"Microsoft würde durchaus Sinn machen", so Steyer im Hinblick auf eine mögliche Nokia-Übernahme durch den US-Giganten. "Denn Microsoft erkennt ja, dass der, der erfolgreich sein will im Smartphone-und Tablet-Markt, zunehmend auch eigene Hardware braucht. Bei den Tablets geht man diesen Weg ja schon und bei den Smartphones könnte es Sinn machen, mit Nokia zusammenzugehen, auch aufgrund der schon engen Zusammenarbeit", so der Experte weiter. "Es wäre für Microsoft wahrscheinlich billiger, Nokia zu kaufen als eigene Smartphones zu entwickeln." Wie Sebastian Steyer die Gerüchte hinsichtlich eines neuen Android-Smartphones von Nokia einschätzt und was er zur weiteren Entwicklung der Aktie meint, erfahren Sie im Interview.
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.
Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.
Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.
Im aktuellen Spezialreport stellen wir drei Versorger vor, die defensive Stärke mit attraktivem Potenzial kombinieren.
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