Rüsselsheim (ots) - Top-Entscheider aus Personalabteilungen
erkennen den Nutzen eines Outsourcings grundsätzlich an, sehen die
Umsetzung für ihr eigenes Unternehmen aber kritisch. Insbesondere die
Angst vor einem möglichen Verlust von Know-how und Qualität lässt sie
zögern. Dennoch kann das Outsourcing im Bereich Human Resources (HR)
eine wichtige Option bei dem Erreichen ihrer Ziele darstellen: weg
von der Administration, hin zu mehr Personalstrategie und interner
Beratung. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie von EDS und dem
F.A.Z.-Institut, die auf der Grundlage von über 20
Face-to-Face-Interviews mit Top-HR-Entscheidern aus deutschen
Großunternehmen basiert. In den Tiefengesprächen wurden die
Erfahrungen und die Bedenken der HR-Verantwortlichen zum Thema
HR-Outsourcing (HRO) diskutiert sowie die größten Knackpunkte einer
Ausgliederung identifiziert. Außerdem bietet die Studie einige
Lösungswege für eine erfolgreiche Umsetzung an.
Nach ihren mittel- bis langfristigen Zielen befragt, sehen sich
alle befragten HR-Entscheider - im Gegensatz zu heute - verstärkt in
der Rolle eines internen Personalberaters. HR-Strategie und
HR-Beratung seien die Themen der Zukunft. Gleichzeitig sollen
administrative Prozesse einwandfrei, kostengünstig und effizient
laufen und keine unnötigen Kapazitäten binden. Gegenwärtig verbringt
eine Personalabteilung etwa die Hälfte ihrer Arbeitszeit mit
administrativen Tätigkeiten und lediglich ein Zehntel mit
strategischen Weichenstellungen. Organisationsentwicklung, die
Ausarbeitung neuer Arbeitsmodelle oder Tariffragen kommen zu kurz.
Insgesamt schließt das Gros der befragten Experten nicht aus,
HR-Outsourcing auch weiterhin als Option für ein effizientes
Kostenmanagement und für optimierte Prozesse zu prüfen.
Eines der größten Probleme, die das Gros der Befragten mit einem
HRO verbindet, ist der mögliche Verlust von Know-how und Qualität.
Schließlich bedeute das Ausgliedern von Mitarbeitern auch einen
Verlust der internen Expertise. Auch halten die HR-Verantwortlichen
mehrheitlich die mit dem HRO geplante Kostenreduzierung für fraglich.
Theoretisch können zwar bis zu 40% der Kosten eingespart werden, doch
lasse etwa eine komplexe Bruttolohnerrechnung die dazu nötigen
Skaleneffekte nicht zu. Zudem verbinden sie mit der Umsetzung einen
hohen Kommunikationsaufwand und einen möglichen Kontrollverlust, der
ihren personalpolitischen Einfluss verringern könnte. Und schließlich
seien Mitbestimmung und Arbeitsrecht entscheidende Hemmschwellen, die
die Umsetzung im eigenen Unternehmen problematisch machten.
Mit dem Thema Offshore - der Auslagerung von Geschäftsprozessen
ins Ausland - verbinden die Befragten zwar Sicherheits- und
Kontrollfragen, dennoch sind sie sich des Kostenvorteils durch die
verringerten Faktorkosten (Lohn, Miete etc.) bewusst, so dass eine
Offshorelösung im Einzelfall geprüft werden müsse. Insbesondere die
EU-Osterweiterung bringt interessante Möglichkeiten.
Die Ergebnisse der Studie werden am 30. Juni 2004 um 18 Uhr in den
Räumen der F.A.Z. präsentiert. Ansprechparterin: Bianca Labitzke, (0
69) 75 91 - 32 15
Informationen zur Studie: www.branchendienste.de
ots Originaltext: EDS Operations Services GmbH
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de
Pressekontakt:
Ute Blauth - EDS Pressestelle
+49 6142 80 35 07
www.eds.de
erkennen den Nutzen eines Outsourcings grundsätzlich an, sehen die
Umsetzung für ihr eigenes Unternehmen aber kritisch. Insbesondere die
Angst vor einem möglichen Verlust von Know-how und Qualität lässt sie
zögern. Dennoch kann das Outsourcing im Bereich Human Resources (HR)
eine wichtige Option bei dem Erreichen ihrer Ziele darstellen: weg
von der Administration, hin zu mehr Personalstrategie und interner
Beratung. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie von EDS und dem
F.A.Z.-Institut, die auf der Grundlage von über 20
Face-to-Face-Interviews mit Top-HR-Entscheidern aus deutschen
Großunternehmen basiert. In den Tiefengesprächen wurden die
Erfahrungen und die Bedenken der HR-Verantwortlichen zum Thema
HR-Outsourcing (HRO) diskutiert sowie die größten Knackpunkte einer
Ausgliederung identifiziert. Außerdem bietet die Studie einige
Lösungswege für eine erfolgreiche Umsetzung an.
Nach ihren mittel- bis langfristigen Zielen befragt, sehen sich
alle befragten HR-Entscheider - im Gegensatz zu heute - verstärkt in
der Rolle eines internen Personalberaters. HR-Strategie und
HR-Beratung seien die Themen der Zukunft. Gleichzeitig sollen
administrative Prozesse einwandfrei, kostengünstig und effizient
laufen und keine unnötigen Kapazitäten binden. Gegenwärtig verbringt
eine Personalabteilung etwa die Hälfte ihrer Arbeitszeit mit
administrativen Tätigkeiten und lediglich ein Zehntel mit
strategischen Weichenstellungen. Organisationsentwicklung, die
Ausarbeitung neuer Arbeitsmodelle oder Tariffragen kommen zu kurz.
Insgesamt schließt das Gros der befragten Experten nicht aus,
HR-Outsourcing auch weiterhin als Option für ein effizientes
Kostenmanagement und für optimierte Prozesse zu prüfen.
Eines der größten Probleme, die das Gros der Befragten mit einem
HRO verbindet, ist der mögliche Verlust von Know-how und Qualität.
Schließlich bedeute das Ausgliedern von Mitarbeitern auch einen
Verlust der internen Expertise. Auch halten die HR-Verantwortlichen
mehrheitlich die mit dem HRO geplante Kostenreduzierung für fraglich.
Theoretisch können zwar bis zu 40% der Kosten eingespart werden, doch
lasse etwa eine komplexe Bruttolohnerrechnung die dazu nötigen
Skaleneffekte nicht zu. Zudem verbinden sie mit der Umsetzung einen
hohen Kommunikationsaufwand und einen möglichen Kontrollverlust, der
ihren personalpolitischen Einfluss verringern könnte. Und schließlich
seien Mitbestimmung und Arbeitsrecht entscheidende Hemmschwellen, die
die Umsetzung im eigenen Unternehmen problematisch machten.
Mit dem Thema Offshore - der Auslagerung von Geschäftsprozessen
ins Ausland - verbinden die Befragten zwar Sicherheits- und
Kontrollfragen, dennoch sind sie sich des Kostenvorteils durch die
verringerten Faktorkosten (Lohn, Miete etc.) bewusst, so dass eine
Offshorelösung im Einzelfall geprüft werden müsse. Insbesondere die
EU-Osterweiterung bringt interessante Möglichkeiten.
Die Ergebnisse der Studie werden am 30. Juni 2004 um 18 Uhr in den
Räumen der F.A.Z. präsentiert. Ansprechparterin: Bianca Labitzke, (0
69) 75 91 - 32 15
Informationen zur Studie: www.branchendienste.de
ots Originaltext: EDS Operations Services GmbH
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