DJ Aktien Schweiz schwächer - US-Vorgaben belasten
DOW JONES--Im Sog der negativen US-Vorgaben sind am Freitag auch die schweizerischen Aktien unter Druck geraten. Am Donnerstag waren die US-Börsen im Nachgang der Kongresswahl heftig abverkauft worden. Vor allem Aktien mit KI-Bezug flogen aus den Portfolios, denn Anleger fürchteten, dass es mit den massiven Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) unter einem von den Demokraten dominierten US-Kongress ein Ende haben könnte. Zum Start in den Freitagshandel machten die US-Aktien einen Teil ihrer drastischen Verluste wett, worauf sich auch in der Schweiz die Kurse von ihren Tagestiefs lösten. Der SMI verlor 1,1 Prozent auf 14.797 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 19 Kursverlierer und ein -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 32,99 (zuvor: 36,14) Millionen Aktien.
Überraschend stark ausgefallene US-Arbeitsmarktdaten wurden mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Sie zeugten einerseits von einer ungebrochen guten Beschäftigungslage, lieferten der US-Notenbank aber auch Argumente für eine Zinserhöhung im Dezember. Am US-Anleihemarkt zogen die Renditen an, und der US-Dollar wertete auf.
Die Kursverluste zogen sich am Freitag durch alle Branchen. Bei Aktien, die unmittelbar nach der US-Wahl von der Rotation heraus aus Chipwerten profitiert hatten, nahmen Anleger Gewinne mit. Schwächster Wert im SMI waren Swiss Re mit einem Minus von 4,6 Prozent. Swss Life und Zurich verbilligten sich um 1,7 und 2,1 Prozent.
Das defensive Schwergewicht Nestle (-1,6%) wurde genauso abgegeben wie die Konjunkturzykliker Geberit (-1,8%) oder Sika (-1,9%). Etwas besser hielten sich Novartis (-0,8%) und Roche (-0,4%). UBS (-0,9%) profitierten nicht von einem positiven Kommentar der RBC-Analysten. Diese hatten die Outperform-Einstufung bekräftigt und das Kursziel auf 50 Franken erhöht.
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November 06, 2026 11:43 ET (16:43 GMT)
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