Der MAN-Konzern will die
Ertragskraft seiner Bussparte NEOMAN deutlich stärken und das Werk
Salzgitter restrukturieren. Die Geschäftsleitung der NEOMAN Bus
Gruppe habe Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern aufgenommen, um
die Bussparte nachhaltig zukunftsfähig zu machen, teilte das
Unternehmen am Dienstag in München mit. Ein Sprecher sagte, ein
Stellenabbau sei nicht geplant. Die Busproduktion sei aber unter
Druck. Hauptgrund sei die Konkurrenz aus Billiglohnländern. Der
Standort Salzgitter mit rund 1400 Beschäftigten in der Bus-Sparte
sei der teuerste der acht NEOMAN-Standorte in Deutschland, Polen und
der Türkei./hoe/DP/he
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.
Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.
Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.
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