Der MAN-Konzern will die
Ertragskraft seiner Bussparte NEOMAN deutlich stärken und das Werk
Salzgitter restrukturieren. Die Geschäftsleitung der NEOMAN Bus
Gruppe habe Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern aufgenommen, um
die Bussparte nachhaltig zukunftsfähig zu machen, teilte das
Unternehmen am Dienstag in München mit. Ein Sprecher sagte, ein
Stellenabbau sei nicht geplant. Die Busproduktion sei aber unter
Druck. Hauptgrund sei die Konkurrenz aus Billiglohnländern. Der
Standort Salzgitter mit rund 1400 Beschäftigten in der Bus-Sparte
sei der teuerste der acht NEOMAN-Standorte in Deutschland, Polen und
der Türkei./hoe/DP/he
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.
Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.
Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.
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