Der Vorstandschef des Windkraftanlagenbauers
Nordex , Jürgen Zeschky, geht für dieses Jahr von einem
10- bis 20-prozentigem Umsatzwachstum auf 1,2 bis 1,3 Milliarden
Euro aus. Obwohl die Gesamtentwicklung für die Hersteller von
Windkraftwerken nur eingeschränkt positiv sei und Studien von einem
moderaten Rückgang ausgingen, zeigte sich Zeschky optimistisch.
Nordex mache einen Bogen um "blutig umkämpfte Teilmärkte" wie China,
Teile von Südeuropa und eingeschränkt die USA, sagte er am Dienstag
bei der Hauptversammlung in Rostock laut vorliegendem Redetext. Man
werde sich auf stabil entwickelte Märkte wie Deutschland,
Skandinavien oder die Türkei konzentrieren./mgl/DP/rum
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.
Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.
Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.
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