BVB-Trainer Jürgen Klopp ist wie ein Vulkan. Wenn er ausbricht, dann
bekommen es Schiedsrichter und vierte Offizielle mit der Angst zu tun. Wie
Rumpelstilzchen tobt er ab und an der Seitenlinie des Fußballplatzes.
Auf der anderen Seite besitzt sowohl das Fingerspitzengefühl als auch den
fußballerischen Sachverstand um Talente wie Hummels, Gündogan, Lewandowski
oder zuletzt Götze zu Weltstars zu formen.
Unbezahlbar
Klopp tüftelt, entwickelt die Spiel mit seinem Trainerteam zusammen weiter.
Unter Klopps-Regie sind die Marktwerte vieler seiner Schützlinge explodiert.
Fakt ist: Alleine der marktwert Des BVB-Kaders hat derzeit einen Wert von
knapp 290 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de). An der Börse wird die
Borussia nur mit 227 Millionen Euro bewertet.
Höhere Erlöse
Der BVB spielt erfrischenden Offensivfußball, lässt nicht nur in Deutschland
die Herzen der Fußballfans höher schlagen. Ergebnis: Der BVB wurde in den
letzten drei Spielzeiten der Fußball-Bundesliga zwei Mal Deutscher Meister,
letzte Saison schafften es die Gelb-schwarzen sogar bis ins Finale der
Champions League. Dadurch sind Erlöse und Gewinne in die Höhe geschossen.
Von 156 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2010/11 ging es bis auf 305
Millionen Euro nach oben. Das EBIT steigt von 12 auf 65 Millionen Euro. "Die
Treiber für die guten Zahlen waren vielfältig: Drei zusätzliche
Champions-League-Heimspiele generierten Zusatzeinnahmen im
Ticketing-Bereich, mit Puma konnte ein neuer Ausrüster gewonnen werden.
Zudem spülten die sportlichen Erfolge in der Bundesliga und vor allem in der
Champions League zusätzliche TV-Gelder in die Kassen", sagt Christoph
Schlienkamp vom Bankhaus Lampe.
Manpower
Hervorzuheben ist dabei, dass die Geschäftsführung um Hans-Joachim Watzke
und Michael Zorc in den letzten Jahren hervorragende Arbeite geleistet und
die Einnahmen des BVB auf mehrere Standbeine verteilt haben. Der laufende
Spielbetrieb trägt nur noch 16 Prozent zum Umsatz bei. Den Löwenanteil
machen Mediale Verwertungsrechte (32 Prozent) sowie Werbung mit 23 Prozent
aus. "In den letzten Jahren hat man die Marke Dortmund sehr gut
positioniert. Mit Türkisch Airlines hat man einen guten Deal eingefädelt.
Und mit der Vertragsverlängerung von Evonik steht der nächste wohl schon vor
der Tür" sagt Thorsten Renner von GSC Research.
Hohe Investitionen
Dank der hohen Erlöse aus der Königsklasse und dem Verkauf von Mario Götze
an den FC Bayern stieg Borussia zuletzt in die Riege der Großinvestoren auf.
Rund 46 Millionen Euro hat der BVB in den Kader investiert. "Zuletzt hat der
BVB gut zugekauft. Man konnte doch für relativ kleines Geld tolle Leute
verpflichten", ergänzt Analyst Renner. Henrikh Mkhitaryan, Pierre-Emerick
Aubameyang und Sokratis Papastathopoulos verpflichtete der BVB zu Beginn der
neuen Spielzeit. Die Spieler haben sich gut integriert: In der laufenden
Spielzeit legte der BVB den beten Start in der Vereinsgeschichte hin und
überrollte zuletzt in der Königsklasse Olympique Marseille.
Außenseiterrolle
Bewertungstechnisch hat die Aktie jede Menge Potenzial. Bei einem Umsatz von
396 Millionen Euro. Der BVB ist an der Börse dagegen nur knapp 200 Millionen
Euro wert, bei einem erwarteten Umsatz im Geschäftsjahr 2013/14 von mehr als
250 Millionen Euro. Manchester United bringt es auf einen Marktwert von
umgerechnet 2,5 Milliarden Euro.
Analyst Schlienkamp von Bankhaus Lampe sieht ein Kursziel von 5,00 Euro.
"Ein weiterer Katalysator ist natürlich in einem sportlichen Erfolg zu
sehen, der über unsere Annahmen hinweggeht. Dies wäre vor allem das
Erreichen des Achtelfinales nach der Gruppenphase der Champions League sowie
ein Erreichen des Achtelfinales im DFB-Pokal", sagt der Experte.
Aufwärts
Langfristig stimmt der Trend. Mit einem 2014er-KGV von sechs ist die Aktie
außerdem noch immer günstig. Die BVB-Aktie hat noch Potenzial nach oben.
