, was die Zahlen dort eigentlich bedeuten. Mehr Infos dazu finden Sie im Netz unter mineralwasser punkt com.
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