Die Aktien von Beiersdorf
haben am Donnerstag nach Umsatzzahlen vorbörslich
zugelegt und sich damit gegen ihren Abwärtstrend gestemmt. Auf der
Handelsplattform Tradegate belief sich das Plus bislang auf knapp 1
Prozent im Vergleich zum letzten Xetra-Schluss. Der Nivea- und
Tesa-Hersteller wuchs 2018 dank guter Geschäfte in allen Bereichen -
und das trotz des starken Euro.
Das für den Dax sehr schwache Börsenjahr 2018 hatte
auch den Beiersdorf-Papieren Verluste eingebrockt: Mit einem
Kursrückgang von knapp 7 Prozent hielt sich die Aktie im Vergleich
zum Leitindex aber wacker. Im noch jungen Jahr 2019 ging es für das
Beiersdorf-Papier indes bis zuletzt weiter abwärts, während der Dax
seit Jahresanfang um mehr als 3 Prozent im Plus steht./ajx/mis
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.
Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.
Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.
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bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
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