Die Commerzbank will in Berlin
nach Angaben der Gewerkschaft ver.di fast 400 Arbeitsplätze
streichen. Dies befürchtet ver.di nach Angaben vom Freitag auf Grund
jetzt bekannt gewordener Planungen der Bank. Derzeit arbeiten in der
Bundeshauptstadt 1.500 Menschen für die Commerzbank. Bereits seit
2000 seien in Berlin 500 Arbeitsplätze bei der Bank weg gefallen.
Die Commerzbank will laut ver.di bis 2008 in Deutschland 2.000
Stellen streichen. Der Konzern spricht von 900
Arbeitsplätzen./mz/DP/sbi
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.
Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.
Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.
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