Bochum (ots) -
Rund 2,38 Milliarden Euro hat die gesetzliche Krankenversicherung im Jahr 2025 für Dialysebehandlungen ausgegeben. Das geht aus einer aktuellen Antwort der Bundesregierung hervor. Die Zahl macht deutlich, welche finanzielle Bedeutung schwere Nierenerkrankungen für das Gesundheitssystem haben. Umso wichtiger ist es, gesundheitliche Risiken frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig zu handeln. Genau hier setzt das Projekt "Mein Nierenkompass" an, das von einem Netzwerk aus Betriebskrankenkassen gemeinsam entwickelt wurde und jetzt in die Pilotphase gestartet ist. Die VIACTIV Krankenkasse hat die Entwicklung aktiv begleitet.
"Viele Menschen erfahren erst von ihrer Nierenerkrankung, wenn diese bereits weit fortgeschritten ist. Dabei liegt gerade im frühen Erkennen eine große Chance", erklärt Müller, der selbst Arzt ist.
Gesundheitsrisiken erkennen und gezielt handeln
Im Mittelpunkt des Projekts steht ein neuer Versorgungsansatz, der vorhandene Gesundheitsdaten nutzt, um Versicherte mit einem erhöhten Risiko für eine chronische Nierenkrankheit zu identifizieren und gezielt anzusprechen.Ein einfacher Test zu Hause kann erste Hinweise auf eine mögliche Erkrankung liefern. Auffällige Ergebnisse werden anschließend in der Hausarztpraxis medizinisch abgeklärt. Die Krankenkassen begleiten ihre Versicherten auf diesem Weg.
Von der gemeinsamen Idee in die Versorgungspraxis
Rund ein Dutzend Betriebskrankenkassen haben über zwei Jahre gemeinsam die Grundlagen für "Mein Nierenkompass" erarbeitet. "Gute Ideen für eine bessere Gesundheitsversorgung gibt es viele. Entscheidend ist aber, dass daraus konkrete Angebote werden, die bei den Versicherten ankommen", sagt Müller. "Jetzt wollen wir herausfinden, wie gut wir die Menschen erreichen, wie die Zusammenarbeit zwischen Krankenkassen und Behandelnden funktioniert und welche Erkenntnisse wir für die weitere Versorgung gewinnen können."
Mehr gesunde Lebensjahre als gemeinsames Ziel
Aus Sicht der VIACTIV braucht eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung Krankenkassen, die über ihre bisherigen Aufgaben hinaus Verantwortung übernehmen und die Versorgung gemeinsam mit den Gesundheitsberufen weiterentwickeln.
"Wir müssen Versorgung stärker von den Menschen her denken. Dafür sollten wir die Möglichkeiten der Krankenkassen und die medizinische Kompetenz der Gesundheitsberufe viel enger miteinander verbinden", betont Markus Müller.
Pressekontakt:
Tobias Dunkel
Presse und Kommunikation
Telefon 0234 479-2489
tobias.dunkel@viactiv.de
Original-Content von: VIACTIV Krankenkasse, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/121326/6385456
Rund 2,38 Milliarden Euro hat die gesetzliche Krankenversicherung im Jahr 2025 für Dialysebehandlungen ausgegeben. Das geht aus einer aktuellen Antwort der Bundesregierung hervor. Die Zahl macht deutlich, welche finanzielle Bedeutung schwere Nierenerkrankungen für das Gesundheitssystem haben. Umso wichtiger ist es, gesundheitliche Risiken frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig zu handeln. Genau hier setzt das Projekt "Mein Nierenkompass" an, das von einem Netzwerk aus Betriebskrankenkassen gemeinsam entwickelt wurde und jetzt in die Pilotphase gestartet ist. Die VIACTIV Krankenkasse hat die Entwicklung aktiv begleitet.
"Viele Menschen erfahren erst von ihrer Nierenerkrankung, wenn diese bereits weit fortgeschritten ist. Dabei liegt gerade im frühen Erkennen eine große Chance", erklärt Müller, der selbst Arzt ist.
Gesundheitsrisiken erkennen und gezielt handeln
Im Mittelpunkt des Projekts steht ein neuer Versorgungsansatz, der vorhandene Gesundheitsdaten nutzt, um Versicherte mit einem erhöhten Risiko für eine chronische Nierenkrankheit zu identifizieren und gezielt anzusprechen.Ein einfacher Test zu Hause kann erste Hinweise auf eine mögliche Erkrankung liefern. Auffällige Ergebnisse werden anschließend in der Hausarztpraxis medizinisch abgeklärt. Die Krankenkassen begleiten ihre Versicherten auf diesem Weg.
Von der gemeinsamen Idee in die Versorgungspraxis
Rund ein Dutzend Betriebskrankenkassen haben über zwei Jahre gemeinsam die Grundlagen für "Mein Nierenkompass" erarbeitet. "Gute Ideen für eine bessere Gesundheitsversorgung gibt es viele. Entscheidend ist aber, dass daraus konkrete Angebote werden, die bei den Versicherten ankommen", sagt Müller. "Jetzt wollen wir herausfinden, wie gut wir die Menschen erreichen, wie die Zusammenarbeit zwischen Krankenkassen und Behandelnden funktioniert und welche Erkenntnisse wir für die weitere Versorgung gewinnen können."
Mehr gesunde Lebensjahre als gemeinsames Ziel
Aus Sicht der VIACTIV braucht eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung Krankenkassen, die über ihre bisherigen Aufgaben hinaus Verantwortung übernehmen und die Versorgung gemeinsam mit den Gesundheitsberufen weiterentwickeln.
"Wir müssen Versorgung stärker von den Menschen her denken. Dafür sollten wir die Möglichkeiten der Krankenkassen und die medizinische Kompetenz der Gesundheitsberufe viel enger miteinander verbinden", betont Markus Müller.
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