Anzeige
❌
Mehr »
Freitag, 06.11.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Washington sichert 12 Mrd. USD per Gesetz - jetzt werden Metalle gebraucht!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
276 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MÄRKTE USA/Uneinheitlich - Payrolls nähren Zinserhöhungssorgen

DJ MÄRKTE USA/Uneinheitlich - Payrolls nähren Zinserhöhungssorgen

DOW JONES--Die US-Börsen machen am Freitag einen kleinen Teil ihrer heftigen Kursverluste vom Vortag wett, nachdem der offizielle Arbeitsmarktbericht von einem unerwartet starken Stellenaufbau im Oktober gezeugt hat. Der Dow-Jones-Index fällt kurz nach der Startglocke um 0,7 Prozent auf 51.142 Punkte. Der S&P-500 steigt um 0,6 Prozent, der Nasdaq-Composite gewinnt 1,4 Prozent. Im vergangenen Monat entstanden in den USA außerhalb der Landwirtschaft 165.000 Stellen, während Volkswirte mit 59.000 gerechnet hatten. Die Arbeitslosenquote sank wider Erwarten leicht. Die gute Beschäftigungslage dürfte der US-Notenbank indessen weitere Argumente für eine Zinserhöhung im Dezember liefern. Neben den sogenannten Payrolls wird im weiteren Tagesverlauf der Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan veröffentlicht.

Am Donnerstag waren vor allem Chipaktien den zweiten Tag in Folge unter die Räder geraten, belastet vom Ergebnis der US-Kongresswahl. Der deutliche Wahlsieg der Demokraten ließ Anleger fürchten, dass der Ausbau von Künstlicher Intelligenz (KI) und der dazugehörigen Infrastruktur gebremst werden könnte. Während der amtierende US-Präsident Donald Trump ein Verfechter der KI ist, sehen viele US-Bürger ihre Jobs durch KI bedroht. Auch der Bau von Datenzentren wird von vielen Wählern kritisch gesehen, wovon bei der Wahl die Demokraten profitierten.

Am Anleihemarkt ziehen die Renditen an. Die Zehnjahresrendite steigt um 3 Basispunkte auf 4,87 Prozent. Am Donnerstag hatte der Markt regen Zulauf verzeichnet von Anlegern, die angesichts der heftigen Verluste am Aktienmarkt auf der Suche nach Sicherheit waren. Im Gegenzug waren die Renditen gesunken. Gold, das ebenfalls vom Sicherheitsbedürfnis der Investoren profitiert hatte, tendiert aktuell schwächer. Der Preis für die Feinunze gibt um 1,3 Prozent nach auf 4.035 Dollar. Der Dollar wertet derweil auf. Der Dollar-Index steigt um 0,7 Prozent. Der Euro sinkt auf etwa 1,1140 Dollar. Die Ölpreise tendieren kaum verändert. Das Barrel Brentöl gibt um 0,1 Prozent nach auf gut 98 Dollar.

Unter den Einzelwerten an der Börse springen Airbnb um 9,5 Prozent nach oben. Die Vermittlungsplattform für Kurzzeit- und Ferienunterkünfte hat im dritten Quartal eine Belebung der Nachfrage verzeichnet und daraufhin ihre Jahresziele erhöht. Dagegen hat der Wettanbieter Draftkings seine Prognose gesenkt. Die Aktie sackt um 29 Prozent ab.

Bei Aktien mit KI-Bezug nutzen Anleger die drastischen Rücksetzer zum Kauf. Nvidia steigen um 5,7 Prozent, Advanced Micro Devices um 8,7 und Intel um 5,6 Prozent. Der Kurs des Ausrüsters von Datenzentren GE Vernova rückt um 3,9 Prozent vor.

Tesla gewinnen 1,7 Prozent. Das Unternehmen wird wegen geringer Nachfrage die Produktion des Cybertrucks in seiner Gigafactory in Texas im kommenden Jahr herunterfahren. Mit diesem Schritt soll "Platz geschaffen werden" für eine verstärkte Produktion des selbstfahrenden Cybercabs, schrieb CEO Elon Musk in einem Beitrag auf X am Freitag.

=== 
INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA      51.142,10  -0,7  -380,96    51.523,06 
S&P-500     7.394,89  +0,6   +41,16    7.353,73 
NASDAQ Comp  24.664,40  +1,4  +349,40    24.315,00 
NASDAQ 100   27.084,12  +1,7  +454,31    26.629,81 
 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       4,54 +0,06    4,55      4,44 
5 Jahre       4,66 +0,05    4,68      4,58 
10 Jahre      4,87 +0,03    4,90      4,82 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Do, 17:15 Uhr 
EUR/USD      1,1145  -0,7  -0,0073     1,1218     1,1216 
EUR/JPY      176,52  -0,2  -0,3500     176,87    177,1900 
EUR/CHF      0,9151  -0,1  -0,0008     0,9159     0,9147 
EUR/GBP      0,8341  +0,0   0,0001      0,834     0,8327 
USD/JPY      158,38  +0,5   0,7200     157,66    157,9600 
GBP/USD      1,336  -0,7  -0,0089     1,3449     1,3463 
USD/CNY      6,6723  +0,1   0,0043     6,6680     6,6680 
USD/CNH      6,6722  +0,1   0,0074     6,6648     6,6652 
AUS/USD      0,6872  -0,8  -0,0057     0,6929     0,6955 
Bitcoin/USD  75.707,80  -0,1   -44,99    75.752,79   76.376,98 
 
ROHOEL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     90,32  -0,2   -0,20      90,52 
Brent/ICE     98,22  -0,1   -0,07      98,29 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.035,20  -1,3   -52,14    4.087,34 
Silber       51,61  -0,3   -0,14      51,75 
Platin     1.518,18  +0,1    1,15    1.517,03 
 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/mgo

(END) Dow Jones Newswires

November 06, 2026 09:46 ET (14:46 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, die von der historischen Öl-Krise besonders profitieren könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern und die möglichen Gewinner der zweiten Öl-Welle entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.