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XETRA-SCHLUSS/Sehr schwach - DAX rutscht zurück unter 26.000 Punkte

DJ XETRA-SCHLUSS/Sehr schwach - DAX rutscht zurück unter 26.000 Punkte

DOW JONES--Nach dem Technologieausverkauf an den Börsen in den USA und Asien haben am Freitag auch die deutschen Aktien in der Breite kräftig Federn gelassen. Allerdings hatten die hiesigen Technologiewerte schon am Donnerstag heftige Verluste verzeichnet, so dass der Sektor zum Wochenausklang eine Stabilisierung oder gar Gegenbewegung erfuhr. Eine positive Eröffnung an der Wall Street, die einen Teil ihrer Vortagesverluste wettmachte, verhalf dem DAX zu einer Erholung von seinem Tagestief. Zum Handelsende notierte der deutsche Leitindex jedoch noch 1,9 Prozent tiefer bei 25.820 Punkten, nachdem er am Donnerstag ein neues Rekordhoch bei 26.693 Punkten erreicht hatte.

Überraschend stark ausgefallene US-Arbeitsmarktdaten wurden mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Sie zeugten einerseits von einer ungebrochen guten Beschäftigungslage, lieferten der US-Notenbank aber auch Argumente für eine Zinserhöhung im Dezember. Am US-Anleihemarkt zogen die Renditen an, und der US-Dollar wertete auf.

Weiter unter Druck stand die Rheinmetall-Aktie. Sie verlor weitere 3,4 Prozent, nachdem sie am Donnerstag in Reaktion auf die Prognosesenkung des Rüstungskonzerns um gut 16 Prozent abgesackt war. Mit dem Sieg der Demokraten bei der US-Kongresswahl seien die Friedensaussichten gestiegen, und die Rüstungsausgaben dürften weltweit gekappt werden, hieß es dazu. Renk gaben um 2,9 Prozent nach.

Unter den Aktien mit KI-Bezug stabilisierten sich Infineon (-0,4%) mehr oder weniger. Siemens Energy erholten sich um 3,7 Prozent. Der Sektor war an den beiden vorigen Tagen abverkauft worden, weil Anleger befürchteten, dass es nach der US-Wahl mit den massiven KI-Investitionen vorbei sein könnte.

Geschäftszahlen legte aus dem DAX am Freitag Daimler Truck vor. Die Aktie gab um 3,4 Prozent nach. Die Analysten von MWB bezeichneten die Drittquartalszahlen als stark. Umsatz und bereinigtes EBIT seien aber nicht so deutlich gestiegen wie erwartet. Die Auftragseingänge hätten den Konsens verfehlt, insbesondere in Nordamerika, monierten derweil die Analysten von Bernstein.

Die Aktien der Jost Werke legten um 4,5 Prozent zu, nachdem das Unternehmen die Prognosen für den Umsatz und den Gewinn im Geschäftsjahr 2026 angehoben hatte. Leicht positiv für Freenet (+0,4%) werteten Händler den geplanten Aktienrückkauf. Dagegen verloren Stabilus 12 Prozent. Im vierten Geschäftsquartal war das Unternehmen überraschend ins Minus gerutscht.

=== 
Index     zuletzt* +/- % +/- % YTD 
DAX       25.820  -1,9    5,3 
DAX-Future    25.869  -1,5    7,0 
XDAX       25.787  -1,7    4,9 
MDAX       30.642  -0,8    0,1 
TecDAX      4.005  -0,9    10,5 
SDAX       17.844  -1,0    4,0 
zuletzt    +/- Ticks 
Bund-Future   123,04 -12,0 
*gerundet 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/mgo

(END) Dow Jones Newswires

November 06, 2026 11:50 ET (16:50 GMT)

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