Mehr Informationen, Nachrichten und Empfehlungen finden Sie im Internet
unter www.deraktionaer.de
+++ Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum
Abschluss bestimmter Börsengeschäfte. Bitte lesen Sie unseren RISIKOHINWEIS
/ HAFTUNGSAUSSCHLUSS unter www.deraktionaer.de +++ (END) Dow Jones NewswiresOctober 29, 2013 12:03 ET (16:03 GMT)
bekommen es Schiedsrichter und vierte Offizielle mit der Angst zu tun. Wie
Rumpelstilzchen tobt er ab und an der Seitenlinie des Fußballplatzes.
Auf der anderen Seite besitzt sowohl das Fingerspitzengefühl als auch den
fußballerischen Sachverstand um Talente wie Hummels, Gündogan, Lewandowski
oder zuletzt Götze zu Weltstars zu formen.
Unbezahlbar
Klopp tüftelt, entwickelt die Spiel mit seinem Trainerteam zusammen weiter.
Unter Klopps-Regie sind die Marktwerte vieler seiner Schützlinge explodiert.
Fakt ist: Alleine der marktwert Des BVB-Kaders hat derzeit einen Wert von
knapp 290 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de). An der Börse wird die
Borussia nur mit 227 Millionen Euro bewertet.
Höhere Erlöse
Der BVB spielt erfrischenden Offensivfußball, lässt nicht nur in Deutschland
die Herzen der Fußballfans höher schlagen. Ergebnis: Der BVB wurde in den
letzten drei Spielzeiten der Fußball-Bundesliga zwei Mal Deutscher Meister,
letzte Saison schafften es die Gelb-schwarzen sogar bis ins Finale der
Champions League. Dadurch sind Erlöse und Gewinne in die Höhe geschossen.
Von 156 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2010/11 ging es bis auf 305
Millionen Euro nach oben. Das EBIT steigt von 12 auf 65 Millionen Euro. "Die
Treiber für die guten Zahlen waren vielfältig: Drei zusätzliche
Champions-League-Heimspiele generierten Zusatzeinnahmen im
Ticketing-Bereich, mit Puma konnte ein neuer Ausrüster gewonnen werden.
Zudem spülten die sportlichen Erfolge in der Bundesliga und vor allem in der
Champions League zusätzliche TV-Gelder in die Kassen", sagt Christoph
Schlienkamp vom Bankhaus Lampe.
Manpower
Hervorzuheben ist dabei, dass die Geschäftsführung um Hans-Joachim Watzke
und Michael Zorc in den letzten Jahren hervorragende Arbeite geleistet und
die Einnahmen des BVB auf mehrere Standbeine verteilt haben. Der laufende
Spielbetrieb trägt nur noch 16 Prozent zum Umsatz bei. Den Löwenanteil
machen Mediale Verwertungsrechte (32 Prozent) sowie Werbung mit 23 Prozent
aus. "In den letzten Jahren hat man die Marke Dortmund sehr gut
positioniert. Mit Türkisch Airlines hat man einen guten Deal eingefädelt.
Und mit der Vertragsverlängerung von Evonik steht der nächste wohl schon vor
der Tür" sagt Thorsten Renner von GSC Research.
Hohe Investitionen
Dank der hohen Erlöse aus der Königsklasse und dem Verkauf von Mario Götze
an den FC Bayern stieg Borussia zuletzt in die Riege der Großinvestoren auf.
Rund 46 Millionen Euro hat der BVB in den Kader investiert. "Zuletzt hat der
BVB gut zugekauft. Man konnte doch für relativ kleines Geld tolle Leute
verpflichten", ergänzt Analyst Renner. Henrikh Mkhitaryan, Pierre-Emerick
Aubameyang und Sokratis Papastathopoulos verpflichtete der BVB zu Beginn der
neuen Spielzeit. Die Spieler haben sich gut integriert: In der laufenden
Spielzeit legte der BVB den beten Start in der Vereinsgeschichte hin und
überrollte zuletzt in der Königsklasse Olympique Marseille.
Außenseiterrolle
Bewertungstechnisch hat die Aktie jede Menge Potenzial. Bei einem Umsatz von
396 Millionen Euro. Der BVB ist an der Börse dagegen nur knapp 200 Millionen
Euro wert, bei einem erwarteten Umsatz im Geschäftsjahr 2013/14 von mehr als
250 Millionen Euro. Manchester United bringt es auf einen Marktwert von
umgerechnet 2,5 Milliarden Euro.
Analyst Schlienkamp von Bankhaus Lampe sieht ein Kursziel von 5,00 Euro.
"Ein weiterer Katalysator ist natürlich in einem sportlichen Erfolg zu
sehen, der über unsere Annahmen hinweggeht. Dies wäre vor allem das
Erreichen des Achtelfinales nach der Gruppenphase der Champions League sowie
ein Erreichen des Achtelfinales im DFB-Pokal", sagt der Experte.
Aufwärts
Langfristig stimmt der Trend. Mit einem 2014er-KGV von sechs ist die Aktie
außerdem noch immer günstig. Die BVB-Aktie hat noch Potenzial nach oben.
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+++ Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum
Abschluss bestimmter Börsengeschäfte. Bitte lesen Sie unseren RISIKOHINWEIS
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