DJ Deutsche Telekom hebt Jahresprognose leicht an und will höhere Dividende zahlen
Von Britta Becks
DOW JONES--Die Deutsche Telekom ist im dritten Quartal 2026 weiter auf Wachstumskurs geblieben und hat ihre Jahresprognose leicht angehoben. Demnach plant der Bonner Konzern beim Free Cashflow AL für 2026 nun mit rund 20,1 Milliarden nach bislang rund 20,0 (Vorjahresvergleichswert 19,3) Milliarden Euro und einem bereinigten EBITDA AL mit rund 47,6 Milliarden nach zuvor rund 47,5 (Vorjahresvergleichswert 44,7) Milliarden Euro. Damit gibt der DAX-Konzern die höheren Erwartungen der US-Tochter T-Mobile weiter. Das bereinigte Ergebnis je Aktie wird weiterhin bei rund 2,20 (2,00) Euro erwartet.
Ihren Aktionären will die Telekom für 2026 mit 1,10 Euro je Aktie eine im Vergleich zum Jahr 2025 um 10 Prozent höhere Dividende zahlen. Außerdem sollen 2027 eigene Aktien im Volumen von bis zu 2 Milliarden Euro zurückgekauft werden.
Im dritten Quartal wuchs die Telekom um 7,5 Prozent auf 31,1 Milliarden Euro. Analysten hatten der Telekom im Mittel 30,38 Milliarden Euro Umsatz zugetraut. Organisch, also ohne den Einfluss von Wechselkursveränderungen und des Konsolidierungskreises, legte der Konzernumsatz um 5,5 Prozent zu. Die Service-Umsätze stiegen organisch um 4,1 (berichtet 6,1) Prozent auf 26 Milliarden Euro.
Auch auf ihrem Heimatmarkt ist die Telekom im abgelaufenen Quartal - nicht zuletzt dank der Fußball-WM - spürbar gewachsen: Der Umsatz stieg um 3,9 (organisch 4,1) Prozent auf 6,6 Milliarden Euro.
Das bereinigte EBITDA AL fiel mit 12,2 Milliarden Euro um 9,9 Prozent höher aus als vor einem Jahr. Hier hatte die Konsensschätzung auf 11,96 Milliarden Euro gelautet. Organisch legte das bereinigte EBITDA AL um 8,0 Prozent zu. Der Free Cashflow AL erhöhte sich um 1,4 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro. Analysten hatten den Free Cashflow AL im Mittel auf 5,41 Milliarden Euro veranschlagt.
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November 05, 2026 01:00 ET (06:00 GMT)
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