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Diese Entwicklung im KI-Sektor könnte unterschätzt werden - und sie betrifft die Energieversorgung
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Ethische Rendite
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Kobalt: +120%?

Liebe Leserin, lieber Leser,

zunächst eine kleine Anmerkung in eigener Sache: Bis zum Ende von "Vaupels Börsenwelt" voraussichtlich diesen Februar schreibe ich noch ab und zu einige Beiträge, wie diesen:

Ich möchte Sie kurz auf die Preisentwicklung einiger Rohstoffe 2017 hinweisen (Quelle der Zahlen: die staatliche Deutsche Rohstoffagentur DERA). Einer meiner Favoriten - Kobalt - hat sich 2017 demnach mehr als verdoppelt (+120%). Bei Bauxit und Flussspat lag der Anstieg demnach jeweils bei +60%. Bei den "Seltenen Erden"-Metallen waren es demnach "nur" rund +10%.

Zum Vergleich: Die 12-Monats-Performance des DAX liegt aktuell bei ca. +5,9%.

Nun lese ich gerade, dass in China ab dem kommenden 1. März 2018 laut DERA 11 neue Standards in Bezug auf Umweltschutz gelten sollen. Im Sinne eines "Neuausrichtung des chinesischen Wirtschaftsmodells hin zu einem nachhaltigen Wachstum" wäre das durchaus begrüßenswert, sofern es zutrifft. Und es könnte auch Auswirkungen auf die Preise von strategischen Metallen haben, wenn z.B. bestimmte Metallschrotte nicht mehr importiert werden können etc. pp.

Interessantes Thema, und auch 2018 gibt es bei einzelnen strategischen Metallen meiner Ansicht nach schönes Preissteigerungspotenzial. In meinem Buch "Strategische Metalle für Investoren" habe ich einige grundlegende Hinweise zu der Thematik gegeben (Leser/innen dieses Buchs können auch gerne per Email bei mir nachfragen).

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Wochenstart!

Ihr

Michael Vaupel

© 2018 Ethische Rendite
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Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

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