New York (BoerseGo.de) - Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet von der Ansicht des Präsidenten der Federal Reserve Bank von Kansas, Thomas Hoenig, dass die US-Finanzmarktreform Elemente der sogenannten "Volcker-Rule" einschließen sollte, was die Möglichkeit großer Finanzinstitute begrenzen würde, sich in spekulativem Handel zu engagieren. Hoenig, der zu einer Minderheit von Fed-Vertretern zählt, die öffentlich dafür eintritt, dass Banken, deren Größe ein Scheitern verbietet, aufgespalten werden sollten, vertritt die Meinung, dass die riesigen Finanzkonglomerate des Landes der Wirtschaft keinen guten Dienst erwiesen haben. "Die Implementierung einer Version der "Volcker-Rule" hätte positive Folgen für eine langfristige Stabilität", so Hoenig. Der Notenbanker meinte, dass der Drang nach Deregulierung in den neunziger Jahren für die Finanzstabilität schädlich gewesen sei und rückgängig gemacht werden müsse. I
nsbesondere vertrat der die Ansicht, dass es großen Finanzinstituten untersagt sein müsse, auf eigene Rechnung Wertpapiergeschäfte auszuüben und damit sogenannten Eigenhandel zu betreiben. Weiterhin sollte es ihnen nicht erlaubt sein, in ihre eigene Hedgefonds zu investieren oder diese zu unterstützen. Zusätzlich betonte er die Notwendigkeit größerer Transparenz im Derivate-Markt, den viele dafür verantwortlich halten, dass er das globale Finanzsystem Ende 2008 an den Rande des Zusammenbruchs gebracht hat. Hoenig unterstützt Bemühungen, den Regulierern die Befugnis zu geben, große Finanzinstitute geordnet abzuwickeln, wobei er gleichzeitig meinte, dass die gegenwärtigen Vorschläge dem politischen Vorgehen zu viel Ermessen einräumten. "Es gibt einen beträchtlichen Ermessensspielraum für Ausnahmen in der Hand des Finanzministeriums. Darauf müssen wir mehr Aufmerksamkeit richten", so Hoenig.
nsbesondere vertrat der die Ansicht, dass es großen Finanzinstituten untersagt sein müsse, auf eigene Rechnung Wertpapiergeschäfte auszuüben und damit sogenannten Eigenhandel zu betreiben. Weiterhin sollte es ihnen nicht erlaubt sein, in ihre eigene Hedgefonds zu investieren oder diese zu unterstützen. Zusätzlich betonte er die Notwendigkeit größerer Transparenz im Derivate-Markt, den viele dafür verantwortlich halten, dass er das globale Finanzsystem Ende 2008 an den Rande des Zusammenbruchs gebracht hat. Hoenig unterstützt Bemühungen, den Regulierern die Befugnis zu geben, große Finanzinstitute geordnet abzuwickeln, wobei er gleichzeitig meinte, dass die gegenwärtigen Vorschläge dem politischen Vorgehen zu viel Ermessen einräumten. "Es gibt einen beträchtlichen Ermessensspielraum für Ausnahmen in der Hand des Finanzministeriums. Darauf müssen wir mehr Aufmerksamkeit richten", so Hoenig.
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Hoyer Christian, Redakteur)
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