Was kann die Aktie von DEWB wachküssen? Wohl vor allem ein lukrativer Exit oder zumindest ein Teilverkauf einer Beteiligung, der zu einem deutlichen Jahresgewinn führt. Ein Kandidat dafür ist die Beteiligung Stableton, die sich in den letzten beiden Jahren sehr gut entwickelt hat und deren aktuelle Bewertung nach unserer Einschätzung deutlich über dem Einstand liegt. Wann sich hier genau eine Verkaufsgelegenheit bietet, ist aktuell aber noch offen. Das Management hatte aber im Halbjahresbericht das Ziel formuliert, die wesentlichen Beteiligungswerte bis Ende nächsten Jahres zu realisieren.
Das betrifft dann auch die Kernbeteiligung LAIQON, von der ebenfalls zumindest ein Teil über kurz oder lang veräußert werden könnte - wenn die Konditionen stimmen. Das tun sie beim aktuell niedrigen Börsenkurs noch nicht. Aber es gibt hier Treiber, die bald für eine Änderung sorgen könnten. Denn das Unternehmen peilt für das laufende Jahr einen Sprung bei Umsatz und operativem Ergebnis an - und liegt zumindest beim Ausbau der Assets under Management per Mitte Oktober voll im Plan. Gelingt LAIQON eine Zielerreichung und damit der operative Breakeven, könnte die Aktie neu bewertet werden, was auch der Aktie von DEWB einen Schub geben könnte.
Kurzfristig dürfte das der wichtigste Treiber für den Anteilsschein von DEWB darstellen - und bis Ende nächsten Jahres rücken dann mögliche Anteilsverkäufe in den Blickpunkt. Die Leidenszeit der DEWB-Aktionäre könnte daher bald enden.
(aktien-global.de, erstellt 05.11.26, 10:05 Uhr, veröffentlicht 05.11.26, 10:10 Uhr, bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu potenziellen Interessenkonflikten: https://www.aktien-global.de/impressum/)
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