FRANKFURT (Dow Jones)--Der formale Bieterprozess für die Generikasparte der Merck KGaA soll nach Informationen der indischen Zeitung "Hindustan Times" in Kürze beginnen. Die Merck beratende Investmentbank Bear Stearns werde potenzielle Interessenten in der ersten Märzwoche einladen, nicht verbindliche Angebote vorzulegen, berichtete die Zeitung am Donnerstag unter Berufung auf Investmentbanker in Bombay.
Nach den Richtlinien des nicht verbindlichen Angebots müssen die potenziellen Bieter in dieser ersten Runde eine erste Preisvorstellung nennen, die später jedoch noch revidiert werden kann. Ein Merck-Sprecher wollte auf Anfrage zu den Informationen keine Stellung nehmen. "Kein Kommentar", sagte er lediglich.
Dem Bericht zufolge haben indische Pharmaunternehmen wie Ranbaxy, Dr. Reddy's und Cipla, die im Rennen um die Übernahme des Merck-Geschäfts sein sollen, bereits begonnen, sich auf die Teilnahme an der ersten Runde vorzubereiten. Dabei planten diese Unternehmen teilweise gemeinsame Übernahmeangebote mit Finanzinvestoren wie Blackstone und Carlyle.
Der in Darmstadt ansässige Pharma- und Spezialchemiekonzern hatte am 5. Januar angekündigt, den Verkauf der Generikasparte zu prüfen. Eine Entscheidung soll noch im ersten Halbjahr 2007 fallen. Analysten schätzen den Verkaufspreis der Sparte, die 2005 rund 1,8 Mrd EUR erlöste, auf mindestens 4 Mrd EUR.
Das indische Generikaunternehmen Ranbaxy und die isländische Actavis-Gruppe haben bereits öffentlich Interesse an der Merck-Sparte signalisiert. Nach Informationen des "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) bereitet Ranbaxy mit der Private-Equity-Gesellschaft KKR ein gemeinsames Übernahmeangebot vor.
Neben KKR gelten Texas Pacific Group, Bain Capital, Blackstone, Permira und EQT als potenzielle Bieter aus dem Kreis der Beteiligungsunternehmen.
Webseite: http://www.HindustanTimes.com
http://www.handelsblatt.de
DJG/hoa/brb
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Nach den Richtlinien des nicht verbindlichen Angebots müssen die potenziellen Bieter in dieser ersten Runde eine erste Preisvorstellung nennen, die später jedoch noch revidiert werden kann. Ein Merck-Sprecher wollte auf Anfrage zu den Informationen keine Stellung nehmen. "Kein Kommentar", sagte er lediglich.
Dem Bericht zufolge haben indische Pharmaunternehmen wie Ranbaxy, Dr. Reddy's und Cipla, die im Rennen um die Übernahme des Merck-Geschäfts sein sollen, bereits begonnen, sich auf die Teilnahme an der ersten Runde vorzubereiten. Dabei planten diese Unternehmen teilweise gemeinsame Übernahmeangebote mit Finanzinvestoren wie Blackstone und Carlyle.
Der in Darmstadt ansässige Pharma- und Spezialchemiekonzern hatte am 5. Januar angekündigt, den Verkauf der Generikasparte zu prüfen. Eine Entscheidung soll noch im ersten Halbjahr 2007 fallen. Analysten schätzen den Verkaufspreis der Sparte, die 2005 rund 1,8 Mrd EUR erlöste, auf mindestens 4 Mrd EUR.
Das indische Generikaunternehmen Ranbaxy und die isländische Actavis-Gruppe haben bereits öffentlich Interesse an der Merck-Sparte signalisiert. Nach Informationen des "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) bereitet Ranbaxy mit der Private-Equity-Gesellschaft KKR ein gemeinsames Übernahmeangebot vor.
Neben KKR gelten Texas Pacific Group, Bain Capital, Blackstone, Permira und EQT als potenzielle Bieter aus dem Kreis der Beteiligungsunternehmen.
Webseite: http://www.HindustanTimes.com
http://www.handelsblatt.de
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© 2007 Dow Jones News
